Freitag, 13. März 2026

Rund um den Bergisel / Around Bergisel


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Hallo meine Lieben
Hello my lovelies
 
Schön, daß ich Dich hier (wieder) begrüßen darf. Ich freue mich über jeden Besuch. Diesmal geht´s auf den Bergisel im Süden Innsbrucks. Der hat eine historische Bedeutung. Nicht nur wegen der Sprungschanze und dem jährlichen Schispringen im Rahmen der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee. Nein, dort fanden im frühen 19. Jahrhundert die tiroler Freiheitskämpfe gegen Napoleons Armee und der der Bayern statt. Und endete mit dem Tod des Tiroler Anführers Andreas Hofer 1910 mit dessen Erschießung in Mantua.
 
Da wir in der Nähe einen Besuch in einer Autowerkstätte machten, um im Wagen der Liebsten die Kupplung prüfen zu lassen, hatten wir währenddessen Zeit und machten eine Runde um den Bergisel.

 Auf dem Weg kam uns dieser Hund nachgelaufen, der uns an Spielzeughunde aus unserer Jugend erinnerte. Der war ganz putzig und schnupperte herum. Bis ein Pfeifton ihn wieder zu den Besitzern rief. Die sieht man im Bild rechts im Hintergrund.
Bei der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick auf den Sprungturm der Schanze.
Ein beliebter Aussichtspunkt. Diesmal waren wohl Influencer für ein Break-Dance Video beim üben.
Durch den Bergisel führt der Autobahn- und der Eisenbahntunnel. Vielleicht sind da schon einige von Euch auf dem Weg in den Süden Richtung Italien durchgefahren. Wenn man auf dem Waldweg spaziert tut sich immer mehr der Blick auf die Autobahn und auf Innsbruck auf.
Im Park vor dem Bergiselpanoramamuseum und dem Kaiserjägermuseum steht eine große Statue mit dem Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer. Leider so positioniert, daß die Sonne fast immer von hinten auf das Monument fällt.

Da man mit dem Freizeitticket auch dieses Museum besuchen kann, machten wir auch dorthin einen Abstecher. Ein großes Thema ist dort natürlich dieser Freiheitskampf. Von der Decke hängen die Waffen, mit denen sich die Tiroler damals zur Wehr setzten.

 


 Die große Attraktion ist das Riesenrundgemälde, das die Schlacht am Bergisel abbildet. Es wurde von der alten Rotunde am Inn in das neue gebaute Panoramamuseum übersiedelt. Fertiggestellt wurde es 1896. Ich glaube, das ist einen Beitrag in den Monday Murals wert.

 Besonders beeindruckend ist für mich die Abbildung der Landschaft. Man sieht, wie wenig besiedelt die Gegend damals war. Interessant ist, wenn man mit einem Foto von heute einen Vergleich anstellt.
Innsbruck, damals und heute

Besonders kriegerisch geht es benachbarten Kaiserjägermuseum zu, das man durch einen unterirdischen Gang besuchen kann. Das k.u.k. Tiroler Jägerregiment "Kaiserjäger" war von 1895 bis 1914 militärisch aktiv. Den Wahnsinn des Krieges (hier der I. Weltkrieg) stellen diese Bilder eindrucksvoll dar.
links Fahnen des Regiments, rechts unten ein typisches Gemälde vom tiroler Maler Albin Egger-Lienz

Da hat sich bis heute nichts geändert.

In einer eigenen Sonderausstellung wird an Frauen erinnert, die in männliche Domänen eingedrungen sind - teilweise auch als kämpfende Soldatinnen.


 

Doch wieder zurück zur Landschaft.

 Bei einem Spaziergang durch Pradl entstanden diese Bilder. Erstaunlich, wieviel freie Flächen es doch noch gibt. Fragt sich nur...wie lange noch? Auf den Fußballplätzen an der Wiesengasse wurde auch schon wieder gekickt...hier ist grad Pause zwischen zwei Spielen. Der Rasen ist so schön grün weil es Kunstrasen ist.

 Am Inn gibt es noch vor der Schneeschmelze kleine Sandbuchten, die fast an Urlaub erinnern.
Das Wetter war an diesem Tag nicht besonders...das macht aber dem Flugbetrieb nichts aus.
Zum Abschluß noch etwas für Elizabeth´s T-day Blogpost. Happy T-day wünsche ich auch.
Diese Dürüm genossen wir vor einem tollen Konzert des Quinteto Astor Piazolla im Innsbrucker Treibhaus.

So, das wär´s wieder für diesmal. Schön, daß Du da warst. Über Eure Kommentare freue ich mich immer sehr. Vielleicht gibt´s auch wieder ein(e) neue(n) Follower(in) zu begrüßen.
Bleibt mir gewogen.
Alles Liebe
Violetta
verlinke ich wieder:

Freitag, 6. März 2026

Flughafen, Seegrube, Innsbruck, Patscherkofel / Outings to Airport, Seegrube, Innsbruck and Patscherkofel

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 Ein herzliches Willkommen meine Lieben
A warm welcome my lovelies
 
Die momentanen Nachrichten des Weltgeschehens sind nicht gerade dazu angetan, sehr optimistisch in die Zukunft zu blicken. Vielleicht tut da ein Blick auf die Schönheiten, die Natur und Landschaft zu bieten hat ganz gut. 
Momentan kann es zu Überschneidungen in meinen beiden Blogs kommen. Wenn das ein oder andere Bild doppelt erscheint, bitte ich um Nachsicht. 
Der erste kurze Ausflug führte an den Inn und zum nahen Flughafen, bei dem speziell jetzt im Winter eine größere Anzahl Chartermaschinen abgefertigt werden. Da ich ja Flugzeuge liebe, und denen besonders gerne bei Start und Landung zusehe, ist die Nähe zum Flughafen in dieser Zeit besonders attraktiv.


 
Nach ziemlich ergiebigen Schneefällen ein paar Tage zuvor war auch am Inn noch alles schön im Winterkleid. Und dann starteten wieder ein paar Jets:

Elizabeth kann ja zum Glück wieder Kommentare abgeben. Das freut mich für Sie und natürlich auch für mich. Bei einem Besuch einer beliebten Pizzeria in unserem Dorf wollte ich für den T-day eine köstliche Calzone und ein Bier ablichten.....habe mich aber zu spät daran erinnert. Daher zwei Fotos mit dem Motto: Leer

War es beim Ausflug an den Inn noch ziemlich bewölkt, besserte sich das Wetter, und Mittwoch drauf herrschte Kaiserwetter..zumindest oben. Im Tal noch eine Nebeldecke, die sich im Laufe des Tages allerdings auflöste. Ideales Wetter für eine Fahrt auf die Seegrube nördlich von Innsbruck mit der Nordkettengondelbahn. Das Parken und die Fahrt sind mit dem Freizeitticket kostenlos. Ich habe Euch ja schon einige Male dorthin mitgenommen. Aber noch nie im Winter. Noch dazu hatte es ja Tage zuvor ausgiebig geschneit. Daher war hier oben richtiges Winterwonderland.

 Mit der Gondel nach oben.



Zum ersten Mal war auch der Sessellift bei der 3er Stütze in Betrieb. Ich war allerdings ohne Schier unterwegs und genoss die Sonnenstrahlen und die Aussicht. Was rechts wie Rauch aussieht, sind die letzten Nebelschwaden.

Der Nebel liegt noch im Tal. Da keine Hauptferienzeit ist, hält sich der Besuch in Grenzen. Zur Hauptsaison im Sommer und Winter herrscht hier bei gutem Wetter Hochbetrieb und man bekommt selten einen Liegestuhl oder einen Platz auf der Sonnenterrasse. Denn die Aussicht ist atemberaubend. Man kann natürlich auch noch weiter aufs Hafelekar fahren. Aber auf das habe ich diesmal verzichtet. Und hier eine Panoramaaussicht gegen Süden von Osten nach Westen.
Innsbruck liegt unten noch im Nebel.

Bei der Sonneneinstrahlung und den gleißend weißen Hängen braucht man eine Sonnenbrille.

Der Panoramablick im Video:


 
Ich finde diese Seite der Berge mit den Ausblicken noch etwas attraktiver als von der anderen Seite, wo man ja auch auf Patscherkofel oder die Axamer Lizum hinauffahren kann. 
Ich wollte noch zur Aussichtsplattform, die man am oberen Bild mittig rechts sieht, hinuntersteigen. Da aber kein Weg ausgetreten war, habe ich aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet.
Der Lift rechts ist bei den Freestylern beliebt, da hier eigene Hindernisse und Schanzen gebaut wurden.
Langsam lichtet sich der Nebel über der Stadt...und es ging wieder mit der Gondel hinunter.

Meine Liebste hatte mich gebeten, beim Münzhandel in der Nationalbank ein paar an diesem Tag herausgegebenen kupfernen 5 EURO Münzen zu besorgen. Das habe ich nach dem Bergabstecher auch getan. In der Nationalbank befinden sich im Vorraum Schaukästen mit Geldscheinen aus verschiedenen Ländern und neuen und alten Ausgaben. Ich habe davon Fotos gemacht. Vielleicht erkennt ihr einige (wieder). Die Bilder habe ich umgedreht, da die Kästen in zwei Abschnitten geteilt sind. Links oben und unten und rechts ebenfalls gehören zu einem Schaukasten.

Ich hoffe, das geht als dieswöchiger Muralbeitrag durch 😇

In Innsbruck wurde für einiges Geld der Bozner Platz neu gestaltet. Die Meinungen darüber gehen ziemlich auseinander.

 Ob die teuer beschafften Bäume jemals den Schatten spenden, den sie sollten, bleibt abzuwarten.
Dann packte ich mal wieder die Schi aus, nützte das immer noch herrliche Wetter und fuhr auf die andere Seite des Inntals, hinauf nach Igls über Innsbruck und auf den Patscherkofel, vielleicht DER Hausberg Innsbrucks. Vor einigen Jahren wurde eine neue Kabinenbahn für das Budget sprengende Kosten gebaut. Die Diskussionen darüber laufen in Innsbruck immer noch.

Bei der Bergstation wurden auf der Terrasse auch Schilder mit Bildern und Namen der umliegenden Berge angebracht.
Inzwischen hatte es bis weit hinauf geregnet, und die Pistenverhältnisse waren bis auf die sonnenbeschienenen Hänge nicht optimal, soll heißen, ziemlich glatt und eisig.
Auch hier die Aussicht prächtig. Aber wie oben gesagt, ich finde die andere Seite aussichtsmäßig attraktiver. 


 
Rechts unten das Patscherkofelschutzhaus mit Restaurant. Hier daneben stand die Bergstation der alten Patscherkofelbahn. Und hier war auch der Start zur Olympiaabfahrt, die 1976 Franz Klammer mit Startnummer 15 in waghalsiger Fahrt gewonnen hat.

Auf der Sonnenterrasse des Restaurants Das Kofel war es wunderbar warm und der Radler schmeckte ausgezeichnet. Und damit ihr seht, wie der Klammer Franz so gefahren ist, bin ich die Olympiaabfahrt (in gemäßigtem Tempo natürlich) auch abgefahren und nehme Euch hier auf die Fahrt mit. Ich brauchte doppelt so lange.


 


Und nun gibt´s noch etwas für die Saturday Critters bei Eileen....die Katze meiner Mutter sollte eigentlich nicht auf den Tisch....aber offensichtlich konnte er der Milch nicht widerstehen.

Das war´s für diesmal. Schön, daß Du dabei warst. Ich wünsche Euch eine gute Zeit, freue mich über jeden Besuch und Kommentar und natürlich auch über jede(n) neue(n) Follower(in)

Alles Liebe und bleibt mir gewogen.

Violetta

Verlinke ich wieder: 

New Zealand - My Corner of The World 

Freitag, 27. Februar 2026

Winter am Berg und in der Stadt / Winter on the mountains and in town.

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Hallo meine Lieben,

Hello my lovelies


 Sehr oft hatte ich in der heurigen Saison keine Lust auf schifahren...zuerst hatten wir wenig Schnee. Da mag ich es nicht, wenn neben der weißen Spur die grüne Wiese herausschaut. Dann hatte ich eine Erkältung auch noch. Dreimal bisher sind im langjährigen Vergleich sehr wenig. Aber vom bisher dritten Mal in der Axamer Lizum habe ich wieder ein paar Bilder und Videos mitgebracht. Diesmal waren am Himmel schöne Wolkenspiele zu beobachten, die wunderbar in Heidis Himmelsblicke passen.. Und geschneit hatte es die Tage vorher auch..die Pistenverhältnisse waren wunderbar.
Ich bin gespannt ob der alte Zweiersessellift auf den Pleisen irgendwann mal erneuert wird. Vintage-Schierlebnisse...
Blick Richtung Stubaier und Ötztaler Alpen. Bis Mittag ließ sich immer wieder die Sonne blicken. Als ich gegen frühen Nachmittag wieder heimwärts fuhr bewölkte sich der Himmel wieder.
oben Blick gegen Westen -Rangger Köpfl, Hocheder, unten Nockspitze und der Pleisenlift

Immer wieder ein herrlicher Rundblick hier oben.
oben Blick ins Oberinntal mit Wettersteingebirge, unten Nockspitze mit Blick auf Innsbruck und das Unterinntal

von einem etwas anderen Blickwinkel
Und zwei Panoramavideos:
                     
 

 

In der Senke neben der Piste eine beliebte Schihütte - das Dohlennest.

Ein paar Tage später etwas andere Bilder im Tal. Von einem windigen Spaziergang vom Sillpark Richtung Süden. Das Wetter föhnig und grau....Am städtischen Hallenbad vorbei. Das wurde 1929 errichtet und weist Elemente des Sezessionismus auf. Dort gibt´s allsonntaglich auch meine Aufgüsse.


 Weiter Richtung Süden am Freischwimmbad Tivoli vorbei zum neu angelegten Park auf dem Platz des alten Fußballstadions. Im Winter wird den Wasserspielen der Wasserhahn zugedreht. Das Olympia Eisstadion -nun Olympiaworld genannt- wurde für die Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964 neu errichtet und für die von 1976 etwas adaptiert. Heute finden dort Eishockeyspiele und Konzerte statt. Unten das Fußballstadion Tivoli Neu, das für die Europameisterschaft 2008 neu errichtet wurde. Der Traditionsverein FC Wacker Innsbruck (unter anderem Namen auch FC Tirol) hat leider einen Untergang erlebt und arbeitet sich langsam wieder in die oberen Ligen zurück. Ob das Stadion wieder mal voll werden wird?.
In der Nähe befindet sich auch ein Jugendzentrum mit angeschlossenem Skaterpark. Das sieht man auch an den Grafittis in der Umgebung.
Und der Glaubensspruch bei der Südringunterführung -"Wacker unser" bezieht sich auf die eisernen Fans des Fußballklubs.

Für die Saturday Critters habe ich die Hauskatze des Gasthauses Planötzenhof abgelichtet, die es sich so richtig gemütlich gemacht hat.

Ein paar Tage später hat es dann endlich wieder ausgiebig geschneit. Bevor infolge der angekündigten höheren Temparaturen alles wieder wegschmilzt, machte ich wieder einmal einen Ausflug nach Gnadenwald. Habe ich Euch auch schon ein paarmal gezeigt. Allerdings noch nie im schneebedeckten Winterkleid. Gnadenwald liegt auf einer Art Mittelgebirge zwischen Hall und Wattens am Fuße der Nordkette nördlich vom Inn Fluß.



Viele sind den Weg am Waldesrand noch nicht gegangen. Der Schnee war schon etwas weicher geworden, aber knirschte immer noch schön unter den Stiefeln. Ich liebe das.

Über die moorartige Senke - unten - führt eine kleine Brücke. Diesmal tief verschneit...ein schöner winterlicher Anblick.
Dann ging ich in Richtung des Wallfahrtsortes St. Martin. Dort befindet sich eine Kirche, ein kleines Kloster und eine Pilgerstätte. Der Beherbergungsbetrieb wurde aus wirtschaftlichen Gründen 2019 eingestellt. Auf dem Weg dorthin kommt man immer an Bänken vorbei, deren Lehnen die Berge der Umgebung abbilden. 

Den Spruch auf dieser Bank wird der Translator wohl nicht übersetzen: Heißt ungefähr so:

"Joy is a sign that you are near the light" (Edith Stein 1981-1942) 

Hier erscheint schon der Kirchturm und wenig später passiert man diese kleine Kapelle. 


 
Kirche und Pilgerstube...und ein Blick ins Kircheninnere.
Gleich unterhalb an der Straße befindet sich der beliebte Gasthof Speckbacherhof mit einer großen Wiese davor....an diesem Tage tiefverschneit.
Das Wetter war für den Gastgarten nicht geeignet.

Und noch ein Happy T-day mit einer feinen Tasse Kaffee....

Schön, daß Du wieder (oder erstmals) mit dabei warst. Ich freue mich über jeden Besuch jeden Kommentar. Und auch besonders wenn es wieder ein(e) neue(n) Follower(in) gibt.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit. Bleibt mir gewogen. Bis zum nächsten Mal.

Alles Liebe

Violetta

verlinke ich wieder:

 

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