Donnerstag, 2. Juli 2026

München Teil 2. / Munich part two

 TRANSLATION BUTTON IN THE RIGHT SIDE

 

Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies.
 
Es war ziemlich viel los in letzter Zeit, die Gala in Altrip, der Urlaub in Italien...ich habe ja deswegen eine Blogpause eingelegt. Von diesen Erlebnissen gibt´s hier und im Violettablog später noch einiges zu berichten. Kurz überlegte ich, ob ich die Pause nicht verlängere...denn bei Temperaturen über 35 Grad ist ein Erstellen von Berichten am Laptop in der aufgeheizten Wohnung auch kein Vergnügen. Aber es hat endlich etwas abgekühlt...so habe ich mich doch dran gemacht, den zweiten Teil unseres Münchenausfluges fertigzustellen. 
Am Dienstag beschlossen wir, zum Schloß Nymphenburg zu fahren und uns dort schöne Eindrücke zu sammeln. Den ersten Teil habe ich ja schon bis zum Marstallmuseum geteilt. Nun geht´s dort weiter, und wir kommen zu den Exponaten, die der etwas abgehobene König Ludwig II herstellen ließ.

 Vergoldete Schlitten und Kutschen...das mußte wohl sein.

Irgendwann war es dann auch zuviel, und die Regierung verweigerte weitere Mittel und setzte ihn ab. Wie er wirklich ums Leben kam, ist ein Fundus an Vermutungen und Geschichten. 
Auf jeden Fall hat er einiges zum Staunen hinterlassen und bringt dem Freistaat Bayern wohl die touristischen Einnahmen, die er im vorigen Jahrhundert ausgegeben hat.

Die Livrée eines jungen Bediensteten, die Jagdgesellschaft König Ludwig II und eine Repräsentationskutsche.

Einen Stock höher gelangt man zur Porzellanaussellung. Nymphenburger Porzellan wurde im 18. Jhd. mit der ebenso berühmten Manufaktur Frankenthal fusioniert und hat auch heute noch einen guten Ruf. Da die Ausstellung sehr umfangreich ist, hier nur eine kleine Auswahl der Exponate.
Die Damen sind identisch - nur anders bemalt.
Auf Porzellan wurde auch gemalt.

Nach dem Besuch des Marstallmuseums gönnten wir uns im nahegelegenen Gasthaus eine Erfrischung bevor wir uns zum Besuch des Parks und der Parkburgen machten.

Hier noch ein Parkplan:                

Mitte Mai war es noch nicht so warm, aber der Park bietet einige schattige Wege und Kanäle. Diese kleine Hütte unten diente wohl als eine Art Spielplatz.
Die Besichtigung der Parkburgen ist im Kombigesamtticket enthalten. Wer nachsehen will, das ist die Nr. 14 am Plan...also die Amalienburg.
Wunderschön gestaltete Räume mit Wand- und Deckenverzierungen.
Dann weiter durch den Park, am kleinen Dorf vorbei.
Nach dieser Brücke kommt man zur Badenburg am sog. Badenburger See.(Nr. 18)
Auch hier schöne Verzierungen, Böden und wieder viele Spiegel. 

Aber am beeidruckendsten in diesem Gebäude ist das namensgebende Bad mit Indoorpool.

Die trifft man im Park fast überall. Es soll aber auch Rehe, Biber, Füchse und sonstiges Getier hier geben. Die blieben uns allerdings verborgen.
Im Ticketpreis enthalten wären auch noch die Pagodenburg und die Magdalenenklause. Aber die Zeit schritt voran, und wir hatten ja am Abend auch noch den Konzertbesuch am Programm und wollten vorher noch eine Kleinigkeit essen. So ließen wir die beiden Burgen aus und schauten uns die Kaskaden an.
Das antik anmutende Gebäude oben ist der/das Monopteros.

Der Blick dann über den Kanal zurück zum Schloß erinnert sehr an die Anlage von Herrenchiemsee.

Man könnte auch den Kanal in der Gondel erkunden. Aber die wird wahrscheinlich nur in der Hochsaison zum Einsatz kommen.

 Die Fontäne im Großen Parterre auf der Parkseite des Schlosses muss leider im Jahr 2026 außer Betrieb bleiben, da das Wasserrad im Grünen Brunnenhaus instand gesetzt wird.

Noch ein letzter Blick auf das Schloß und von der Terrasse auf den Park. Die Fontäne auf der anderen Seite ist aber in Betrieb.

Wir fuhren dann wieder mit der Tram zurück zum Sendlinger Tor, nahmen den Ersatzbus und eine U-bahnstation und waren wieder beim Hotel, wo wir im angrenzenden Griechischen Lokal wieder sehr gut gegessen haben. Anschließend hieß es dann - fertigmachen für das Konzert in der Isarphilharmonie von Khatja Buniatishvili. 

Es war, wie erwartet, großartig. Das Konzert wurde nachgeholt, da das geplante im Dezember wegen Krankheit abgesagt werden mußte. 

Zum Abschluß gönnten wir uns noch beim Italiener eine Kleinigkeit. 

Mittwoch war wieder die Rückreise geplant. Es gäbe ja in München noch so viel mehr zu entdecken...aber das kommt vielleicht ein anderes Mal. Leider war das Wetter schon in der Früh regnerisch, sodaß wir uns gleich auf den Heimweg machten. Den geplanten Besuch beim Starnbergersee machten wir dennoch....aber das war ziemlich trostlos. Weiter beim Kochlsee dürfte die Seeschifffahrt auch ausgefallen sein.

Beim Walchsee wurde das Wetter etwas besser. Dort gönnten wir uns noch eine Kaffeejause.
 

Es waren wunderbare Tage und wir haben diese auch sehr genossen. Für Murals und T-day ist auch wieder etwas dabei.

Schön, daß Du mir auf diese Reise gefolgt bist. Ich freue mich immer über jeden Besuch und Kommentar - vielleicht auch wieder über neue Follower. 

Nun muß ich meinen sonstigen Bilderfundus durcharbeiten für die nächsten Beiträge. Bleibt mir gewogen. 

Alles Liebe und eine gute Zeit

Violetta

Verlinke ich wieder:

 

Freitag, 5. Juni 2026

München/Munich

 TRANSLATION BUTTON ON THE RIGHT SIDE


 Ein herzliches Willkommen meine Lieben
A warm welcome my lovelies
 
In den nächsten Wochen wird es wohl weniger Posts von mir geben. Das hat einen einfachen Grund. Ich bin auf Reisen.  Voraussichtlich wird es erst im Juli wieder neue Beiträge geben.
Diesmal geht´s aber nach München. 
Diesen Trip haben wir mit einem Konzertbesuch verbunden. Auf der Suche nach einer Destination wo Violetta mit der Liebsten mitdurfte, fand ich einen Hinweis, daß ein im Dezember wegen Krankheit verschobenes Konzert der wunderbaren georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili im Mai in der Isarphilharmonie nachgeholt würde. 
Ich buchte die Karten - erste Reihe, ein Hotel in der Nähe war auch gleich gefunden...und so ging es am 18. Mai für drei Tage los.
Vorher noch ein paar Bilder von vergangenen Ausflügen. Diese Fische schwimmen in einem Teich im Innsbrucker Rapoldipark. Für die Saturday Critters bei Eileen.

 
Und eine Abendansicht von Inn und den Stadtteil Mariahilf.
 
Wir nahmen für unseren Weg nach München nicht die Autobahn, sondern fuhren über den Achenpass beim Tegernsee vorbei.

 
Noch war es wettermässig einigermaßen freundlich. Leider war der Wetterbericht für Montag und Dienstag nicht sehr positiv. Es kommt aber hin und wieder etwas anders. Und wir hatten Glück, denn vorerst regnete es in München nicht.
Auch das Zimmer im Hotel war früher als geplant fertig, sodaß wir uns bald mal auf den Weg in die Innenstadt machen konnten. Da hatten wir allerdings Pech. Gerade an diesem Montag starteten die Arbeiten an zwei U-bahnstationen, die auf der Strecke lagen. Das lies den Vorteil, daß sich eine U-bahnstation in unmittelbarer Nähe des Hotel befand, wieder aufheben. Denn nach einer Station gab es für den weiteren Weg zum Sendlinger Tor einen Schienenersatzverkehr. Der machte aus den gut 5 Minuten über 50 an Fahrzeit. 
Von einem früheren Besuch meinten wir uns zu erinnern, daß die Giselastraße in Schwabing eine nette Flanier- und Einkaufsstraße sei. Wir stiegen bei der Station aus....und nahmen offensichtlich die falsche Richtung, denn wir befanden uns dann auf der Ludwig- bzw. Leopoldstraße. Das Siegestor kam uns aus dem Vorspann der TV-Serie "Der Alte" bekannt vor. 
Das wurde Mitte des 19. Jhd. errichtet, im Zweiten Weltkrieg ziemlich zerstört und danach als Mahnmal wieder mit der Quadriga ganz oben hergestellt. Für Interessierte hier ein Link.
Bei der Universität steht dieser römische Brunnen. 

 Da wir nun auf dem Weg in die Innenstadt waren, suchten wir die nächste U-bahnstation und fuhren zum Marienplatz mit dem schönen Rathaus mit Turm, auf den man auch hinauffahren kann. Auch hier ein Infolink. Man sieht, das Wetter war nicht besonders, also verzichteten wir auf die Turmfahrt und gingen bummelnd etwas shoppen.
Im Bild links befindet sich das Spielzeugmuseum. Für alle Sehenswürdigkeiten schon in der Innenstadt würde man wohl mehr als zwei Tage benötigen. Am Platz gibt es auch einen stylische Ray-Ban Shop in dem ich mir eine Sonnenbrille kaufte ....bei H&M waren wir auch "erfolgreich"
Gleich neben dem Hotel befindet sich ein nettes griechisches Restaurent. Mit gutem Essen und freundlichen Wirtsleuten.

 
Abends machten wir noch - diesmal mit Regenschirm- einen Spaziergang zur nahegelegenen Isarphilharmonie, wo am nächsten Tag das Konzert stattfinden würde. Dieses Gebäude diente früher als Transformatorlagerstelle...und das sieht man ihm auch an.

 Einiges hatten wir in München schon gesehen. Immer wieder wurde auch der Besuch des Schloß Nymphenburg empfohlen. Das kannten wir noch nicht. Und dorthin sollte der Dienstagausflug gehen. Der Wetterbericht lag zum Glück falsch. Blauer Himmel und weiße Wolken gaben ein wunderbares Farbenspiel. Mit der Tram Nr. 17 kommt man direkt dorthin....und die fährt, wie wir erfreut feststellten vom Sendlinger Tor weg.


 Bei der Haltstelle Nymphenburg führt eine Brücke über den Kanal. Was sich beim ersten Hinsehen als Schmutz im Wasser zeigte, war dann bei näherer Betrachtung ein Entennest.
Im Hintergrund sieht man schon das Schloß. Die Fische haben wohl Futter erwartet.

Beim Näherkommen schon ein grandioses Bild.

Und zum Nachlesen und Informieren stelle ich wieder einen Link zur auch in Englisch aufzurufenden Homepage des Schlosses ein.



Rund um die Gewässer gibt es eine ganze Reihe von Gänsen und Enten.
An der Kasse gab es wie erwartet keine Warteschlange. Wir nahmen das Komplettticket, das auch zum Besuch des Marstallmuseums mit Kutschenmuseum und Nymphenburger Porzellan sowie den Parkburgen berechtigt. Und da gibt´s dann auch eine Menge Bilder für die Monday Murals bei Sami.
Sehr interessant. Aber da ich schon einige Schlösser besichtigt habe,stellt man fest, daß sich das Interieur doch immer wieder gleicht. Aber in jedem gibt´s auch besondere Dinge zu bewundern.
Dann mal eine kleine Führung durch die nicht allzu umfangreichen Ausstellungsräumlichkeiten. Das Schloß wäre ja noch viel größer, aber zu den anderen Räumen und Sälen hat man keinen Zugang.


Besonders nett fanden wir die Schönheitengalerie König Ludwig I mit den Bildern schöner junger Damen.

Auffallend ist, daß es sehr viele Spiegel in den Räumlichkeiten gibt.

Auch das Schlafzimmer der Königin und Geburtszimmer König Ludwig II gibt´s zu bewundern. Mit den Büsten der Brüder Ludwig und Otto.
Der Rundgang ist bald beendet, es geht zum nächsten Ziel. Das Marstallmuseum mit der Kutschen- und Porzellanausstellung. Wir hatten langsam Durst und fragten dort einen Museumswärter, ob es in der Anlage ein Café oder ähnliches gäbe. Erstaunlicherweise gibt es das nicht. Allerding wies er darauf hin, daß ein Restaurant gleich anschließend vom Museum um die Ecke wäre. Das suchten wir dann nach dem Rundgang auf.
Sehr prunkvolle Kutschen sind dort ausgestellt...und alles schön beschildert. Auch für diesen kleinen Wagen für Kinder findet siche eine Infotafel.
Ja, prunkvoll mußte es sein, wenn sich Regenten und Könige krönen lassen.
Eine Krönungskutsche steht gleich dahinter. Und eine kleinere für die vergnügliche Ausfahrt.
Der Jagd und dem Vergnügen frönte man wohl auch im Winter. Und offensichtlich lag damals noch genügend Schnee für die prunkvollen Schlitten mit ihren Verzierungen.

Amor und Diana beenden den ersten Teil unseres Münchenbesuchs. Wie oben schon erwähnt kommt die Fortsetzung voraussichtlich erst im Juli.

Schön, daß Du mir bis hierhin gefolgt bist.

Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar.  Bleibt mir gewogen.

Alles Liebe bis zum nächsten Mal und eine gute Zeit

Violetta

Verlinke ich wieder: