Freitag, 16. Oktober 2026

Reise nach Griechenland / Travel to Greece - 1. Teil Venedig /Part one - Venice


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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
So, nun habe ich den ersten Teil unserer Reise fotomäßig durchgesehen und bearbeitet. Für die gesamte Reise wird das noch ein gutes Stück Arbeit. Kann durchaus sein, daß ich es wöchentlich nicht schaffe, einen neuen Beitrag zu posten. Wie heißt es auch so schön: Gut Ding braucht Weile.
 
Für diesen Urlaub hatten wir statt auf das Flugzeug auf meinen Wagen gesetzt. Das hat platztechnisch einige Vorteile und wir haben am Träger hinten unsere e-Bikes mitnehmen können. Der Nachteil: Es dauert entschieden länger, denn wir entschieden uns, mit der Fähre von Venedig nach Patras zu fahren. Das dauert ca. 35 Stunden (mit Zwischenstopp in Igoumenitsa). Also kam noch eine Seereise dazu.
Am 8. September ging´s los. Da die Fähre Mittags abfuhr und man drei Stunden vorher am Terminal sein sollte, entschieden wir uns, einen Tag vorher nach Venedig zu fahren und dort in der Nähe des Fährhafens ein Hotel zu buchen. Denn für die Strecke nach Venedig braucht man auch gut fünf Stunden von uns weg. Das Auto wurde am Vorabend eingeräumt und die Fahrräder sicher vertaut.  
Wir fuhren über das Valsugana, da es zwar nicht weniger lang dauert, dafür aber landschaftlich mehr hergibt. Wir kamen gut voran und waren am frühen Nachmittag schon bei unserem Hotel in Mestre.
In dieser netten Restauration machten wir auf dem Weg eine Pause.
Wir hatten es eigentlich nicht eingeplant. Aber, da wir zeitig dran waren, das Wetter passte (obwohl ziemlich heiß und schwül) und die Bushaltestelle beim Hotel war, sie zudem dort gleich auch die sehr preisgünstigen Tickets verkauften, entschlossen wir uns spontan, den Bus nach Venedig zu nehmen.
Über die lange Ponte della Liberta fährt der Bus bis zur Piazzale Roma. Da wir beide noch nie auf dem Canale Grande mit dem Vaporetto (so heißen die öffentlichen Verkehrsmittel dort) fuhren, suchten wir uns die nächste Haltestelle und schipperten los.
Zuerst allerdings in die andere Richtung, da ich zwar die richtige Nummer aber die falsche Richtung gewählt hatte.
Bei der nächsten Station stiegen wir wieder aus und nahmen das nächste Boot in die "richtige" Richtung Die Polizei ist hier natürlich auch mit den Booten unterwegs.
Das ist die Flagge Venedigs seit 1997. Und das ist der Pianta della citta
Daß ein großere Besucheransturm herrschte, mußten wir einfach in Kauf nehmen....das ist ja fast immer so hier. An tollen Palästen (die meisten Häuser entlang des Canale Grande nennen sich auch so) fährt man vorbei,
an Kirchen,
und immer wieder zweigen kleine Nebenkanäle ab.

Und ihr dürft natürlich auch mit dem Vaporetto mitfahren😃 oben bei der Ponte degli Scalzi und der Chiesa di San Simeon

So sehen die Haltestellen aus. Und dann kommen wir schon zu einem der am meisten Besuchen touristischen Highlights....die Rialtobrücke.

Und natürlich begegnet man überall den berühmten Gondeln von Venedig mit ihren Gondolieres. Auf eine Fahrt darauf haben wir aus Zeit- und Kostengründen verzichtet. Aber sie sind gut gebucht- vor allem von Amerikanern und Chinesen. 
Für einen Besuch der Peggy Guggenheim Collection reichte die Zeit auch nicht aus.
Bei der Chiesa della Salute angelangt ist man nicht weit entfernt vom nächsten Highlight. Dogenpalast und Markusplatz.
Diesen Platz wollten wir auch besuchen und stiegen bei S. Zaccaria aus. Gegenüber sieht man die Isola di S. Giorgio Maggiore.
Aufgrund der Temperaturen brauchten wir unbedingt eine Erfrischung und suchten das nächstgelegene Café auf....die Preise sind, wie zu erwarten war, ziemlich heftig. Dann ging´s weiter. Und in fast jeder Auslage findet man Objekte aus dem brühmten Muranoglas. Die für die Glasherstellung berühmten kleinen Inseln Murano und Burano befinden sich in unmittelbarer Nähe etwas westlich von Venedig.
Und in den engen Gassen wird es auch beim Durchgehen eng.
Beim Palazzo Ducale, dem Dogenpalast. Und dann eröffnet sich der riesige Markusplatz. Gesäumt von exklusiven Cafés, Bars und Restaurants mit eigenen Musikkapellen. Wer mag, kann hier für die Bewirtung einiges ausgeben.

Der Liebsten war es dann doch zu heiß, und wir machten uns wieder auf, um das Boot zurück zur Piazzale Roma zu nehmen.
Unter der Ponte dell`Academia hindurch und am berühmten Casino vorbei.

Da es bei unserem Hotel kein Restaurant gab und die nächste Gaststätte an diesem Tag geschlossen war, suchten wir uns ein Ristorante in der Nähe der Haltestelle an der Piazzale Roma. Und fanden einen netten Gastgarten in der Osteria KM0 beim Giardino Papadopoli. Gerade rechtzeitig, denn die Plätze waren dann schnell belegt. Die venezianische Spezialität Kalbsleber mit Polenta schmeckte ausgezeichnet.

Es wurde langsam dunkel, noch ein wenig die Abendstimmung genießen, bevor wir wieder den Bus zurück zum Hotel nahmen. Ein wunderbarer, ungeplanter Venedigbesuch. Und wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, denn tags darauf schaute der Himmel schon anders aus.


Ein Frühstück am nächsten Morgen im Hotel ging sich noch aus. Dann fuhren wir nach Fusina zum Fährterminal. Im Hafenbüro herrschte schon großer Andrang, der nach unserem Eintreffen rasch noch größer wurde. Und der Himmel öffnete dann seine Schleusen und ließ einen Wolkenbruch niedergehen. Wir waren da schon zum Glück in der Halle. Und als wir eingecheckt hatten, hörte es auch wieder auf.
Die Fähre wartete schon....und die Autos mit und ohne Wohnwägen und viele Wohnmobile warteten ebenfalls schon. 

Dann ging´s endlich los. Ich bekam leider einen Parkplatz am oberen, offenen Deck zugewiesen. 

Langsam fährt das Schiff durch die Lagune, vorbei am Lido. Es braucht eine gute Stunde, bis sie offenes Meer erreicht und auch dem Namen gerecht werden kann...Superfast.


 

Venedig, nicht mehr so schön beleuchtet wie tags zuvor.

Das ist die Route durch die Adria. Ca. 1.300 Kilometer und ca. 33 Stunden. 

Das Wetter war, wie schon erwähnt nicht mehr so gut. Aber es kam noch etwas heftiger. Wir erwischten ein heftiges Gewitter mit Wolkenbruch, Blitz und Donner. Wir hatten einen guten Platz für die Beobachtung.


 
In Teilen Italiens richtete dieses Unwetter einige Schäden an. Der Fähre konnte es zum Glück nichts anhaben. Es hörte dann auch wieder auf...so ging dieser Tag zu Ende. Und auch der erste Teil des Berichtes endet hier. Am nächsten Morgen war es wieder schön sonnig....davon aber das nächste Mal. Da keine Tiere und Murals unseren Weg kreuzten greife ich auf den Fundus zurück. Diese Tieransammlung fand man bei der Patscherkofeltalstation.
Und die Murals stammen aus Dozza ...von unserem Italienurlaub.
Schön, daß Du vorbeigeschaut hast. Ich hoffe, Du bist auch beim nächsten Mal wieder mit dabei.

Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Bleibt mir gewogen, bis zum nächsten Mal.

Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder:

 


Sonntag, 11. Oktober 2026

Sammelsurium /Hodgepodge

 

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben

A very warm wellcome my lovelies

 

Zurück nach vier Wochen in Griechenland - Zakynthos und Peloponnes. Da haben sich Unmengen von Fotos angesammelt, die alle noch durchgesehen und für ein paar Beiträge bearbeitet werden müssen. Das kann noch dauern, daher gibt´s diesmal eine Rückschau auf Juli und August im bunten Mix - also ein Sammelsurium.

 Wie im letzten Beitrag angekündigt, gibt es noch ein paar Eindrücke von unserer Fahrt auf den Patscherkofel zum Sonnenuntergang. Wir hatten Glück, denn an diesem Donnerstag war es warm und das Wetter traumhaft. Glück deshalb, weil die Bahn nur am Donnerstag länger am Abend fährt (letzte Talfahrt 23h). Und auch Glück, daß ich im Schutzhaus reserviert hatte, denn bei diesem Traumwetter wollten sehr viele diese Gelegenheit nutzen. Wir waren schon zeitig am späteren Nachmittag hochgefahren. Wie uns Freunde dann berichteten, war der Parkplatz später vollständig belegt.
In diesem Schutzhaus mit angeschlossener Restauration haben wir später gut gegessen (mit Freunden und Verwandten). 
Ein tolles Erlebnis, das ich auch filmisch abgelichtet habe.
Dieses Spektakel ließen sich viele nicht entgehen.
Im Foto links ist die Originalausrüstung von Franz Klammer zu sehen, die er bei seinem Olympiasieg am Patscherkofel 1976 getragen hat. Auch schon 50 Jahre her.
 
Die nächsten Bilder sind auf der Vernissage der jährlichen Kreativwoche am Ferienbeginn in einer Innsbrucker Bildungseinrichtung aufgenommen, an der auch die Liebste teilgenommen hat (während ich auf der Schwäbischen Alb war) 


Zwischendurch Ausflüge.
Die Wokenspiele am Himmel passen wohl gut zu Heidis Himmelsblicke. Das Cafe Toscana haben wir vor einem Besuch des Kellertheaters auch wieder aufgesucht. Immer wieder toll die Gestaltung der Wände.
Und für Elizabeth´s T-day habe ich natürlich auch immer etwas.
Ich hatte ja schon von einem wenig ertragreichen Blaubeersuchergebnis berichtet. Bei diesem Ausflug haben wir mehr Erfolg gehabt. Die Hohe Munde wieder sehr präsent.

Die schönen Tage haben wir auch wieder für Besuche auf unserer Waldhütte genutzt. Ein paar Blicke in den Wald:
Ein Abendbesuch der Innsbrucker Altstadt bei diesen Temperaturen war auch immer mal fein.

Ihr merkt, es geht etwas zackig voran...aber wenn ich nicht etwas kürze, kommt der Bericht von Griechenland wohl erst im Winter😊😊😊😊😊😊

Über der Stadt Schwaz, ca. 30 Kilometer östlich von Innsbruck , thront die Burg Freundsberg mit angeschlossener Restauration. Dort war ich auch mal wieder.


Im Turm befindet sich das Museum der Stadt Schwaz, das man gegen geringen Obolus besuchen kann.

Die Treppen sind ziemlich steil.

Schwaz war früher eine bekannte Bergwerks- und Silberstadt, wo das weltweit meiste Silber gefördert wurde. Diese Zeiten sind längst vorbei..ebenso ist die Tabakfabrik der Austria Tabakwerke schon lange Geschichte.

Hier wurde auch einmal zu Gericht gesessen....und wohl auch zu wenig angenehmen Mitteln gegriffen.
Alles etwas einfach damals.

 
Schöne Wandmalereien im obersten Zimmer....und auch ein paar Jagdtrophäen an den Wänden.
Dem Gschlösslgeist bin ich nicht begegnet. Von der Restaurantterrasse hat man einen schönen Ausblick auf Schwaz.
Diese Bilder stammen von einem Radausflug in unserer Nähe.
Diese Häuschen am Natterer See, die zum Campingplatz gehören dürfen momentan nicht vermietet werden...da hat der Betreiber der Behörde gegenüber etwas geschwindelt.
Auf den Ponys kann man hier reiten. Schöner Blick beim Rückfahren auf Patscherkofel und Serles. Einen Ausflug habe ich noch. Auf die Hungerburg. Mit der Bahn zur Station Alpenzoo und dann den Schillerweg entlang wo seit einigen Jahren auch der DenkSportWeg installiert wurde, von dem ich schon vor einiger Zeit hier berichtet habe. Es war wieder drückend schwül-heiß.




Schöner Blick auf Innsbruck und die Umgebung vom Spielplatz aus.

Die Schilder der Aufgaben am DenkSportWeg sind leider nur in Deutsch
Die Aufgaben würden noch weiter gehen, aber ich bin nur bis zu diesem Brunnen gekommen, dann war mir zu heiß und ich trat den Rückweg an. Das Restaurant in der Weiherburg gleich neben dem Alpenzoo hat sein einigen Wochen wieder geöffnet nach langer Schließzeit. Dort hatten wir vor Jahren unsere Hochzeitsfeier. 
 
Die Murals auf dem Weg nach unten können wieder mal nicht mit denen von Samis Blog mithalten.
Zumindest sind sie ein bißchen witzig. An der Brücke über den Inn hängen immer noch viele Schlösser.
So, meine Lieben, das wär´s wieder. Ob ich bis zum nächsten Mal schon mit der Griechenlandreise beginen kann weiß ich noch nicht...lassen wir uns überraschen ob ich doch noch einen Zwischenpost einschieben muß.
 
Schön, daß Du da warst. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. 
Alles Liebe und eine gute Zeit. Bleibt mir gewogen.
Violetta
Verlinke ich wieder mit: