Freitag, 18. September 2026

Schwäbische Alb Teil 2 und Patscherkofel /Swabian Alb part 2 and mountain Patscherkofel

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben aus unserem Griechenlandurlaub
A warm welcome my lovelies from our holidays in Greece
 
Diesen Beitrag habe ich auch wieder vorgeschrieben und werde ihn aus dem Urlaub mit dem Handy posten. Denn es werden sich in diesem Urlaub wohl wieder Unmengen von Fotos anhäufen, die für mehrere spätere Beiträge verwendet werden. Da sich auch sonst einiges angesammelt hat, das ich gerne posten möchte, und daß dann nicht Sommerbeiträge im Winter erscheinen, habe ich diese Beiträge vorgeschrieben.
Dieser ist allerdings der letzte vor den nächten, die frühestens im Oktober erscheinen werden.
 
Vom Besuch auf der Schwäbischen Alb sind noch Tag 3 und 4 ausständig. An einem Tag geht´s immer in eine Stadt. Diesmal war wieder Kirchheim unter Teck dran.

 Diese Stadt hat - zumindest in der Innenstadt- viele schöne Fachwerkhäuser zu bieten. Das Renaissanceschloß könnte man auch besichtigen. Das habe ich allerdings in meinen bisherigen Besuchen noch nicht getan...werde ich mir aber für den nächsten vormerken.


Dass es auch hier sehr trocken war sieht man bei der Geflügelmarktgruppe auf der Grünanlage vor dem Schloß. Daß die Figur rechts ein Truthahn sein soll, habe ich auch erst beim Stöbern im Netz erkannt.
Daß das Renaissanceschloß schon im 16. Jhd. gebaut wurde sieht man ihm von außen nicht ganz an.
Natürlich gibt es in KIRCHheim auch Kirchen. Zum Beispiel diese:
Auch innen sehr schön.

Auf dem Weg zum Auto fiel mir dieser Ständer auf.

So kann man das auch sehen😏

Bevor es zum Abendessen bei Bekannten ging noch ein Hüttenfoto

 Am folgenden Tag hatte ich eine Wanderung von Bad Urach zu den Gütersteiner Wasserfällen, dem Aussichtsturm Hohe Warte und dem Uracher Wasserfall geplant. Es war wieder schwül-warm, aber die meiste Zeit Sonnenschein.

Der Weg führte zumeist durch den Wald, das minderte die Schwüle etwas.
Der letzte Anstieg ist ziemlich steil....und oben angekommen ist man nicht allein. Die Wasserfälle sind ein beliebtes Ausflugsziel. Ziemlich viel Wasser haben sie nicht, aber dennoch sehr reizvoll.



Das Wasser ist erfrischend kühl. Etwas oberhalb liegt diese Kapelle.

Um auf die Hochfläche, die dann zur Hohen Warte führt, zu kommen, muß man noch etwas hinaufsteigen. Der Weg kann auch etwas holprig sein.
in der Mitte auf Bildmitte kommt man aus dem Wald auf die Hochfläche
Am Fohlenhof, einem historischen Gebäude, das zu einem Gestüt gehört waren wohl alle Pferde ausgeflogen bzw. -galoppiert 😉 Die Hohe Warte heißt nicht nur so, sie liegt auch ziemlich hoch. Nämlich auf 820 Metern. Der Weg dorthin durch den Wald zieht sich und ist teilweise auch recht steil. Der Turm ist 23 Meter hoch und wurde 1923 errichtet und vor einigen Jahren renoviert. Seit damals hat man wieder eine Rundumsicht und der Turm ist auch nicht mehr verschlossen. Allerdings ist ringsum sehr viel Wald, daher die Aussicht nicht ganz so imposant wie am Römersteinturm.

Auch 23 Meter sind von oben betrachtet ganz schön viel.
Nächstes Ziel: der Uracher Wasserfall. Vorbei am Rutschenhof kommt man am Rutschenfelsen vorbei, wo man eine schöne Aussicht auf die Felsen des Albtraufs und gegenüber die Ruine Hohenurach hat.
Wie hoch man gewandert ist, merkt man daran, daß es noch ziemlich steil auf holprigem Weg zum Uracher Wasserfall geht.
Den oberen Rand des Wasserfalls hatte ich schon besucht, der ist nicht so imposant. Ich stieg weiter ab, um einen schönen Blick auf die herabstürzenden Wasser zu haben. Auch dieser Wasserfall ist nicht sehr voluminös, aber durch die Regenfälle der vergangenen Tag war der Steig hinab neben den Fällen teilweise überflutet. Aber dennoch kein großes Hindernis...man muß halt ein bisschen aufpassen.

Der Brühlbach fließt vom Wasserfall durchs Tal nach Bad Urach und müdet dort in die Erms. Eine Herde Kühe bekam ich dort auch vor die Kamera.
Es hatte schon vorher dumpfes Grollen gegeben. Nun wurde der Himmel aber schnell dunkel und der Donner kam näher. Es begann auch schon zu regnen und ich wäre wohl ziemlich naß geworden, denn der Weg zum Auto war noch ein paar Meter weiter. Aber das Gewitter zog schnell Richtung Hochalb ab. Daß ich ziemliches Glück hatte, nicht auf der Hütte gewesen zu sein, merkte ich, als ich in deren Nähe kam und alles rundherum weiß von Hagelkörnern war. Das Gewitter muß einige Minuten zuvor durchgezogen sein. Zum Glück gab´s bei der Hütte keine Schäden.

Damit gingen die Tage auf der Alb zu Ende.

Ein paar Tage später nutzten wir das schöne Wetter und unser Freizeitticket, um einen Ausflug auf den Innsbrucker Hausberg, den Patscherkofel zu machen.

Mit der Gondelbahn ging´s hinauf. Vor der Talstation weideten Kühe, Pferde und Ziegen...und oben bei der Bergstation weideten  auch einige Kühe.
Von dort geht es zu Fuß auf den Gipfel, vorbei an blühenden Alpenrosen. 

Diese kleine Latschenkiefer links braucht viele Jahre, um ein ordentlicher Baum zu werden. Tolle Aussicht in die Berg- und Talwelt. Die Europabrücke und die Mautstelle Schönberg werden wohl einige von Urlaubsfahrten in den Süden kennen. Rechts unten der Blick Richtung Brenner ins Wipptal.

Markant der weiß-rote Sendemast am Gipfel. Die Bank rechts oben mit der Bezeichnung der Berge steht an falscher Stelle. Die Berge im Hintergrund heißten ganz anders. Sie müßte auf gegenüber liegenden Stellen aufgestellt sein, denn die genannten Berge liegen auf der Nordkette. Rechts unten Blick auf Innsbruck.
In der Gipfelliftstation ist eine Gaststätte eingerichtet, bei der wir uns eine Erfrischung gönnten. Schon seit Jahrzehnten gibt es den ehemaligen Einersesselgipfellift nicht mehr. Das utopisch anmutende  Gebäude ist eine Wetterradarstation.



Das ist kein UFO sondern ein Hüttendach. Der Patscherkofelgipfel liegt auf 2.246 Metern. Wieder bei der Bergstation angekommen gönnten wir uns eine Stärkung im
"Das Kofel". Köstliche Hirtenmakkaroni. 

Natürlich könnte man auch zu Fuß nach unten marschieren. Wir schwebten lieber mit der Bahn hinunter.

Die Woche drauf wollten wir am Donnerstag das herrliche Wetter und die Abendöffnung der Patscherkofelbahn nutzen. Mit Freunden und Verwandten haben wir uns dann oben getroffen und einen atemberaubenden Sonnenuntergang am Berg erlebt. Davon gibt es in einem späteren Bericht mehr. Hier mal ein Eindruck.


Murals gab´s bei den Ausflügen nicht....daher etwas aus meinem Fundus.
Oben STRAAT Amsterdam, unten Unterführung in Innsbruck.

So, nun verabschiede ich mich mal für einige Zeit. Schön, daß Du hier warst. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar...und neue Follower.

Ich bitte schon jetzt um Verständnis, daß ich allfällige Kommentare nicht zeitnah und dann eher kurz beantworten werde...ich mag das Tippen am Handy nicht sehr...und ausserdem: WIR SIND AUF URLAUB

Alles Liebe, bleibt mir gewogen, und eine gute Zeit

Violetta

Verlinke ich ....wenn ich dazukomme:



 


 

Freitag, 11. September 2026

Panoptikum und Schwäbische Alb Teil 1/ Panopticon and Swabian Alb part 1

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
Diesen Bericht habe ich vorgeschrieben. Ich werde ihn von unserem Urlaub in Griechenland von meinem Handy aus posten. Ich bitte jetzt schon um Verständnis, daß ich allfällige Kommentare wohl verspätet und dann eher kurz beantworte, da mir das Tippen am Handy zu umständlich ist.
 
Nach dem ausführlichen Bericht über unsere Italienreise, für dessen nette Kommentare ich Euch herzlich danke, greife ich wieder auf das angesammelte Material zurück. Es ist ein Sammelsurium geworden ...eben ein Panoptikum, wie ich es im Titel benannt habe. Und vom Ausflug auf die Schwäbische Alb gibt es auch ein paar Bilder. Den zweiten Teil......irgendwann mal. 
 
Ich bin ja ein richtiger Saunafan...seit über 40 Jahren und liebe es auch, Aufgüsse zu machen. Das erfolgt zumeist jeden Sonntag. Unsere jetzige Stammsauna hat eine feine Terrasse im 3. Stock mit herrlicher Rundumsicht. Das wollte ich auch einmal ablichten. 
Ja, auch im Sommer gehen wir in die Sauna😏
Auf dem Weg von Innsbruck zu unserem Wohnort bin ich schon unzählige Male an dieser Stelle vorbeigekommen, aber bin noch nie stehengeblieben, um mir die Aussicht anzusehen. Das habe ich einmal nachgeholt.

Bei einem Besuch des 5th Floor Cafe-Restaurant im Hotel Penz in den Rathausgalerien entstanden diese Bilder von der Terrasse aus mit Blick auf den Adolf Pichler-Platz.

Die nächsten Bilder könnten bei einigen Erinnerungen hervorrufen. In der Nähe des Schlosses Ambras liegt der Soldatenfriedhof Tummelplatz und etwas weiter Tantegert (das Gebiet heißt so) mit Moor und Spielplatz und dem keltischen Baumhoroskop. Habe ich auch schon hier abgebildet...

 

oben die Kaiserschützenkapelle
Die Igler Straßenbahn kreuzt mehrmals den Weg auf ihrem Weg von Innsbruck nach Igls. Das Moor kann  barrierefrei mit Stegen erreicht werden.


Sehr interessant, seinen Baum zu finden. Ich bin die Haselnuss, die Aussergewöhnliche😉 Passt doch, finde ich.
Anfang Juli begaben wir uns in der Leutasch auf Heidelbeersuche. Wir waren noch etwas zu früh dran,....
Ein Radausflug mit unseren E-Bikes führte uns über das Nasse Tal, vorbei an den Ziegen, nach Völs, wo dieses schön geschmückte Haus steht. Weiter dem Inn entlang nach Kematen.
Am Circuit für Modellautos herrschte Betrieb. Der Stein am Innufer erinnerte mich an ein Tier (Hund-Biber??)



Beim Ruetz in Kematen gab´s eine Stärkung bevor es wieder weiter Richtung nachhause ging.
Die Hofburg spiegelt sich in der Glasfassade des Hauses der Musik..und unten wirken die Wolken ziemlich bedrohlich.
Diese LOVE Installation wechselt immer wieder ihren Ausstellungsort in Innsbruck.
Der Ruine Fragenstein bei Zirl stattete ich auch wieder einen Besuch ab.

Immer wieder - schöne Aussicht.

Und nun geht es, wie jast jedes Jahr Anfang Juli auf die Schwäbische Alb zur Schwabenhütte. Die werden auch einige von Euch wiedererkennen. Ich habe ja schon öfters von der Schwäbischen Alb berichtet. Für alle, die es noch nicht kennen. Diese Hütte wurde 1908 von betuchten Wanderfreunden gebaut, um einen Ausgangspunkt für ihre Wanderungen auf der Alb zu haben. Darunter war auch mein Urgroßvater aus Stuttgart. Mit meinen Großeltern - meine Großmutter war dessen Tochter, durften wir Geschwister immer abwechselnd im Sommer für ein bis zwei Wochen mit auf die Alb. Die Hütte hat sich seit der Gründung nicht viel verändert. Es wurde eine Gasleitung für Herdplatte und Licht eingeleitet. Fließendes Wasser und Strom gibt es nicht. Regenwasser wird in einer Tonne gespeichert. Alles andere muß man mitnehmen. Also ziemlich einfach und urig, aber ich mag das einfach....

hier geht´s lang.

 

Traditionell am ersten Abend wenn das Wetter passt..Eine Wanderung zum Aussichtsturm Römerstein. Dort traf ich auf zwei junge Pfadfinderinnen, die ich mit auf den Turm nahm.
Von der Hütte zum Turm sind es nur ca. 20 Minuten. Das Wetter war tagsüber wieder heiß gewesen, die Abendtemperaturen auch noch sehr mild. So beschloß ich, den Sonnenuntergang nach langer Zeit wieder oben am Turm zu beobachten. Es war wunderbar.
Am Turm hat man freie Aussicht in alle Richtungen. Man kann auch den Fernsehturm in Stuttgart sehen und an klaren Tagen bis zu den Alpen.
Der Weg hinauf (und hinunter) führt über eine recht steile Holztreppe.
Dann war´s soweit. Der Sundowner um 21h20

Tags darauf meine geplante Wanderung zu Burg Teck und Ruine Reussenstein. Auch das keine Neuheiten. Aber immer wieder schön.
Bei der Burg Teck kam ich mit einiger Verspätung an, denn es herrschte auf den Strassen rege Bautätigkeit. Und eine kurze Verbindungsstraße nach Owen, wo die Burg steht, war überhaupt gesperrt und der Umweg ziemlich weit. Nicht immer ist der Weg das Ziel....
Hier gibt´s noch Schäfer, die mit Mantel, Stock und Hirtenhund, die Schafe von einer Weide zur anderen Treiben.
Es war wieder ziemlich warm und schwül...der Weg teilweise recht steil..also schweißtreibend. In der Höhle Sybillenloch, die sich unterhalb der Burg befindet, war´s etwas kühler.
Auch hier herrliche Aussicht. Zum Beispiel auf die drei Kaiserberge Hohenstauffen, Stuifen und Rechberg auf der rechten Seite. Dorthin wird es mich wohl nächstes Jahr ziehen. Ich bin schon oft auf der Burg Teck gewesen, aber noch nie habe ich bemerkt, daß man auch auf den Turm hinaufsteigen kann. Das holte ich diesmal nach.

Und noch etwas für die historisch Interessierten.
unten rechts: so präsentiert sich die Burg vom Tal aus.

Nun stand noch die Ruine Reussenstein am Programm. 

Am Albtrauf auf steilem Felsen 1270 errichtet, thront sie seit  1550 verlassen hier. Ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterfans.
Eine junge Truppe machte auf der Burg für eine künstlerische Abschlußprüfung Aufnahmen im Stile von im Namen der Rose, wie mir erschien (ein Mönch in Kutte). Die flippigen Ladies machten auch von mir ein paar Aufnahmen.


Noch ein Blick hinauf auf Felsen und Ruine, dann gönnte ich mir noch eine Jause.
Aus Dozza füge ich noch die dieswöchigen Murals ein.

Schön, daß Du wieder bis hierhin gefolgt bist. 

Nun wünsche ich Euch eine gute Zeit. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar (und natürlich auch neue Follower) und bitte Euch schon um Verständnis, wenn ich sie nicht gleich und dann kurz beantworte. Mit dem Handy tippen macht keine Freude.

Den nächsten Post versende ich vielleicht während unseres Urlaubs , ansonsten gibt´s den nächsten voraussichtlich erst im Oktober wieder ....wir urlauben in Griechenland.

Alles Liebe und bleibt mir gewogen.

Violetta

Verlinke ich - wenn ich dazukomme: