Freitag, 4. September 2026

Italien Teil 6 - letzter Teil, die Murals von Dozza /Italy part 6 - last part - the Murals of Dozza

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Ein herzliches Willkommen zum letzten Teil der Italienreise meine Lieben,

A warm welcome to the last part of the journey to Italy my lovelies

Leider kann ich im Moment Eure Kommentare nicht beantworten, da Blogger offensichtlich ein Problem hat. Ich ersuche um Verständnis 

Ich bewundere ja immer die Murals, die Sami jeden Montag in ihrem Blog Colourfulworld zeigt. Diesmal kann ich auch mit einem Highlight aufwarten. Der Besuch in Dozza, der uns von Freunden empfohlen wurde, hat sich wirklich gelohnt. Mehr dazu weiter unten.
 
Diesen Nachtausflug mit dem Ausflugsschiff machten wir nicht mit, aber wir beobachteten am Balkon die Rückkehr in der Nacht. Und den letzten Tag genossen wir noch beim Hotel. Noch war alles ruhig am Strand.

Und wieder war es sonnig und ziemlich heiß, aber es gab ja Schatten beim Hotel. Am Abend genossen wir noch einmal das Essen in unserem "Stammlokal".

Bevor es nach dem Frühstück am nächsten Morgen weiter und anschließend nach Hause ging, fanden wir in der Hotellobby einen Kalender mit alten Fotos aus Bellaria und Igea Marina liegen. Das musste einfach abgelichtet werden.


Auch damals schon herrschte reger Betrieb an den Stränden. 

Nochmals Starthilfe mit meinem mobilen Gerät...und dann folgten wir einer Empfehlung von Freunden, das Dorf Dozza zu besuchen. Das liegt bei Imola..und damit auf dem Heimweg.


 In Dozza, das zu den schönsten Dörfern Italiens gezählt wird, findet alle zwei Jahre seit 1960 die Biennale del Muro Dipinto statt, bei der Künstler die Wände der Häuser bemalen oder künstlerisch gestalten. So hat sich mit der Zeit ein richtiges Freiluftmuseum entwickelt. Und man kann in der Betrachtung der Murals schwelgen. Und ich habe auch mal einen richtigen Beitrag für Sami´s Linkparty. Es sind so viele, daß ich sie nicht alle zeigen kann. Aber ich werde sie nach und nach immer mal wieder hier zeigen. 

Für Interessierte habe ich zwei Links,die auch in Englisch verfügbar sind.

 
Immer noch war es ziemlich heíß und der Rundgang damit auch mit der Zeit etwas anstrengend.

Die Stadt ist schon etwas älter und hat auch noch die Festung  
Rocca Sforzesca, die Burg der Sforzas, zu bieten. Kurz nach dem zweiten Tor beginnen schon die Murals.
Neben oder unter jedem Bild ist der Name des(r) Künstler(in) und das Jahr der Erstellung angebracht. Ob es ein Gesamtverzeichnis der Gemälde gibt, konnte ich nicht eruieren. Aber wenn man im Netz stöbert, wird man sicher etwas darüber finden.


 

Inzwischen sollen es mehr als 300 Kunstwerke sein, die in jeder Gasse der Innenstadt zu finden sind.


Und dann steht man auf dem Platz vor der Festung....
...in der es auch eine Ausstellung gibt (für die und die Turmbesteigung wird Entritt verlangt). Wenn wir schon mal da waren, besuchten wir Burg und Ausstellung.

für Interessierte ein Link.

Auch sehr interessant.
neben dem Platz vor der Burg dieser nette Innenhof...unten

 

 Sehr schöner Innenhof...und auch die Ausstellung bietet einiges Interessantes und Kurioses.

Die Badezimmer hatten noch nicht den heutigen Standard😊
Die Stiege führte hinauf in den Turm, wo man auch eine schöne Aussicht hat.




Da ging´s auch recht weit in die Tiefe ....


alt und ziemlich neu im selben Gebäude

Und noch ein Blick in die Küche von damals:
Wieder draußen aus der Burg gönnten wir uns erstmals eine kühle Erfrischung im schattigen Gastgarten. Das habe ich allerdings nicht abgelichtet.
Da wir noch ein ziemlich weites Stück an Fahrt vor uns hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Auto.

Eine wirklich außergewöhnliche Stadt, dieses Dozza. Einen Besuch kann ich jedenfalls empfehlen.
Dieses Gemälde, das wie ein Plakat aussieht, hat mir besonders gefallen. 

Dieser Palazzo links steht nahe dem Eingangstor...für uns nun das Ausgangstor. Auf dem Weg zurück noch ein Foto aus dem fahrenden Auto.

Für die Saturday Critters nochmals das Kätzchen aus Rocca Ripesena 


Damit ging diese schöne Reise zu Ende. 

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Ich freue mich über jeden Besuch und jeden Kommentar. Bis zu den nächsten Beiträgen wird es nun einige Zeit dauern. Wir haben schon unsere nächste Reise auf den Peloponnes in Griechenland vor uns. Diesmal mit Fähre von Venedig nach Patras, auch diesmal mit eigenem Auto und den e-Bikes am Fahrradträger. Von Anfang September bis Anfang Oktober. 

Es haben sich allerdings auch noch andere Ausflüge angesammelt.....wann und was als nächstes zu sehen ist, kann ich noch nicht sagen.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch eine gute Zeit. Bleibt mir gewogen...und bis zum nächten Mal.

Alles Liebe

Violetta

verlinke ich wieder...wenn ich dazukomme:

 


 

Freitag, 28. August 2026

Italien Teil 5 - Bellaria und San Marino/ Italy part 5 - Bellaria and San Marino

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
Ich entschuldige mich mal vorab, wenn ich auf Eure Kommentare nicht gleich antworte(n) (kann). Mit dem Handy ist das Tippen einfach mühsam und nicht meins. Lesen tue ich sie auf jeden Fall.
 
 
Nun sind wir also am Meer in Bellaria bei Rimini angekommen. Und, um es gleich vorwegzunehmen: Das ist ein Kontrastprogramm zu den bisherigen Tagen rund um Orvieto.
Die Liebste hatte vor Jahrzehnten mit ihren Eltern dort Urlaub gemacht. Im gleichen Hotel - der Villa Furia. Und nach so langer Zeit wieder dorthin zu fahren, war ihr Wunsch. Nun sind wir beide keine Liebhaber von Stränden mit Zehnerreihen (....und auch mehr) an Sonnenschirmen. Aber es ist halt Nostalgie. Der erste Blick aus unserem - leider viel zu kleinen Zimmer- ließ mich im ersten Augenblick ans sofortige Abreisen denken. Wir haben am nächsten Morgen nach dem Frühstück nachgefragt und ein größeres Zimmer mit schönem Balkon bekommen. Und da das Hotel einen eigenen kleinen Platz mit Sand und Büschen und auch einen Pool hat, haben wir uns dann doch schnell eingewöhnt. 
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir gleich einen ersten Spaziergang. Dabei fiel uns dieses Plakat auf. 


Die NOTTE ROSA ist ein Fest in das größte Sommer- und Strandfest an der Adriaküste in Italien und fand in diesem Juni vom 19. bis 21. Juni an der Riviera der Emilia Romagna zu der auch die Umgebung von Bellaria gehört statt. Dieser Sonntag war also der letzte Tag. Als wir am Strand entlangspazierten fiel mein Blick auf dieses Ankündigung.
Gleichzeitig hörte ich in der Luft ein donnerndes Geräusch. Es waren Flugzeuge der italienischen Kunsflugstaffel Frecce Tricolore, die exklusiv in Bellaria eine Flugshow abzogen. Laut, mit viel Rauch, aber es war einfach toll, was die Piloten in den Himmel zauberten. So hatten wir an einem Tag zweimal ungeplante, tolle Erlebnisse: Die Musik in Todi und die Flugshow Sonntag Abend.

 Klar, daß ich das auch gefilmt habe.

 
 

 
 Da es im Hotel kein Abendessen gab, suchten wir uns ein Restaurant, das wir auch in der Nähe fanden, und mit dem wir sehr zufrieden waren. Wir kehrten dort noch mehrmals ein.
Die erste Abendstimmung am Meer:

Das Hotel hat einen besonderen Charme...von der Einrichtung her erinnert es an frühere Zeiten.
Für den nächsten Tag hatten wir uns einen Relax-und Badetag vorgenommen.

Das Wetter, wie schon die Tage zuvor wieder heiß und sonnig. Das Meer überraschend sauber und ziemlich warm. Man merkte, daß in Italien schon Ferien sind, denn der Ort war sehr gut besucht und die vorherrschende Sprache auch italienisch.
 
Ausflüge mit dem Ausflugsboot kann man auch buchen - wir verzichteten darauf.

 


Kleiner Exkurs: Ich habe gerade festgestellt, daß die Schriftart und Größe nach Einfügen eines Fotos geändert wurde. Und ich kann keine Einstellung finden, es wieder auf die ursprüngliche zurückzustellen. Wenn ich nicht schon so lange dabei wäre, hätte ich sofort auf einen anderen Blogdienst gewechselt. Bei Blogger gibt es immer wieder solche Unannehmlickeiten. Ich hoffe, ihr könnt den Beitrag lesen.

So, jetzt weiter in der Reise

Ich kann nicht übers Wasser gehen....aber an dieser Stelle konnte ich noch stehen.

Nach dem Baden und vor dem Abendessen sind wir noch mit dem Rad nach Bellaria hineingefahren. Diese Bahn gab es beim damaligen Besuch auch schon.
Die Hollywoodschaukeln vor dem Hotel übrigens auch schon. Wir besuchten das gleiche Restaurant und haben wieder gut gespeist.

Beim Bummeln danach begegneten wir zwei- und vierrädrigen Oldtimer. Der Renault 4 ist ein Klassiker und hat immer noch das alte Kennzeichen FO...aus Forli.
Ab 20 Uhr wird die Innenstadtallee gesperrt. Dann tummeln sich dort viele große und kleine Besucher. Viele nette Verkaufsstände und Kinderattraktionen.

 Auch die Fußgänger müssen beim Bahnschranken warten bis der Abendzug vorbeigefahren ist.

 
Einen Optiker mit stylischen Brillen gibt´s auch. Die Läden haben natürlich auch offen. Ich fand eine tolle Brillenfassung für die Liebste...die habe ich auch gekauft. Die Gläser hat sie sich dann in Innsbruck einsetzten lassen. Die Bademeister sind zu Abendbeginn fleißig beim Auftäumen und Platzieren von Liegen und Schirmen. Damit der nächste Badetag wieder ordnungsgemäß beginnen kann. Die Miete für Liegen und Schirm sind aber auch nicht billig. Hier haben, im Gegensatz zu anderen Stränden an der oberen Adria die Hotels keine eigenen Liegezonen.
Da der Horizont der Adria auf der italienischen Seite im Osten liegt, gibt´s hier auch keinen Sonnenuntergang. Um einen Sonnenaufgang zu sehen, muß man früh aufstehen. Das machten wir - bevor wir uns wieder niederlegten- am nächten Morgen. Um 5h27 ging die Sonne auf.
Noch ein bisschen Schlaf tat gut, denn wir hatten für den Tag einen Ausflug geplant. Ins Landesinnere. Zum fünftkleinsten anerkannten Staat der Welt. Mit nur ca. 30.000 Einwohnern. Und seit einiger Zeit spielt eine Fußballmannschaft auch in der Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften mit. Allerdings, wie zu erwarten, ohne großen Erfolg.

San Marino gilt als die älteste Republik der Welt , die Geschichte geht bis ins 4. Jahrhundert zurück. 
oben Blick Richtung Meer, Mitte eine Festung auf dem Weg nach Bild unten. Dort oben liegt der alte Teil von San Marino.
Nachdem ich zum Starten meines Wagens wieder die Starthilfe benötigte, ging´s mit den Rädern auf dem Träger los. Wir wollten die offensichtlich ziemlich steilen Wege nicht zu Fuß gehen bei der Hitze, die immer noch herrschte. Es war eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Auf den letzten Metern bis zum Stadttor trafen wir auf eine Gruppe Vespafahrer aus Salzburg, die mit ihren teils ziemlich alten Maschinen auf dem Weg zum großen Vespatreffen in Rom unterwegs waren. Dort wurden 80 Jahre dieses Kultmotorrades gefeiert.

San Marino blieb lange wegen der Klein- und auch Unbekanntheit unbehelligt. Ab dem 10. Jahrhundert wurde allerding begonnen, Befestigungsanlagen anzulegen. Wer´s genau wissen will. Bei Wikipedia hier nachzulesen.
 
Die Verkehrspolizei hier mit gelbem Hemd.

 Ein beliebtes Ausflugsziel wohl wegen der tollen Burganlagen am Berghang und der wunderbaren Aussicht. Es tummelten sich ziemlich viele Menschen in den teilweise engen Gassen und bei den Burgen. Der Eintritt ist dort auch nicht kostenlos.

Auf den Turm 1 links unten muß man zu Fuß hinaufsteigen. Auch auf 700 Metern Seehöhe war es heiß, daher etwas anstrengend. Aber auf jeden Fall lohnend.

Um auf die oberste Aussichtsplattform zu gelangen, muß man diese schmale und steile Treppe hinaufsteigen.


mit Blick auf Turm 2




ziemlich alt, das Gemäuer
Nach dieser Besichtigung hatte die Liebste genug, so machte ich die Besuchstour beim zweiten Turm alleine.
Auch hier ist die Eingangshalle martialisch bestückt. Das Ticket gilt für alle Gebäude hier oben.
Von der Turmbalustrade geht´s ganz schön nach unten. Und der Blick auf Turm 1 auch toll.

Und bei der Hitze im schattigen Café ein kühles Getränk, das tat not.
Diese Straße wird von diesen Figuren gesäumt.

Daß hier drei Religionen friedlich zusammenleben können zeigt dieses Bild mit den drei Symbolen.

Ach ja, für die Bequemen gibt´s auch eine Seilbahn....aber wir hatten ja unsere e-Bikes mit dabei. Ein schöner Ausflug in ein kleines Land, in dem ich vorher noch nie war. 

Vor dem Abendessen, infolge Ruhetags bei unserem "Stammlokals" in einem auch in der Nähe liegenden und ebenfalls ausgezeichneten Restaurants, noch ein Blick auf die bunten Sonnenschirme am Strand. Und danach wieder einen Stadtbummel durch Bellaria. Diesen "Bruco" gab es schon damals in Jesolo, als meine Kinder noch klein waren. Und die Pantoffel sind wohl etwas überbezahlt...und daher auch weiter in der Auslage.

Und spät Abends auf unserem Balkon sahen wir das Ausflugsschiff am Steg anlegen.

Und nun fällt mir auf, daß diesmal keine Murals dabei waren....also wieder aus dem Fundus:
allerdings ist das ein Vorgriff auf einen kommenden Post, der ganz den Murals gewidmet sein wird. Der Besuch des Künstlerdorfes Dozza auf unserer Rückfahrt. 
Ach wie gemütlich kann doch ein Katzenleben sein:

 Langsam neigt sich der Urlaub seinem Ende zu....aber noch gibt´s etwas zu sehen. Ich hoffe, es hat Euch bisher gefallen.
 
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar . Bleibt mir gewogen - bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe
Violetta
 
Verlinke ich wieder: