Freitag, 23. Oktober 2026

Reise nach Griechenland Teil 2 - Insel Zakynthos / Travel to Greece part 2 - Isle of Zakynthos


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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies,
 
In diesem Teil kommen wir nun nach Griechenland. In Teil 1 waren wir noch auf See und nähern uns der griechischen Küste. Nach dem Gewittersturm am Vorabend hatten sich die Wogen geglättet und der neue Tag begann mit Sonnenschein und einem herzhaften Frühstück im Restaurant mit Blick aufs Meer.

 
Bevor es weiter nach Patras geht, ein Zwischenstopp in Igoumenitsa, wo viele Urlauber die Fähre verlassen. Es geht weiter und damit auch dem Sonnenuntergang entgegen.

Das Abendessen im Schiffsrestaurant wie alles auf der Fähre überteuert. Aber herrliche Bilder danach.
Dann nähert sich schon Patras, wo wir gegen 21h ankamen.
Wir hatten ein Hotel in der Nähe des Hafens gebucht, denn am nächsten Tag am Vormittag ging die Fähre von Kyllini nach Zakynthos. Die Überfahrt dauert nicht lange, die Inseln Zakynthos und Kefalonia sind ich guter Sichtweite.
Bis Kyllini führt eine Autobahn, und es dauert bis dorhin ca. 50 Minuten. Wir waren ziemlich zeitig dort und unter den ersten für die Überfahrt.
Unsere Fähre....verläßt den Hafen.
Und nähert sich schon Zakynthos.

 Auf der Fahrt zu unserem Studio herrliche Blicke auf tiefblaues Meer und die Küsten.

Die Insel ist nicht besonders groß. Ca. 40 Km lang und 20 km breit. Bis zu unserem Haus eine Fahrzeit von ca. 40 Minuten.
 

Ich war vor ca. 25 Jahren schon dreimal auf Zakynthos (mit Familie und einigen Bekannten mit Kindern) und es war dort sehr schön, noch ziemlich ruhig und nicht überlaufen. Das hat sich leider ziemlich verändert. Inzwischen ist Zakynthos mit seinen ca. 40 Tsd Einwohnern im Verhältnis zu diesen zum frequentiertesten Urlaubsziel Griechenlands geworden. Ein Hotspot für Osteuropäer vom Balkan und Influencer. Die Insel wird mit unzähligen Quads durchquert. Und die wenigen schönen Sandstrände überfüllt. Das hatten wir leider nicht bedacht bzw. vorab gelesen. Die Insel ist nach wie vor sehr schön und bietet viele Naturhighlights, tolle Küsten mit Buchten und Grotten. Und im Verhältnis zum Peloponnes alles teurer hier. Deshalb werden wir wohl nicht mehr dorthin zurückkehren. 

Wir hatten aber trotzdem eine schöne Zeit und haben viel gesehen. Nach anfänglicher Hitzewelle haben sich die Temperaturen auch wieder normalisiert.  Wir waren etwas zu früh dran und schauten uns noch die Umgebung an.

Dann bezogen wir unser Studio, das als Highlight einen eigenen Pool hatte. Dafür ließ die Küchenausstattung zu wünschen übrig.
In der Nähe befindet sich eine Windmühle. In die Taverna "The Windmill" gingen wir am ersten Abend. Die liegt sehr schön am Rand der Felsen, wo sich in der Nähe die berühmten Blauen Grotten befinden.



Tags darauf wollten wir uns das viel beschriebenen und gehypte Schiffswrack von oben ansehen. 

 Das Schiff: Die MV Panagiotis strandete am 2. Oktober 1980 nach einer Verfolgungsjagd mit der griechischen Küstenwache (das Schiff soll unversteuerten Tabak und Alkohol geschmuggelt haben). 

Auf jeden Fall ist es in jedem Zakynthos Prospekt drinnen. 


 Ist ja auch sehr imposant, wo es gestrandet ist. In einer Sandbucht mit türkisblauem Meer und 200 Meter hohen Klippen. Bootsfahrten werden fast überall dorthin angeboten. Und auch bei den Aussichtsplattformen muß man sich anstellen. Influencer und sonstige Selbstdarsteller posieren hier ausgiebig. Außerdem war es an diesem Tag auch noch sehr heiß.
Als wir dann wieder wegfuhren waren es noch viel mehr und es herrschte ein Verkehrschaos...denn auch Reisebusse karren die Leute in organisierten Touren dorthin......
Das Schiff liegt in der Navagio Bucht - rote Linie

Aber man muß es auch deutlich sagen: Es ist einfach beeindruckend.
An den Strand darf man inzwischen aus Sicherheitsgründen nicht mehr.
Abends gab´s in der Taverna Madriaka im nahen, netten Hafenort Agios Nikolaos die besten frittierten Zucchini, die wir bisher (und das ist eine unserer Leibspeisen hier) aufgetischt bekamen.

Abendstimmung am Hafen

 Da es bei uns keinen schönen Sandstrand gab, machten wir uns am nächsten Tag wieder auf die Suche. Außerdem war das Wetter nicht mehr so schön. Wir hatten bei Volimes eine asphaltierte Straße abzweigen gesehen - ohne Hinweisschild. Nach Kartenstudio konnte das zum Filippoi Beach führen. Und so war es dann auch. Allerdings fanden auch noch einige andere den Weg auch ohne Hinweisschild.
blau eingezeichnet
Eine sehr schöne Bucht, allerdings nicht sehr viel Platz.



Weiter ging´s der Küste entlang. Bei Anafonitria bogen wir ab und wollten über Porto Vromi (auch ein Ausgangspunkt für Bootsfahrten) nach Maries fahren. Leider haben wir übersehen, daß es in der Bucht keinen Verbindungsweg gibt und mußten den Weg wieder retour fahren. Bei Kambi auch wieder eine ganz tolle Bucht (Foto unten)
Auch hier ist einiges los. Reisebusse laden die Besucher ab, die dann in der Sunset Michaeli´s Taverna landen. Wir suchten uns die ruhigere Porto Schiza Taverne aus, mit einmaliger Terrasse direkt vor den Klippen. Dort ließen wir uns einen griechischen Salat schmecken.



Noch weiter oben befindet sich die hippe Cross Tavern, wo dieses weithin sichtbare Kreuz steht. Ich bin dann noch etwas weiter durch Gestrüpp Richtung Klippen gegangen. Auch hier werden die alten Autos einfach abgestellt.

Sehr beeindruckend, aber Traumstrand haben wir auch an diesem - wie an den nächsten auch- Tag nicht gefunden. Abends in der Taverna Porto gespeist. Vorher noch einen Sprung in den Pool.
Überall wird eine Bootsfahrt zu den Blauen Grotten und dem Schiffswrack angeboten. Da wir schon nun mal hier waren, wollten wir das auch erleben. Wir wollten die Fahrt in der Nähe bei unserer Windmühle mit Potamis Bootsreisen machen, die hatten sehr gute Bewertungen. Später haben wir festgestellt, daß den Potamis Brüdern so ziemlich alles rund um die Windmühle gehört.
Das wollten wir in den nächsten Tagen machen. In der Früh war es tags drauf wieder angenehm für das Frühstück unter dem Schirm.
Wir wollten uns den Ablegeplatz der Potamis Boote aber mal genau ansehen. Über eine Stiege geht´s hinunter in die Bucht. 
Das hat uns überzeugt- von dort würden wir die Bootsfahrt antreten. Doch nun wieder Entdeckungsreise entlang der Westküste. Diesmal sollte es ganz hinunter nach Keri gehen. Das Kap mit den Felsen gehört auch zu den am meisten fotografierten Hotspots in Zakynthos. Dort war ich damals mit dem Moped auch schon.
Auch hier wüten immer wieder Brände. Auf dem Weg zur Palaki Bucht sind die Auswirkungen deutlich zu sehen. Und zu sehen gibt es dort beim Aussichtspunkt (auch hier ziemlich neu asphaltierte Straße) eine tolle Aussicht. Auch hier ist man bei weitem nicht einsam.


Weiter dann nach Keri. Und das ist wohl einer der beliebtesten Plätze, um einen Sundowner zu erleben. Das Keri Lighthouse Restaurant wird wohl am frequentiertesten sein, denn es gibt einen großen Parkplatz und auch dort werden Ausflüge hin gemacht. Wir suchen uns aber etwas abgelegeneres. Und da fanden wir - mit wunderbarer Aussicht - eine einfache Taverne. Das Ionion Sunset Cafe. Dürfte allerdings in der Hochsaison bei Sonnenuntergang auch ziemlich frequentiert sein.
Auch wieder ein WOW Moment.


Für diese Bank benötigt man für den Sonnenuntergang wahrscheinlich Platzkarten😊 Diese beiden Felsen gehören zu den am meisten abgelichteten auf Zakynthos.

Anschließen gab´s noch einen Abstecher in die Nähe von Laganas. Dort waren wir vor ca. 25 Jahren auf Urlaub. Und es war für mich schockierend. Alles wurde verbaut, Hotels, Ferienwohnungen, der Strand ist fast verschwunden....ich hätte diesen Ort nicht wiedererkannt wenn nicht der alte Laden das gleiche Schild wie damals gehabt hätte. 

Abends gönnten wir uns nochmals die frittierten Zucchini.


 

Dieser ausgediente Mercedes steht - wie lange schon- neben der Straße bei unserem Haus. Das Wetter schlug dann auch um. Mit Gewitter und Sturm...und einem heftigen Regenguß. Daher am nächsten Tag auch kein Strandwetter. Wir gaben noch nicht auf und fuhren auf der Westseite der Küste entlang.

Aber auch hier nichts, was uns begeistert hätte.
 
Diese ausgediente Anlage war vor Jahrzehnten wohl ziemlich angesagt.
Wir gönnten uns in einem Café noch einen Cappuccino, wobei uns dieses Kätzchen umstreifte.
Murals habe ich bisher keine gefunden....daher wieder ein Ausflug in die Straßen von Dozza in Italien.

So, das war jetzt ein ziemlich ausführlicher erster Teil...aber bei der Fülle es Materials fällt das Kürzen schwer. Danke, daß Du bis hierher gefolgt bist. Ich hoffe, Ihr seid beim nächsten Teil wieder dabei.

Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar...vielleicht auch neue Follower.

Bleibt mir gewogen.

Alles Liebe, bis zum nächsten Mal.

Violetta

Verlinke ich wieder: