Freitag, 6. November 2026

Nachholbedarf / Backlog demand

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben
A warm welcome my lovelies
 
Der Griechenlandbericht macht etwas Pause. Es hat sich daneben auch noch einiges Material angesammelt, das ich auch gerne gepostet hätte. Ich bin nämlich Anfang August stehengeblieben. Und da der Sommer schon vorbei ist, ist es auch höchste Zeit, die letzten Monate aufzuholen.
Anfang August, wie erwähnt, fand auf der Festung Kufstein der Musicalsommer statt. Wir hatten Karten für die Aufführung von "Saturday Night Fever" mit Music von den Bee Gees. Das kennt wohl fast jeder.
Vorher noch ein Streifzug durch die Stadt. Kufstein liegt an der Grenze zu Deutschland etwa 80 Kilometer flußabwärts von Innsbruck. Das Wetter leider nicht besonders, aber zumindest bis zur Vorführung hatte es nicht geregnet. Und die Arena auf der Festung ist zum Glück überdacht.

 Der süße kleine Hund lief uns über den Weg...den Drachen haben wir allerdings nicht besucht.
Die Festung mit ihrem imposanten Turm thront auf einem Hügel über der Stadt. Die Innen- und Altstadt gesäumt von alten Gebäuden. Die Altstadt wurde wohl ab dem 13. Jahrhundert gebaut und erweitert.
Seltsam, ich war schon oft in Kufstein, aber noch nie in den engen Gassen der richtigen Altstadt. Viele Gemälde und Aufschriften an den Häuserfassaden, die natürlich alle in Deutsch angebracht sind.

Dem Komponisten des bekannten Kufsteinliedes (Ja das ist Kufstein, die Perle Tirols....) wurde ein Denkmal gewidmet. Im Augustinerbräu stärkten wir uns noch vor der Aufführung.
Dann gings den Weg hinauf zur Festung. Wie fast immer, war die Veranstaltung ausverkauft. 
Eine ambitionierte Vorstellung, die gesanglich an ihre Grenzen und darüber hinaus ging. Die Stimmen der BeeGees lassen sich halt nicht kopieren.
In der Innsbrucker Altsadt in der Riesengasse fand ein Fest statt im Zuge dessen ein mir bisher unbekannter Künsterl ein paar Murals an die Wand malte. Der nennt sich auch TOMAK.

 

Bei einem Abstecher in die Stadt fotografierte ich den Innenhof der Hofburg. Leider darf man in der Ausstellung in der Hofburg nicht fotografieren. Ein weiterer Ausflug führte wieder einmal nach Mühlau, einem Innsbrucker Stadtteil unterhalb der Nordkette. Der altehrwürdige Gasthof Koreth, einst ein kulinarischer Treffpunkt, ist schon lange nur mehr ein Beherbergungsbetrieb.
Neben der Mühlauer Kirche führt ein Weg weiter nach oben.

Das Biotop Fuchsloch hatte ich bisher noch nie besucht.
Ein kleiner Weg führt hindurch.

Und endet am Mühlauer Friedhof.

Dieses Grab beweist, daß es auch am Grab bunt zugehen kann.

Weiter dem Hügel entlang.

Bei dem Wäldchen hat man dann einen herrlichen Blick auf die Stadt und nach Norden die Aussicht auf die Berge der Nordkette.

Am Mühlauer Platzl gönnte ich mir in diesem Lokal einen Radler. Das Foto mit den Getränken stammt allerdings von einem Besuch der Innsbrucker Altstadt ein paar Tage später.


Zwei Tage später besuchten wir ein schönes Konzert im Spanischen Saal des Schlosses Ambras. Dabei entstanden die beiden Fotos mit Schwänen, Enten und den beiden Pfauen.


Der Mais stand schon hoch beim Weg in die Innauen.

Ein absolut sehenswertes Stück erlebten wir anlässlich der Telfer Volksschauspiele in Telfs, das Open Air in einem Abrisshaus in Telfs gegeben wurde. Vom bekannten Tiroler Autor Felix Mitterer geschrieben und inszeniert von Gregor Bloeb, dem Bruder von Tobias Moretti. Feuernacht. Das Stück spielt in den 60er Jahren in Südtirol, wo es zu einigen Bombenanschlägen gegen Italien kam, wo Südtirol seit dem zweiten Weltkrieg Italien zugesprochen wurde. 


Und Mitte August führte der Weg wieder mal zum Möserersee und in den Wald, wo ich noch ein paar Pfifferlinge fand. Und im See große und kleine Fische.
Abends gab es dann noch die partielle Sonnenfinsternis, die wir mit Freunden auf einer Wiese beobachteten. Leider ging die Sonne etwas vor Erreichung der höchsten Ausdehnung über den Bergen unter.



So, meine Lieben. Das wär´s für diesmal.

Danke für Euren Besuch. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar....vielleicht aber auch über neue Follower.

Bleibt mir gewogen...bis zum nächsten Mal.

Alles Liebe

Violetta

verlinke ich wieder:

 

Shelbee on the Edge

Freitag, 30. Oktober 2026

Reise nach Griechenland - Teil 3- Zakynthos die zweite/ Travel to Greece -part 3 - Zakynthos second post

 AUS ZEITLICHEN UND PERSÖNLICHEN GRÜNDEN WIRD DIES DER LETZTE AUSFÜHRLICH POST ÜBER DIE GRIECHENLANDREISE SEIN

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm wellcome my lovelies
 
Kleine Vorwarnung - das wird wieder ein etwas längere Post....aber ich muß die Bilder und Videos einfach unterbringen😊
 
Wir sind immer noch auf Zakynthos und haben noch keinen Traumstrand, der nicht überfüllt ist, gefunden. Und das würde auch weiter so bleiben. Aber die Insel hat ja auch wunderbare Naturschönheiten zu bieten. Da wir die e-bikes mit hatten, wollten wir diese auch zum Einsatz bringen und einen Weg fahren, den ich mit dem eigenen Auto sicherheitshalber nicht fahren wollte. Wie wir dann feststellten, wäre das ohne Geländewagen auch gar nicht gegangen...oder mit einem der zahlreichen Quads, die hier herumfahren. 
Beim Stöbern in Führer und Netz kamen wir auf das alte Kloster Agios Andreas, das eben nur durch einen Schotterweg erreichbar ist. Der Weg zweigt bei Volimes ab, das hatten wir schon ausfindig gemacht. 
Das Kloster ist schon seit langem verlassen und nur mehr als Ruine übrig.

 
Diesen Zettel fanden wir bei unserem Ausflug tags zuvor. Auf dem Weg nach Volimes befinden sich alte Olivenbäume und ein paar Ruinenreste.
Toll anzusehen..und sicher einige hundert Jahre alt. 
Wer hier wohnte werden wir wohl nie erfahren. Aber es gibt dort - wie leider öfter in Griechenland - auch andere Reste.

Nach Volimes stiegen wir auf die Räder um und radelten den Schotterweg entlang durch grüne Sträucher und das blaue Meer am Horizont.


Schon sieht man auf den Platz hinunter, wo sich dahinter die Klosterruinen befinden. Und auch andere Ruinen haben hier einen unrühmlichen Platz gefunden.
Viel Informationen gibt es über das Kloster nicht. Es wurde im 16. Jahrhundert gegründet und durch das Erdbeben 1953 zerstört. Die wunderschönen Illustrationen konnten gerettet werden und sind im Museum von Zakynthos Stadt zu bewundern. Die Reste kann man noch an den Wänden sehen.


Leider kann ich die Inschrift bis auf die Jahreszahl nicht entziffern.



Auch nach zehn Jahren leisten unsere e-bikes treue Dienste.

Man kann nur mehr erahnen, was für wunderbare Wandmalereinen ein unbekannter Künstler im 17. Jhd. angebracht hatte.

Bis auf einen kurzen Besuch eines Quads war es hier menschenleer. 

 



Als wir dann am Nachmittag bei unserem Studio saßen, bekamen wir Besuch dieses Gockels, der wohl seine Hennen suchte. Und abends in der feinen Strandtaverne Storia gibt es einige Katzen, die auf ein Leckerli warten (das sie allerdings von uns nicht bekamen, das möchten die Wirtsleute verständlicherweise nicht).
Der Fisch in der Taverne war köstlich.


Am folgenden Tag wollten wir den Bootstrip zu den Blauen Grotten und dem Schiffswrack machen und hatten bei der Anlegestelle bei der Windmühle schon die Tickets gelöst. Aber da die Boote wegen des Wellengangs infolge des Windes nicht in die Höhlen fahren würden, haben wir den Plan auf den nächten Tag verschoben und bekamen sogar den Ticketpreis retour, da wir uns für den folgenden Tag ankündigten.

Bei einer Einkaufstour danach fand ich diesen Vogelkäfig bei einem kleinen Markt hängen. Und später noch mit den Rädern bei uns der Küste entlang gefahren. Es wird immer noch weiter gebaut....und das sind ja richtige Paläste
Der Leuchtturm wird wohl von den Ziegen bewacht.
Bevor wir am Abend in der Taverne bei dem Leuchtturm zu Abend aßen gab´s den ersten Sonnenuntergang auf Zakynthos.



Es war die -auf den ganzen Urlaub bezogen- mäßigste Taverne. Keinen weiteren Besuch wert. Langsam ging der Aufenthalt auf Zakynthos zu Ende, am Sonntag ging die Fähre zurück nach Kyllini. Freitag war es soweit. Die geplante Tour zu Blue Caves und Shipwreck konnte beginnen.

Unser Capitano fuhr heran.

Und eins muß ich zu diesem Ausflug gleich vorausschicken. Egal, wie touristisch ausgeschlachtet diese Touren sind - wenn man ein ansprechendes Boot und Kapitän hat, ist es beeindruckend und auf jeden Fall empfehlenswert. Speziell die blauen Grotten sind bei ensprechendem Lichteinfall einfach großartig. Hier mal ein Streifzug:

 
Oben auf den Klippen im Foto rechts befindet sich die Windmill Taverne. In einigen der Grotten fuhr das Boot auch hinein.




Dann ging´s der Küste entlang zur Navagio Bucht, wo das vielbesuchte Schiffswrack liegt. Das ist aber kein Schiff aus früheren Zeiten. Das Schiff, die MV Panagiotis lief dort am 2. Oktober 1980 auf der Flucht vor der Küstenwache auf Grund. Wahrscheinlich hatte sie Schmuggelware an Bord. Früher konnte man auch dort an Land gehen. Offiziell wegen Steinschlag, Absturz- und Erdrutschgefahr gesperrt, dürfte das wohl an den aufufernden Besucherzahlen gelegen haben. So hat man jedenfalls einen schönen Blick vom Boot auf die zwei Schiffshälften, die vor sich hinrosten.
Wie gesagt, man ist hier nicht alleine. Im Laufe des Tages werden wohl hunderte Boote in diese Bucht kommen.
Dann geht´s wieder zurück zu einer weiteren Grotte.

Links oben die Klippe, von der man das Schiffswrack von oben betrachten kann.

Dann ging eine beeidruckende Fahrt zu Ende. Der sehr nette und kompetente Kapitän hat sich ein Trinkgeld redlich verdient. Die angejahrte rumänische Bugnixe war für einige seltsame Aktionen gut.

Den letzten Tag auf Zakynthos verbrachten wir gemütlich bei unserem Studio.

Abends nochmals in der Taverne La Storia am Hafen von Agios Nikolaos einen köstlichen Fisch genossen...und die Katzen waren auch wieder da.

Am nächsten Tag ging´s mit der Fähre wieder nach Kyllini und weiter durch den Peloponnes. Davon aber mehr im nächsten Teil .

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Wie und wann es die Fortsetztung geben wird kann ich noch nicht sagen. 
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar - und auch über weitere Follower.
 
Bleibt mir gewogen.
Alles Liebe
Violetta
 
Verlinke ich wieder: