Freitag, 8. Mai 2026

Münze Hall und Radausflug / Mint Tower Hall and a trip with our e-bikes

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
 Heute geht es nach Hall in Tirol zur Münze und dem Münzerturm. Da ich mich über die Geschichte der Münzprägung in Hall nicht weiter auslassen möchte hier der Link für Interessierte
Leider sind nicht alle Infos auch auf Englisch.
 
Ich wollte ja dort schon früher im Jahre einen Besuch machen, aber damals war das Gebäude leider bis März geschlossen. Eigentlich hatte ich an diesem Tag einen Besuch des Alpenzoos Innsbruck geplant, aber dort war schon der Parkplatz belegt (es waren ja noch Ferien in D und noch in einigen Ländern), so änderte ich meinen Plan und fuhr nach Hall.

 Hier kann man in die Geschichte der Münzprägung eintauchen. Der Haller Taler war für Jahrhunderte die führende Währung in Mitteleuropa.Die erste Prägung erfolgte 1486. Am Bild oben sieht man die historische Prägeanstalt. Im Museum trifft man auf alte Münzpressen.

 ..und Nachbildungen.
Eine der bekanntesten Silbermünzen ist der Maria Theresientaler, benannt nach der Österreichischen Kaiserin Maria Theresia - logo.
Natürlich haben sich auch viele Regenten auf den Münzen verewigen lassen.
Der Münzerturm gehört zur Burg Hasegg. Die Geschichte dazu hier.
Vor diesem befindet sich der Nachbau der Wasserräder, die die Prägemaschinen angetrieben haben.

 Auf den Turm kann man auch hinaufsteigen. Über eine breite Stiege - oder-wie ich- über die enge Wendeltreppe.
Je höher man steigt, desto besser die Aussicht auf Hall und Umgebung durch die alten Butzenscheiben.

Weiter hinauf geht´s nicht mehr.

Im Verbindungsgang von Turm und Museum findet man dieses Knochenskelett...Das wird wahrscheinlich hier untersucht. Was es darstellt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.


Der Filzhase ist wohl noch von Ostern übriggeblieben. Anlässlich der Fußballeuropameisterschaft 2008 und des 500-jährigen Jubiläums der ersten Talerprägung wurde hier der Europataler geprägt.Mit 20,08 Kilogramm Feinsilber und 36 cm Durchmesser gehört er zu den größten Silbermünzen der Welt.

 2003 wurde anläßlich 700 Jahre Stadt Hall diese Bimetall Niobmünze geprägt.
Und dieses Wapptier hängt an der Wand des Innenhofes.
Der Innenhof der Burg Hasegg. Die Burgtaverne war ein sehr beliebtes Lokal. Leider ist auch dieses dem Gasthaussterben zum Opfer gefallen...und seither nie wieder eröffnet worden. Sehr schade.
Der kleine Park vor der Burg Hasegg ist auch ein nettes Plätzchen. Auch hier eine historische Münzprägemaschine.

Dann führe ich Euch wieder mal durch die netten Gässchen der malerischen Haller Altstadt.


 Am Rathaus sind diese Wappen aufgemalt.
Vor der Pfarrkirche St.Nikolaus liegt diese Bronzeskulptur: "Geköpft" als Mahnmal als Erinnerung an einen katholischen Priester der wegen der Weigerung des Fahneneids auf Adolf Hitler 1942 hingerichtet wurde.
Für Gitarristen ist hier die richtige Anlaufstation.
Diese köstlichen Nudeln mit Spargel habe ich bei einem unserer Gasthausbesuche nach der Sonntagssauna genossen. Beitrag für Elizabeth´s T-day.

 Diese Kuh, die gerade durch das Dorf geführt wurde, begegnete uns nach dem  Essen im Dorfcafé. Die restlichen Bilder stammen von einem Abstecher an den Inn, wo in den Innauen die Biber ihr Unwesen treiben. Und noch ein Bild für die Saturday Critters bei Eileen vom Teich bei der Fischzucht.
Der Hofgarten in Innsbruck wurde auch schon mit den Frühlingsblumen bestückt.

 

Im Kunstpavillion zur Zeit eine Installation mit Datteln.

 Was hier am Rennweg vor Hofburg und Landestheater wie ein Zeltfest aussieht, sind die Vorbereitungen auf das Alpine-Trail-Festival, das hier seine Events abhielt.


Unsere E-bikes holten wir an einem schönen Frühlingstag auch mal wieder aus dem Keller. Die nicht allzu lange Tour zum Nattererboden habe ich Euch auch schon nähergebracht. Diesmal waren die Wolkenspiele am Himmel allerdings besonders schön. Auf dem Weg dorthin, als wir beim Feuerwehrhaus unseres Dorfes vorbeifuhren, eine kleine Schrecksekunde...denn beim Vorüberfahren schaute dieser Herr ziemlich echt aus....diente zum Glück nur als Puppe bei einer Sicherheitsübung der lokalen Sicherheitskräfte.
Hier blüht nicht der Enzian sondern der Löwenzahn bedeckt die Wiesen mit seinem Gelb.

Wolkenspiele über dem Eichhof.

Im Gasthaus Nattererboden gönnten wir uns eine kleine Stärkung.
Wenn man hier genau hinsieht kann man die Berge erkennen.....allerdings die gespiegelten aus der anderen Richtung.

Damit möchte ich für diesmal schließen.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Bleibt mir gewogen. Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder:

 

Freitag, 1. Mai 2026

Ausflüge in der Gegend, Steyr und Chiemsee / Outings nearby, visit of Steyr and the lake Chiemsee.

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 Nachdem ich im letzten Beitrag den Schiurlaub vorgezogen habe, damit ich Euch nicht noch im beginnenden Sommer Winterbilder liefern muß😏, geht´s diesmal wieder chronologisch weiter.

Mit dem ersten Ausflug begann der April. Das Wetter bewölkt und man wußte nicht genau, würde es zu regnen beginnen oder nicht. Zweiteres war dann zum Glück der Fall. Wieder mal  der Sill entlang spaziert bis zur Mündung in den Inn.

Das ist allerdings nur die Einmündung des Sillkanals in die Sill in der Nähe des Einkaufszentrums Sillpark in Dreiheiligen. Auf diese zwei Plakate bin ich gestoßen, die auf Veranstaltungen des Puppenpalasts hinweisen. Das Neinhorn war mir schon bekannt. Aber etwas deftig scheint mir die Ankündigung für den Knatterdrachen. Das Übersetzungsprogramm wird das wahrscheinlich nicht kennen. Eine kleine Erklärung: Furz auf Englisch fart, und Pups ist wohl der Ausdruck für to burp. Also alles nicht sehr appetitlich. 

Dieses Haus an der Sill sollte von aufgeschlossenen Menschen bewohnt werden..zumindest läßt das die Balkonbespannung vermuten. 

 Und hier ist die Sill nach ca. 42 km an ihrem Ende angelangt.

Oben die Kapelle am Kalvarienberg in Arzl. Das was darunter  so aussieht wie ein Mural ist eine Kletterwand  im Kletterzentrum an der Sill.

Oh, verzeiht. Doch nochmals Schnee. Aber vor meinem Abstecher zu unserer Waldhütte hatte es in diesen Höhen von einmal recht heftig geschneit. Und so sah es am 4. April am Seefelder Plateau aus.
In unserer Hütte hängt schon seit Jahrzehnten dieses Bild. Es stellt das Höttinger Kasermandl, eine Tiroler Sagenfigur dar. Es gibt zahlreiche Versionen davon. 
Nun aber genug vom Schnee. Wir kommen zu unserem Kurztrip nach Steyr in Oberösterreich auf Familienbesuch. Vom neuen Haus hat man eine wunderbare Aussicht. Speziell die Wolken haben mich wieder an Heidis Himmelsblicke denken lassen.

 

Auf dem Weg dorthin haben wir bei unserer "Stammtankstelle" bei Salzburg Rast gemacht und uns ein Frühstück gegönnt.

Abends haben wir in Steyr, wo wir unser Hotel hatten, noch einen Spaziergang durch die Stadt gemacht.
 
Und die Stadt liegt hier:

Dieser Fotograph bietet Fotos der Augeniris an....sehr interessant. Hatte ich vorher noch nicht gesehen.
die Steyrer Marienkirche

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging die Fahrt wieder zurück. Da das Wetter auf der sonnigeren Seite war, beschlossen wir, das nachzuholen, was wir beim letzten Besuch, damals mit den Rädern, nicht unternommen hatten. Ach ja, ihr wollt ja wissen, was. Wir fuhren zum Chiemsee, der auch das Meer der Bayern genannt wird. Und was wir damals nicht taten - diesmal fuhren wir mit dem Boot zur Insel Herrenchiemsee. Damit Nichtbayern auch wissen, wo das ist hier die Karte:


 Ein schöner See, besonders wenn das Wetter mitspielt. Die Fahrt zur Herreninsel mit dem Königsschloß dauert ca. 15 Minuten. Insel und Schloß sind eine Touristenattraktion. Wer genaueres wissen will - hier der Link auf Wikipedia


 Die alte Chiemseebahn, die noch mit Dampfloks betrieben wird, ist auch eine Attraktion.
Auf geht´s.
Wir nähern uns der Herreninsel
Das Wasser bei der Anlegestelle hat fast schon karibisches Flair.
Einen Plan der Insel gibt es hier:
Das Königsschloß kann nur mit einer Führung besichtigt werden...und Fotos sind auch keine erlaubt. Wir haben darauf verzichtet - wer möchte, kann sich durch das Schloß auf diversen Seiten im Internet virtuellel einer Führung anschließen. Wir machten uns zu Fuß auf einen Rundweg. Zuerst an die nördliche Spitze der Insel.
Nahe der Aussteigestelle befindet sich das Augustiner Chorherrenstift mit dieser Kirche.
Das Stift kann natürlich auch besichtigt werden. Vor diesem steht diese eigentümliche Baumgruppe.
das Chorherrenstift

Auf vielen Bäumen haben sich Misteln angesiedelt.
An der Inselspitze dieses nette Kirchlein.
Am Chiemsee fahren ganzjährig die Schiffe zu den Inseln und rund um den See. Zur Saison natürlich in engerem Fahrplan.

Am Weg dem Ufer entlang trifft man auch auf kleinere Weiher.
Obwohl es so aussieht - die Pferde ziehen diesen Wagen nicht.
Eine sehr reizvolle Insel  - der Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
Etwas weiter kommt man an den sogenannten Kanal.
Sehr beeindruckend...und für die Saturday Critters ein paar Enten, die gemütlich in dem Teich schwimmen. Sehr schön auch der Blick von hier durch die Allee auf das Schloß.
Die Gärten vor dem Schloß wurden schon hergerichtet. Leider waren die Becken mit den Springbrunnen noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht.
König Ludwig II, der dieses Schloß nach dem Vorbild von Schloß Versailles bauen ließ, war wohl ein sehr eigenartiger Kauz. Ein großer Verehrer des französichen Sonnenkönigs Ludwig XIV, hat die Bayerische Staatskasse ziemlich strapaziert und diesen Bau gegen massiven Widerstand durchgesetzt. Vor Vollendung des Schlosses ist er unter mysteriösen Umständen gestorben. Wer sich über die Geschichte dieses Mannes genauer informieren möchte. Das Internet bietet viele Informationen dazu.
Ein imposanter Bau auf alle Fälle. Auf die Führung durch das Schloß haben wir verzichtet, da, wie in den bayerischen Schlössern üblich, wird man eng getaktet durchgeschleust und darf auch keine Fotos machen. Wie schon erwähnt - im Netz kann man das Innere des Schlosses auch virtuell besuchen. Auf den König haben wir im Schloßcafé mit einem Radler des traditionellen Hofbräuhauses angestoßen.
Im angeschlossenen Shop habe ich dann noch ein paar Postkarten fotografiert, was von der Dame an der Kasse allerdings nicht besonders gutgeheißen wurde😉 . Das war mir allerdings doch ziemlich egal.

Um das Schloß herum sind wir dann auch noch spaziert.
Auch der Rückweg zur Anlegestelle bot dann noch ein paar schöne Eindrücke.

Ein Blick auch auf die Fraueninsel. Die heißt wohl so, weil dort 782 das Benediktinerinnenkloster Frauenwörth gegründet wurde. Dorthin sind wir allerding nicht gefahren.


 Und dann geht´s wieder mit dem Schiff zurück nach Priem.
Wir fuhren dann nicht über die Autobahn sondern über eine wundeschöne Nebenstraße zurück und haben vor Kufstein noch wunderschöne Ausblicke genossen.

Das war wieder mal ein etwas ausführlicherer Post. Schön, daß Du mir bis hierhin gefolgt bist. Ich freue mich über jeden Besuch und jeden Kommentar von Euch. Vielleicht ist auch der ein oder ander neue Follower dabei.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit  -bleibt mir gewogen , und bis zum nächsten Mal.

P.S. Da fällt mir grade auf, daß ich diesmal noch kein Mural in diesem Post gefunden hat. Da muß ich doch eins aus meinem Fundus nachreichen.


Am Sillufer habe ich diese Wandbemalungen vorgefunden.
 

Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder: