Freitag, 5. Juni 2026

München/Munich

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben
A warm welcome my lovelies
 
In den nächsten Wochen wird es wohl weniger Posts von mir geben. Das hat einen einfachen Grund. Ich bin auf Reisen.  Voraussichtlich wird es erst im Juli wieder neue Beiträge geben.
Diesmal geht´s aber nach München. 
Diesen Trip haben wir mit einem Konzertbesuch verbunden. Auf der Suche nach einer Destination wo Violetta mit der Liebsten mitdurfte, fand ich einen Hinweis, daß ein im Dezember wegen Krankheit verschobenes Konzert der wunderbaren georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili im Mai in der Isarphilharmonie nachgeholt würde. 
Ich buchte die Karten - erste Reihe, ein Hotel in der Nähe war auch gleich gefunden...und so ging es am 18. Mai für drei Tage los.
Vorher noch ein paar Bilder von vergangenen Ausflügen. Diese Fische schwimmen in einem Teich im Innsbrucker Rapoldipark. Für die Saturday Critters bei Eileen.

 
Und eine Abendansicht von Inn und den Stadtteil Mariahilf.
 
Wir nahmen für unseren Weg nach München nicht die Autobahn, sondern fuhren über den Achenpass beim Tegernsee vorbei.

 
Noch war es wettermässig einigermaßen freundlich. Leider war der Wetterbericht für Montag und Dienstag nicht sehr positiv. Es kommt aber hin und wieder etwas anders. Und wir hatten Glück, denn vorerst regnete es in München nicht.
Auch das Zimmer im Hotel war früher als geplant fertig, sodaß wir uns bald mal auf den Weg in die Innenstadt machen konnten. Da hatten wir allerdings Pech. Gerade an diesem Montag starteten die Arbeiten an zwei U-bahnstationen, die auf der Strecke lagen. Das lies den Vorteil, daß sich eine U-bahnstation in unmittelbarer Nähe des Hotel befand, wieder aufheben. Denn nach einer Station gab es für den weiteren Weg zum Sendlinger Tor einen Schienenersatzverkehr. Der machte aus den gut 5 Minuten über 50 an Fahrzeit. 
Von einem früheren Besuch meinten wir uns zu erinnern, daß die Giselastraße in Schwabing eine nette Flanier- und Einkaufsstraße sei. Wir stiegen bei der Station aus....und nahmen offensichtlich die falsche Richtung, denn wir befanden uns dann auf der Ludwig- bzw. Leopoldstraße. Das Siegestor kam uns aus dem Vorspann der TV-Serie "Der Alte" bekannt vor. 
Das wurde Mitte des 19. Jhd. errichtet, im Zweiten Weltkrieg ziemlich zerstört und danach als Mahnmal wieder mit der Quadriga ganz oben hergestellt. Für Interessierte hier ein Link.
Bei der Universität steht dieser römische Brunnen. 

 Da wir nun auf dem Weg in die Innenstadt waren, suchten wir die nächste U-bahnstation und fuhren zum Marienplatz mit dem schönen Rathaus mit Turm, auf den man auch hinauffahren kann. Auch hier ein Infolink. Man sieht, das Wetter war nicht besonders, also verzichteten wir auf die Turmfahrt und gingen bummelnd etwas shoppen.
Im Bild links befindet sich das Spielzeugmuseum. Für alle Sehenswürdigkeiten schon in der Innenstadt würde man wohl mehr als zwei Tage benötigen. Am Platz gibt es auch einen stylische Ray-Ban Shop in dem ich mir eine Sonnenbrille kaufte ....bei H&M waren wir auch "erfolgreich"
Gleich neben dem Hotel befindet sich ein nettes griechisches Restaurent. Mit gutem Essen und freundlichen Wirtsleuten.

 
Abends machten wir noch - diesmal mit Regenschirm- einen Spaziergang zur nahegelegenen Isarphilharmonie, wo am nächsten Tag das Konzert stattfinden würde. Dieses Gebäude diente früher als Transformatorlagerstelle...und das sieht man ihm auch an.

 Einiges hatten wir in München schon gesehen. Immer wieder wurde auch der Besuch des Schloß Nymphenburg empfohlen. Das kannten wir noch nicht. Und dorthin sollte der Dienstagausflug gehen. Der Wetterbericht lag zum Glück falsch. Blauer Himmel und weiße Wolken gaben ein wunderbares Farbenspiel. Mit der Tram Nr. 17 kommt man direkt dorthin....und die fährt, wie wir erfreut feststellten vom Sendlinger Tor weg.


 Bei der Haltstelle Nymphenburg führt eine Brücke über den Kanal. Was sich beim ersten Hinsehen als Schmutz im Wasser zeigte, war dann bei näherer Betrachtung ein Entennest.
Im Hintergrund sieht man schon das Schloß. Die Fische haben wohl Futter erwartet.

Beim Näherkommen schon ein grandioses Bild.

Und zum Nachlesen und Informieren stelle ich wieder einen Link zur auch in Englisch aufzurufenden Homepage des Schlosses ein.



Rund um die Gewässer gibt es eine ganze Reihe von Gänsen und Enten.
An der Kasse gab es wie erwartet keine Warteschlange. Wir nahmen das Komplettticket, das auch zum Besuch des Marstallmuseums mit Kutschenmuseum und Nymphenburger Porzellan sowie den Parkburgen berechtigt. Und da gibt´s dann auch eine Menge Bilder für die Monday Murals bei Sami.
Sehr interessant. Aber da ich schon einige Schlösser besichtigt habe,stellt man fest, daß sich das Interieur doch immer wieder gleicht. Aber in jedem gibt´s auch besondere Dinge zu bewundern.
Dann mal eine kleine Führung durch die nicht allzu umfangreichen Ausstellungsräumlichkeiten. Das Schloß wäre ja noch viel größer, aber zu den anderen Räumen und Sälen hat man keinen Zugang.


Besonders nett fanden wir die Schönheitengalerie König Ludwig I mit den Bildern schöner junger Damen.

Auffallend ist, daß es sehr viele Spiegel in den Räumlichkeiten gibt.

Auch das Schlafzimmer der Königin und Geburtszimmer König Ludwig II gibt´s zu bewundern. Mit den Büsten der Brüder Ludwig und Otto.
Der Rundgang ist bald beendet, es geht zum nächsten Ziel. Das Marstallmuseum mit der Kutschen- und Porzellanausstellung. Wir hatten langsam Durst und fragten dort einen Museumswärter, ob es in der Anlage ein Café oder ähnliches gäbe. Erstaunlicherweise gibt es das nicht. Allerding wies er darauf hin, daß ein Restaurant gleich anschließend vom Museum um die Ecke wäre. Das suchten wir dann nach dem Rundgang auf.
Sehr prunkvolle Kutschen sind dort ausgestellt...und alles schön beschildert. Auch für diesen kleinen Wagen für Kinder findet siche eine Infotafel.
Ja, prunkvoll mußte es sein, wenn sich Regenten und Könige krönen lassen.
Eine Krönungskutsche steht gleich dahinter. Und eine kleinere für die vergnügliche Ausfahrt.
Der Jagd und dem Vergnügen frönte man wohl auch im Winter. Und offensichtlich lag damals noch genügend Schnee für die prunkvollen Schlitten mit ihren Verzierungen.

Amor und Diana beenden den ersten Teil unseres Münchenbesuchs. Wie oben schon erwähnt kommt die Fortsetzung voraussichtlich erst im Juli.

Schön, daß Du mir bis hierhin gefolgt bist.

Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar.  Bleibt mir gewogen.

Alles Liebe bis zum nächsten Mal und eine gute Zeit

Violetta

Verlinke ich wieder:

 

Freitag, 29. Mai 2026

Schloß Ambras Museum und über Innsbrucks Dächern / Ambras Castle Museum & over the roofs of Innsbruck

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 Herzlich willkommen meine Lieben

A warm welcome my lovelies
 
Es ist schon ein paar Jahre her, daß ich das Schloß Ambras von innen - als das Museum- besucht habe. Das letzte Mal war das, wenn ich mich richtig erinnere, im August 2020. Damals durfte man nur mit Maske hinein. Das ist zum Glück Vergangenheit und kommt hoffentlich nicht wieder. 

 Eigentlich wollte ich ja einen ausgiebigen Rundgang durch den Park nach Aufhebung der Wintersperren auf einigen Wegen machen. Aber der Föhn blies so kräftig, daß ich mich dann spontan für den Museumsbesuch entschloß...und einige bisher nicht bemerkte Entdeckungen machte. Die Enten und Schwäne am Teich waren vom Wind unbeeindruckt.
Ein paar Eindrücke bevor es mich ins Museum verblasen hat.
Die ersten Säle nach dem Eingang sind Rittern und Waffen gewidmet. Diese schweren Rüstungen zu tragen muß ziemlich anstrengend gewesen sein.
Infos über das Schloß gibt es mehrsprachig hier für Interessierte .

 Diesen an der Decke aufgemalten Himmel hatte ich bisher noch nicht entdeckt. Sehr interessant auf jeden Fall und schön gestaltet.
Die Kunst- und Wunderkammer beinhaltet einige kuriose Objekte.

Drechselwerk und Werke aus Elfenbein und Perlmutt sind auch zu bewundern.
Und hier ein Konzept der Verzierung des Kenotaphs Kaiser Maximilian I.
Unter den Höfischen war es damals wohl leichter Liebesgeschenke zu machen.

Der wohl beeindruckendste Platz des Schlosses ist der Spanische Saal mit seiner wunderbaren Decken und Bodengestaltung. Und auch die Wandverzierungen mit den Herrschern ist beeindruckend. Genügend Murals für den Colourful Monday bei Sami.
Wer Damen sucht...es gibt nur eine Abbildung. Links unten in der Mitte: Margarita.
Ich hatte das Glück, daß außer mir gerade keine weiteren Besucher anwesend waren. Die Ausstellung geht im Oberschloß weiter. Dort befinden sich drei Bildergalerien mit Gemälden aus verschiedenen Jahrhunderten.
Damals trugen die Herren Strumpfhosen. Für Liebhaber alter Gemälde mit Personenabbildung ein weiter Fundus. Man kann die Entwicklung der Maltechniken auch verfolgen....aber es wird, wenn man nicht sehr historisch interessiert ist, doch mit der Zeit etwas mühsam. Es gibt aber noch andere Ausstellungsstücke.
Das Bad der Philippine Welser wird auch gerne besichtigt - sowie der prächtige Innenhof, wo es auch ein Cafe`-Restaurant gibt.
Die ersten Postler stammen auch aus der Gegend. Fesch die Uniform.
Die Kapelle, die zu jedem Schloß damals dazugehörte und Glasarbeiten aus tiroler Erzeugung.
Die junge spätere Kaiserin Maria Theresia ist portraitiert, kunstvolle Kachelöfen sieht man auch in vielen Sälen. Und Mary of England ist auch zu sehen, die später unter dem Namen "Bloody Mary" in die Geschichte einging.
Einen der Schloßpfauen bekam ich auch noch vor die Linse. Er weigerte sich aber beharrlich, ein Rad zu schlagen. Die Restauration, die auf dem Mural angepriesen wurde, gibt es schon lange nicht mehr.
Von einem Abstecher in die Altstadt mal ein Bild vom Dom zu St.Jakob. Und für Elizabeth´s T-day einen Kaffee aus meiner Lieblingstasse.
Ein Ausflug ein paar Tage später führte mich hinauf für einen Blick über Innsbrucks Dächer. Das Hotel Adlers hat ein Café-Restaurant im 12. Stock. Und ich hatte Glück, denn der sonst nur für spezielle Veranstaltungen geöffnete Rooftopbereich wurde von einer Kellnerin, die ihre Pause dort verbringen wollte besucht...ich durfte mit hinauf.

Da wirken Straßenbahn und Autos wie Spielzeuge.
Ich wollte dann noch das Dachcafé im Hotel Penz besuchen, doch das wird gerade renoviert. Also wählte ich als Alternative den Stadturm in der Innsbrucker Altstadt. Nicht soweit oben, aber auch hier ein wunderbarer Ausblick nach 133 Stufen in 31 Metern Höhe.
Blick auf Herzog Friedrich-Straße und Goldenes Dachl.

Schön, daß Du (wieder) hier warst. Ich freue mich über jeden Besuch und auch über Eure Kommentare. Ich wünsche Euch eine gute Zeit und alles Liebe.

Bis zum nächsten Mal -bleibt mir gewogen.

Violetta

verlinke ich wieder: