Donnerstag, 30. Juli 2026

Italien - Teil 1 /Italy part 1

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies,
 
Unser Italienurlaub ist nun auch schon über einen Monat her. Aber bei der Vielzahl der Fotos, die wir gemacht haben, und die alle bearbeitet werden mußten, und sonstigen Ereignissen, hat es eben etwas gedauert, bis der erste Teil unserer Reise berichtsfertig ist.
Und es wird mehrere Teile geben, wie halt bei den vorigen Reisen auch.
 
Meist jedes Jahr im Mai oder Juni planen wir eine Reise. Mal eine Städtereise, mal einen Länderbesuch. Diesmal hatten wir 10 Tage Zeit und entschieden uns wieder mal für Italien. Freunde hatten uns von Orvieto vorgeschwärmt. Da waren wir noch nie. Beim Stöbern im Netz und aufgrund der Fotos der Freunde war die Wahl bald getroffen. Es ist zwar ziemlich weit dorthin, aber wir haben uns das als Ziel gesetzt. Und buchten einen Aufenthalt in einem Agriturismo in der Nähe. Für den zweiten Teil mit vier Nächten Aufenthalt wollte die Liebste eine Reise zu dem Hotel, das sie mit ihren Eltern vor Jahrzehnten besucht hatte. Nach Bellaria bei Rimini zur Villa Furia.
Unsere Reise fiel dann gerade in die erste richtige Hitzeperiode dieses Jahres. Also -leichtes Outfit einpacken. Und, wir nahmen unsere e-bikes auf dem Fahrradträger mit, denn die haben sich auf Reisen immer bewährt.
Am 16. Juni ging´s los. Mit einem Hindernis. Als ich mein Auto starten wollte ging nichts - die Batterie war wieder leer. Das die ziemlich am Ende sein mußte, habe ich schon vor einiger Zeit festgestellt und eine mobile Starthilfebox, die immer aufgeladen im Kofferraum liegt, angeschafft. Die habe ich dann in diesem Urlaub noch mehrmals gebraucht und inzwischen auch eine neue Batterie einbauen lassen.. Dann also wirklich gestartet.
Hier die Route:

 Zum Glück gibt´s im Wagen eine Klimaanlage....Mit einigen Pausen brauchten wir natürlich länger als die angegebenen 7 Stunden. Aber wir kamen ohne nennenswerten Stau zügig voran und waren am späteren Nachmittag bei unserem Agriturismo. Und waren ganz begeistert. Das passiert mir eher selten bei einer Erstankunft. Aber diese Anlage liegt so wunderbar, die Sonne beleuchtete alles in herrlichen Farben...und das Appartement war auch sehr anmutig. Wenngleich auch ohne Klimaanlage, aber von der Bauart nicht allzu warm, und der Ventilator arbeitete sehr gut und leise.

Die soll man nur ansehen, sagt ein aufgestelltes Schild. Da wir das Frühstück selber machen wollten und noch einiges andere zu besorgen war, fuhr ich noch in den Ort...und auch dort gibt´s einen großen LIDL, wo man ja fast alles bekommt. Und da mußte ich auf dem ziemlich schlechten Weg (das ist der einzige Kritikpunkt an der Anlage) einfach stehenbeiben um ein erstes Foto vom malerisch auf einem Hügel liegenden Orvieto zu machen.
Das Abendessen kann man auf Vorbestellung auch dort einnehmen. Das machten wir dann auch am ersten Abend. Zuvor aber noch ein Streifzug durch die wundeschöne Anlage des Agriturismo.
unser Appartement
Damit wurden früher Oliven gepresst.
Ich gerate gerade wieder ins Schwärmen, wenn ich diese Bilder hier reinstelle.
Einen Pool hat die Anlage auch - und der war auch nötig bei den Temperaturen der kommenden Tage. Und auch sehr angenehm - es gibt nur wenige Zimmer und daher auch eine überschaubare Zahl an Gästen.

Das Abendessen war köstlich und italienisch...leider vergaß ich, davon ein Foto zu machen. Am nächsten Tag wollten wir mal die Umgebung erkunden. Auf der nächten Anhöhe liegt das Dorf Sugano, das in der Morgensonne herunterleuchtete. Da es schnell ziemlich heiß wurde, standen wir entgegen unserer sonstigen Gewohnheit ziemlich früh auf, um noch zeitig die Radlrunde zu machen.
oben Blick auf Sugano, unten Blick nach Rocca Ripensa
Sugano ist ein Ortsteil der Gemeinde Orvieto. Sie liegt auf einem felsigen Hang der Hochebene Alfina, 436 Meter über dem Meeresspiegel, und überragt sowohl Orvieto als auch das untere Tal des Flusses Paglia. Sugano hat 344 Einwohner. (Zitat Wikipedia)
Ein ziemlich verschlafenes Dorf mit netten Gässchen.
Zu diesem tollen Anwesen wollten wir hinradeln. Das war gar nicht so einfach wie gedacht, denn wir mußten erst den richtigen Weg dorthin finden. Wie es heißt - das konnte ich trotz vielfacher Versuche nicht in Erfahrung bringen. Und wie es genutzt wird ebenfalls sind. Man kann auch nicht direkt hineingehen...es wird vor einem Wachhund gewarnt. Das wollte ich nicht riskieren.
Obwohl es hier vor unserem Urlaub ziemlich viel geregnet haben soll, schaute alles ziemlich trocken aus. Wir fuhren dann den nächsten Weg wieder hinunter und kamen an einem Wegweiser "Tione" vorbei. Daß damit eine Quelle gemeint ist, bekamen wir mit als wir dorthin kamen und ein gerade heranradelnder Italiener uns die Vorzüge dieser Quelle näherbrachte. Dort wurde bis vor einigen Jahren noch Wasser in Flaschen abgefüllt und verkauft. Das Wasser war wirklich kühl und gut trinkbar.


oben nochmals Blick auf Rocca Ripensa, das auch sehr malerisch liegt, davon wird auch noch berichtet werden.

Für später am Tag hatten wir noch einen Besuch beim Lago di Bolsena ausgemacht. Die Schwester meiner Liebsten war dort zufälligerweise mit ihrem Freund für ein paar Tage auf Urlaub. Und da die Entfernung nicht sehr groß ist, haben wir ein Treffen ausgemacht.

Im Gegensatz zum Lago di Trasimeno weist dieser See noch sehr sauberes und klares Wasser auf.
 

 

Die Basilika der Santa Cristina besteht seit 1077 und ist der Heiligen Cristina geweiht.Diese war eine zwölfjährige Märtyrerin und wurde in der Grotte im 4.Jhd begraben. Berühmt sind  die begehbaren Grotten mit frühchristlichen Grabstellen aus dem 3. Jhd. die im 19. Jahrhundert wieder ausgegraben wurden.
Sehr interessant....und vor allem kühl😏.

Unter dem Grabmal kommt man zu den Katakomben.
Die Gräber sind natürlich nicht mehr gefüllt.

Alte Fresken und Bilder an den Wänden.

 Der dem See namensgebende Ort Bolsena hat auch sehr nette Seiten. Und auch ein paar Galerien mit Gastkünstler/innen.
Auf der Allee zum Seeufer auch schöne Blumenarrangements.

Der Freund der Schwester, der diesen Ort seht gut kennt, hätte für uns ein schönes Restaurant ausgesucht. Leider hatten wir dann keinen Platz, da das gesamte Restaurant für mindestens zwei Busse Chinesen reserviert war....die breiten sich leider überall aus.

Wir fanden dann auch in der Innenstadt ein nettes Restaurant.
Schwester und Freund hatten eine Zimmer in einem nahegelegenen Konvent gebucht, wo wir danach auch noch hinfuhren.


Auch ein sehr altes Gebäude. In der Küche eine nette Ecke...und auf dem Bild in der Kapelle erkennt man, daß Jesus doch eine Geliebte hatte.

Auf der Rückfahrt noch ein paar abendliche Eindrücke mit Blick auf den See.

Rechts sieht man das beleuchtete Riesenrad am Strand. Da ich bisher keine Tiere vor die Linse bekommen habe, gibt´s für die Saturday Critters etwas aus dem Archiv.
Die Enten im Teich des Schloß Ambras.
 
Ich hoffe, der erste Teil unserer Italienreise hat Euch gefallen. Demnächst gibt´s mehr. Ich freue mich über jeden Besuch und jeden Kommentar. 
Wünsche Euch eine gute Zeit und alles Liebe
Violetta
Verlinke ich wieder mit:

Donnerstag, 23. Juli 2026

Vill, Amras und mehr/ Walks to Vill, Amras and more

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben,

A warm welcome my lovelies

So, jetzt hab ich es doch noch geschafft einen Post zu erstellen. Es war ja bei mir einiges los in den letzten Wochen. Ich bin auch nicht dazugekommen, den vorherigen Post überall zu verlinken...und die Kommentare zu beantworten. Ich brauchte auch ein bisschen Pause vom bloggen und Blogbesuchen. Es hat sich auch einiges angesammelt. So beginnt dieser Beitrag Ende Mai, Anfang Juni. In der Zwischenzeit habe ich auch die vielen Bilder von unserem Italienurlaub bearbeitet. Diese Reise werde ich demnächst in ein paar Teilstücken hier posten. 
Nun aber zu einem Ausflug nach Vill/Igls oberhalb Innsbrucks. Die gelben Flecken auf den Fotos sind keine Ansammlung von Löwenzahn...es ist braunes Gras, das sich in der Trockenheit zuvor von grün zu braun verwandelt hat. Von der Hitzewelle später war auch noch nichts zu bemerken. 

Immer wieder schön, durch die Felder von Vill bis Igls zu wandern. Das mache ich meistens einmal im Jahr im Frühjahr. Dieses Jahr war ich etwas später dran, denn Föhnsturm und Regen an den geplanten Ausflugstagen ließen mich dieses Vorhaben zu verschieben.
In einigen Gärten sieht man herrliche Blumen- und Pflanzenpracht.
Blick auf Patscherkofel(oben) und nach Westen


Hier sind Serles (links) und Habicht zu sehen...und eine ziemlich einsame Mohnblume.

Einige Kühe hielten Verdauungsruhe....

Beim Spielplatz traf ich wieder auf dieses schaukelbare Reptil.

Zurückgekehrt nach Vill steht dieses Haus bei den Parkflächen. Zimmer werden in der Traube schon lange nicht mehr vermietet. Von einem Besuch in der Innsbrucker Altstadt ein Blick vom Gastgarten auf den Stadtturm...und rechts oben waren wir mal wieder im Schloßpark Ambras spazieren. Dorthin führen die nächsten Bilder.
Genauer gesagt in den Kräutergarten.

Zwei Bäche rauschen durch den Schloßpark und am oberen Ende sieht man, wenn man über die Mauer blickt, den Patscherkofel.


Das rechts ist wahrscheinlich ein Blauglockenbaum...aber ohne Garantie.


 Durch ein unteres Tor des Parks gelangt man nach Amras. Die Autobahn, die unter dem Park vorbeiführt wurde wegen des Lärmschutzes "eingehaust", wie es so schön heißt. Und diese Ummantelung wurde begrünt, mit Spielplätzen und Pflanzen versehen und kann z.B. über diese Treppe begangen werden. Eine tolle Lösung.
Spazieren auf der Autobahn mit Aussicht auf die Stadt mit dem Stadtteil Amras und die Nordkette.


Bei einem Ausflug nach Seefeld zum Pfarrhügel mit den Apostelsteinen waren die Wolken am Himmel gegenüber der Sonne klar im Vorteil. 

Den Ziegen war das egal. Von der Sportalm ein Blick hinauf auf den Gschwandkopf.

Vor dem Besuch des amüsanten Theaterstücks besuchten wir das Café Toscana.


 Und damit´s auch was für den Mural Monday gibt, habe ich im Fundus ein Bild aus Amsterdam und ein Mural von der Sill hervorgekramt.
Es sind zwar keine Murals im engeren Sinn, aber im Café Toscana hängen seit Jahrzehnten diese wunderbaren Plakate an der Wand.

Wie lange hier geraucht werden durfte, hängt auch an der Wand. Das erste Datum ist wahrscheinlich das Eröffnungsdatum.
Das wär´s für diesmal. Schön, daß Du da warst. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Ich wünsche Euch eine gute Zeit. Bleibt mir gewogen. Wenn ich mich dazu aufraffen kann, kommt das nächste Mal der erste Teil unserer wunderbaren Italienreise.

Alles Liebe

Violetta

verlinke ich wieder: