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Freitag, 30. Oktober 2026

Reise nach Griechenland - Teil 3- Zakynthos die zweite/ Travel to Greece -part 3 - Zakynthos second post

 AUS ZEITLICHEN UND PERSÖNLICHEN GRÜNDEN WIRD DIES DER LETZTE AUSFÜHRLICH POST ÜBER DIE GRIECHENLANDREISE SEIN

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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm wellcome my lovelies
 
Kleine Vorwarnung - das wird wieder ein etwas längere Post....aber ich muß die Bilder und Videos einfach unterbringen😊
 
Wir sind immer noch auf Zakynthos und haben noch keinen Traumstrand, der nicht überfüllt ist, gefunden. Und das würde auch weiter so bleiben. Aber die Insel hat ja auch wunderbare Naturschönheiten zu bieten. Da wir die e-bikes mit hatten, wollten wir diese auch zum Einsatz bringen und einen Weg fahren, den ich mit dem eigenen Auto sicherheitshalber nicht fahren wollte. Wie wir dann feststellten, wäre das ohne Geländewagen auch gar nicht gegangen...oder mit einem der zahlreichen Quads, die hier herumfahren. 
Beim Stöbern in Führer und Netz kamen wir auf das alte Kloster Agios Andreas, das eben nur durch einen Schotterweg erreichbar ist. Der Weg zweigt bei Volimes ab, das hatten wir schon ausfindig gemacht. 
Das Kloster ist schon seit langem verlassen und nur mehr als Ruine übrig.

 
Diesen Zettel fanden wir bei unserem Ausflug tags zuvor. Auf dem Weg nach Volimes befinden sich alte Olivenbäume und ein paar Ruinenreste.
Toll anzusehen..und sicher einige hundert Jahre alt. 
Wer hier wohnte werden wir wohl nie erfahren. Aber es gibt dort - wie leider öfter in Griechenland - auch andere Reste.

Nach Volimes stiegen wir auf die Räder um und radelten den Schotterweg entlang durch grüne Sträucher und das blaue Meer am Horizont.


Schon sieht man auf den Platz hinunter, wo sich dahinter die Klosterruinen befinden. Und auch andere Ruinen haben hier einen unrühmlichen Platz gefunden.
Viel Informationen gibt es über das Kloster nicht. Es wurde im 16. Jahrhundert gegründet und durch das Erdbeben 1953 zerstört. Die wunderschönen Illustrationen konnten gerettet werden und sind im Museum von Zakynthos Stadt zu bewundern. Die Reste kann man noch an den Wänden sehen.


Leider kann ich die Inschrift bis auf die Jahreszahl nicht entziffern.



Auch nach zehn Jahren leisten unsere e-bikes treue Dienste.

Man kann nur mehr erahnen, was für wunderbare Wandmalereinen ein unbekannter Künstler im 17. Jhd. angebracht hatte.

Bis auf einen kurzen Besuch eines Quads war es hier menschenleer. 

 



Als wir dann am Nachmittag bei unserem Studio saßen, bekamen wir Besuch dieses Gockels, der wohl seine Hennen suchte. Und abends in der feinen Strandtaverne Storia gibt es einige Katzen, die auf ein Leckerli warten (das sie allerdings von uns nicht bekamen, das möchten die Wirtsleute verständlicherweise nicht).
Der Fisch in der Taverne war köstlich.


Am folgenden Tag wollten wir den Bootstrip zu den Blauen Grotten und dem Schiffswrack machen und hatten bei der Anlegestelle bei der Windmühle schon die Tickets gelöst. Aber da die Boote wegen des Wellengangs infolge des Windes nicht in die Höhlen fahren würden, haben wir den Plan auf den nächten Tag verschoben und bekamen sogar den Ticketpreis retour, da wir uns für den folgenden Tag ankündigten.

Bei einer Einkaufstour danach fand ich diesen Vogelkäfig bei einem kleinen Markt hängen. Und später noch mit den Rädern bei uns der Küste entlang gefahren. Es wird immer noch weiter gebaut....und das sind ja richtige Paläste
Der Leuchtturm wird wohl von den Ziegen bewacht.
Bevor wir am Abend in der Taverne bei dem Leuchtturm zu Abend aßen gab´s den ersten Sonnenuntergang auf Zakynthos.



Es war die -auf den ganzen Urlaub bezogen- mäßigste Taverne. Keinen weiteren Besuch wert. Langsam ging der Aufenthalt auf Zakynthos zu Ende, am Sonntag ging die Fähre zurück nach Kyllini. Freitag war es soweit. Die geplante Tour zu Blue Caves und Shipwreck konnte beginnen.

Unser Capitano fuhr heran.

Und eins muß ich zu diesem Ausflug gleich vorausschicken. Egal, wie touristisch ausgeschlachtet diese Touren sind - wenn man ein ansprechendes Boot und Kapitän hat, ist es beeindruckend und auf jeden Fall empfehlenswert. Speziell die blauen Grotten sind bei ensprechendem Lichteinfall einfach großartig. Hier mal ein Streifzug:

 
Oben auf den Klippen im Foto rechts befindet sich die Windmill Taverne. In einigen der Grotten fuhr das Boot auch hinein.




Dann ging´s der Küste entlang zur Navagio Bucht, wo das vielbesuchte Schiffswrack liegt. Das ist aber kein Schiff aus früheren Zeiten. Das Schiff, die MV Panagiotis lief dort am 2. Oktober 1980 auf der Flucht vor der Küstenwache auf Grund. Wahrscheinlich hatte sie Schmuggelware an Bord. Früher konnte man auch dort an Land gehen. Offiziell wegen Steinschlag, Absturz- und Erdrutschgefahr gesperrt, dürfte das wohl an den aufufernden Besucherzahlen gelegen haben. So hat man jedenfalls einen schönen Blick vom Boot auf die zwei Schiffshälften, die vor sich hinrosten.
Wie gesagt, man ist hier nicht alleine. Im Laufe des Tages werden wohl hunderte Boote in diese Bucht kommen.
Dann geht´s wieder zurück zu einer weiteren Grotte.

Links oben die Klippe, von der man das Schiffswrack von oben betrachten kann.

Dann ging eine beeidruckende Fahrt zu Ende. Der sehr nette und kompetente Kapitän hat sich ein Trinkgeld redlich verdient. Die angejahrte rumänische Bugnixe war für einige seltsame Aktionen gut.

Den letzten Tag auf Zakynthos verbrachten wir gemütlich bei unserem Studio.

Abends nochmals in der Taverne La Storia am Hafen von Agios Nikolaos einen köstlichen Fisch genossen...und die Katzen waren auch wieder da.

Am nächsten Tag ging´s mit der Fähre wieder nach Kyllini und weiter durch den Peloponnes. Davon aber mehr im nächsten Teil .

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Wie und wann es die Fortsetztung geben wird kann ich noch nicht sagen. 
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar - und auch über weitere Follower.
 
Bleibt mir gewogen.
Alles Liebe
Violetta
 
Verlinke ich wieder:


 





Freitag, 23. Oktober 2026

Reise nach Griechenland Teil 2 - Insel Zakynthos / Travel to Greece part 2 - Isle of Zakynthos


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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies,
 
In diesem Teil kommen wir nun nach Griechenland. In Teil 1 waren wir noch auf See und nähern uns der griechischen Küste. Nach dem Gewittersturm am Vorabend hatten sich die Wogen geglättet und der neue Tag begann mit Sonnenschein und einem herzhaften Frühstück im Restaurant mit Blick aufs Meer.

 
Bevor es weiter nach Patras geht, ein Zwischenstopp in Igoumenitsa, wo viele Urlauber die Fähre verlassen. Es geht weiter und damit auch dem Sonnenuntergang entgegen.

Das Abendessen im Schiffsrestaurant wie alles auf der Fähre überteuert. Aber herrliche Bilder danach.
Dann nähert sich schon Patras, wo wir gegen 21h ankamen.
Wir hatten ein Hotel in der Nähe des Hafens gebucht, denn am nächsten Tag am Vormittag ging die Fähre von Kyllini nach Zakynthos. Die Überfahrt dauert nicht lange, die Inseln Zakynthos und Kefalonia sind ich guter Sichtweite.
Bis Kyllini führt eine Autobahn, und es dauert bis dorhin ca. 50 Minuten. Wir waren ziemlich zeitig dort und unter den ersten für die Überfahrt.
Unsere Fähre....verläßt den Hafen.
Und nähert sich schon Zakynthos.

 Auf der Fahrt zu unserem Studio herrliche Blicke auf tiefblaues Meer und die Küsten.

Die Insel ist nicht besonders groß. Ca. 40 Km lang und 20 km breit. Bis zu unserem Haus eine Fahrzeit von ca. 40 Minuten.
 

Ich war vor ca. 25 Jahren schon dreimal auf Zakynthos (mit Familie und einigen Bekannten mit Kindern) und es war dort sehr schön, noch ziemlich ruhig und nicht überlaufen. Das hat sich leider ziemlich verändert. Inzwischen ist Zakynthos mit seinen ca. 40 Tsd Einwohnern im Verhältnis zu diesen zum frequentiertesten Urlaubsziel Griechenlands geworden. Ein Hotspot für Osteuropäer vom Balkan und Influencer. Die Insel wird mit unzähligen Quads durchquert. Und die wenigen schönen Sandstrände überfüllt. Das hatten wir leider nicht bedacht bzw. vorab gelesen. Die Insel ist nach wie vor sehr schön und bietet viele Naturhighlights, tolle Küsten mit Buchten und Grotten. Und im Verhältnis zum Peloponnes alles teurer hier. Deshalb werden wir wohl nicht mehr dorthin zurückkehren. 

Wir hatten aber trotzdem eine schöne Zeit und haben viel gesehen. Nach anfänglicher Hitzewelle haben sich die Temperaturen auch wieder normalisiert.  Wir waren etwas zu früh dran und schauten uns noch die Umgebung an.

Dann bezogen wir unser Studio, das als Highlight einen eigenen Pool hatte. Dafür ließ die Küchenausstattung zu wünschen übrig.
In der Nähe befindet sich eine Windmühle. In die Taverna "The Windmill" gingen wir am ersten Abend. Die liegt sehr schön am Rand der Felsen, wo sich in der Nähe die berühmten Blauen Grotten befinden.



Tags darauf wollten wir uns das viel beschriebenen und gehypte Schiffswrack von oben ansehen. 

 Das Schiff: Die MV Panagiotis strandete am 2. Oktober 1980 nach einer Verfolgungsjagd mit der griechischen Küstenwache (das Schiff soll unversteuerten Tabak und Alkohol geschmuggelt haben). 

Auf jeden Fall ist es in jedem Zakynthos Prospekt drinnen. 


 Ist ja auch sehr imposant, wo es gestrandet ist. In einer Sandbucht mit türkisblauem Meer und 200 Meter hohen Klippen. Bootsfahrten werden fast überall dorthin angeboten. Und auch bei den Aussichtsplattformen muß man sich anstellen. Influencer und sonstige Selbstdarsteller posieren hier ausgiebig. Außerdem war es an diesem Tag auch noch sehr heiß.
Als wir dann wieder wegfuhren waren es noch viel mehr und es herrschte ein Verkehrschaos...denn auch Reisebusse karren die Leute in organisierten Touren dorthin......
Das Schiff liegt in der Navagio Bucht - rote Linie

Aber man muß es auch deutlich sagen: Es ist einfach beeindruckend.
An den Strand darf man inzwischen aus Sicherheitsgründen nicht mehr.
Abends gab´s in der Taverna Madriaka im nahen, netten Hafenort Agios Nikolaos die besten frittierten Zucchini, die wir bisher (und das ist eine unserer Leibspeisen hier) aufgetischt bekamen.

Abendstimmung am Hafen

 Da es bei uns keinen schönen Sandstrand gab, machten wir uns am nächsten Tag wieder auf die Suche. Außerdem war das Wetter nicht mehr so schön. Wir hatten bei Volimes eine asphaltierte Straße abzweigen gesehen - ohne Hinweisschild. Nach Kartenstudio konnte das zum Filippoi Beach führen. Und so war es dann auch. Allerdings fanden auch noch einige andere den Weg auch ohne Hinweisschild.
blau eingezeichnet
Eine sehr schöne Bucht, allerdings nicht sehr viel Platz.



Weiter ging´s der Küste entlang. Bei Anafonitria bogen wir ab und wollten über Porto Vromi (auch ein Ausgangspunkt für Bootsfahrten) nach Maries fahren. Leider haben wir übersehen, daß es in der Bucht keinen Verbindungsweg gibt und mußten den Weg wieder retour fahren. Bei Kambi auch wieder eine ganz tolle Bucht (Foto unten)
Auch hier ist einiges los. Reisebusse laden die Besucher ab, die dann in der Sunset Michaeli´s Taverna landen. Wir suchten uns die ruhigere Porto Schiza Taverne aus, mit einmaliger Terrasse direkt vor den Klippen. Dort ließen wir uns einen griechischen Salat schmecken.



Noch weiter oben befindet sich die hippe Cross Tavern, wo dieses weithin sichtbare Kreuz steht. Ich bin dann noch etwas weiter durch Gestrüpp Richtung Klippen gegangen. Auch hier werden die alten Autos einfach abgestellt.

Sehr beeindruckend, aber Traumstrand haben wir auch an diesem - wie an den nächsten auch- Tag nicht gefunden. Abends in der Taverna Porto gespeist. Vorher noch einen Sprung in den Pool.
Überall wird eine Bootsfahrt zu den Blauen Grotten und dem Schiffswrack angeboten. Da wir schon nun mal hier waren, wollten wir das auch erleben. Wir wollten die Fahrt in der Nähe bei unserer Windmühle mit Potamis Bootsreisen machen, die hatten sehr gute Bewertungen. Später haben wir festgestellt, daß den Potamis Brüdern so ziemlich alles rund um die Windmühle gehört.
Das wollten wir in den nächsten Tagen machen. In der Früh war es tags drauf wieder angenehm für das Frühstück unter dem Schirm.
Wir wollten uns den Ablegeplatz der Potamis Boote aber mal genau ansehen. Über eine Stiege geht´s hinunter in die Bucht. 
Das hat uns überzeugt- von dort würden wir die Bootsfahrt antreten. Doch nun wieder Entdeckungsreise entlang der Westküste. Diesmal sollte es ganz hinunter nach Keri gehen. Das Kap mit den Felsen gehört auch zu den am meisten fotografierten Hotspots in Zakynthos. Dort war ich damals mit dem Moped auch schon.
Auch hier wüten immer wieder Brände. Auf dem Weg zur Palaki Bucht sind die Auswirkungen deutlich zu sehen. Und zu sehen gibt es dort beim Aussichtspunkt (auch hier ziemlich neu asphaltierte Straße) eine tolle Aussicht. Auch hier ist man bei weitem nicht einsam.


Weiter dann nach Keri. Und das ist wohl einer der beliebtesten Plätze, um einen Sundowner zu erleben. Das Keri Lighthouse Restaurant wird wohl am frequentiertesten sein, denn es gibt einen großen Parkplatz und auch dort werden Ausflüge hin gemacht. Wir suchen uns aber etwas abgelegeneres. Und da fanden wir - mit wunderbarer Aussicht - eine einfache Taverne. Das Ionion Sunset Cafe. Dürfte allerdings in der Hochsaison bei Sonnenuntergang auch ziemlich frequentiert sein.
Auch wieder ein WOW Moment.


Für diese Bank benötigt man für den Sonnenuntergang wahrscheinlich Platzkarten😊 Diese beiden Felsen gehören zu den am meisten abgelichteten auf Zakynthos.

Anschließen gab´s noch einen Abstecher in die Nähe von Laganas. Dort waren wir vor ca. 25 Jahren auf Urlaub. Und es war für mich schockierend. Alles wurde verbaut, Hotels, Ferienwohnungen, der Strand ist fast verschwunden....ich hätte diesen Ort nicht wiedererkannt wenn nicht der alte Laden das gleiche Schild wie damals gehabt hätte. 

Abends gönnten wir uns nochmals die frittierten Zucchini.


 

Dieser ausgediente Mercedes steht - wie lange schon- neben der Straße bei unserem Haus. Das Wetter schlug dann auch um. Mit Gewitter und Sturm...und einem heftigen Regenguß. Daher am nächsten Tag auch kein Strandwetter. Wir gaben noch nicht auf und fuhren auf der Westseite der Küste entlang.

Aber auch hier nichts, was uns begeistert hätte.
 
Diese ausgediente Anlage war vor Jahrzehnten wohl ziemlich angesagt.
Wir gönnten uns in einem Café noch einen Cappuccino, wobei uns dieses Kätzchen umstreifte.
Murals habe ich bisher keine gefunden....daher wieder ein Ausflug in die Straßen von Dozza in Italien.

So, das war jetzt ein ziemlich ausführlicher erster Teil...aber bei der Fülle es Materials fällt das Kürzen schwer. Danke, daß Du bis hierher gefolgt bist. Ich hoffe, Ihr seid beim nächsten Teil wieder dabei.

Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar...vielleicht auch neue Follower.

Bleibt mir gewogen.

Alles Liebe, bis zum nächsten Mal.

Violetta

Verlinke ich wieder: