Freitag, 14. März 2025

Planeten und Wildsee / Planets and Lake "Wildsee"

 

Hallo meine lieben Besucher-innen,
Hello my dear visitors,
 
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Ich hätte eigentlich nicht gedacht, daß ich diese Woche genug Material für einen Post zusammenbekommen würde. Aber dann ist sich beim Besuch des Planetenlehrpfades in Terfens und einen ungeplanten Abstecher nach Seefeld doch noch ein Post ausgegangen.
 
Ich suche immer wieder mal nach etwas Neuem, wenn Violetta unterwegs ist - oder zumindest nach etwas, wo ich schon länger nicht mehr war. Und da fiel mir am Dienstag der Planetenlehrpfad in Terfens ein. Dort war ich zuletzt vor über drei Jahren. Also wieder Zeit, dort vorbeizuschauen. Und diesmal habe ich wirklich alle Planeten besucht.  Der Pfad wurde 2001 errichtet und bildet die Planeten maßstabgetreu zueinenander und die Fußwege dazwischen ebenfalls im Verhältnis zu der Anordnung im Sonnensystem. Wer etwas Info dazu haben möchte--hier der Link 
Ausgangs- und Endpunkt ist die Sonne gegenüber der Kirche. Ich bin allerdings parkplatzbedingt etwas weiter gestartet und kam zuerst zum Mars. Am Wegesrand Leberblümchen, die vom nahen Frühling künden.
Aber wo ist denn dieser Pfad:

 Im Inntal von Innsbruck ostwärts ca. 30 km (rot eingekreist)
Rot eingekreist der Planetenlehrpfad - blau der See Weißlahn, zu dem ich danach ging. Damit man sich eine ungefähres Bild der Entfernungen machen kann hier die  durchschnittliche Entfernungen der Planeten von der Sonne. Der Pluto, der ja nicht mehr als Planet zählt, ist ca. 6 Mrd km entfernt.

Die Info über Sonne, Sonnensystem und den Lehrpfad bei der Sonnenabbildung. Ich hoffe, ihr könnt es lesen...übersetzten wird es sich wohl nicht lassen....aber das Netz bietet ja viel Info dazu.

Vom Mars ist es dann ein gutes Stück weges zum Jupiter.


....und mehr als doppelt so lange bis zum Saturn.

Der Weg zum nächsten, dem Uranus, ist dann nochmals doppelt so lang. Inzwischen dachte ich schon, ich hätte mich verlaufen. Zeit, sich auch die Umgebung anzusehen.
Durchs Buschwerk sieht man den weiter unten liegenden See, zu dem ich später dann noch ging.
Inzwischen blüht auch das Heidekraut oder Erika.
Und Uranus und Neptun sind auch ganz schön weit auseinander.
Den Pluto erreicht man dann schon am Ortsrand hinter der Kirche. Der zählt ja offiziell nur mehr zu den Zwergplaneten.
...ja und dann scheint die Sonne:

Da ich hier meinen Weg nicht begann, fehlen noch drei Planeten wenn ihr richtig mitgezählt habt. 

Heimatliche Gefühle gibt´s ein paar Meter weiter am Wegrand.

Und der Rundgang hat wirklich etwas über eine Stunde gedauert. Nächstes Ziel war der in der Nähe liegende Weißlahnsee, der in der warmen Saison ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Bade- und Sonnenhungrige ist. Diesmal war fast nichts los...auch die Kioske haben geschlossen.

Eine nette Wasserspielanlage mit an ein prähistorisches Monument erinnernde Steinplatten.
Tags drauf meldete sich der Spängler, bei dem die Hausgemeinschaft Muster für einen Stiegenschutz bestellt hatte, die Muster wären da und abholbereit. Der Betrieb ist allerdings in Seefeld. Da der angekündigte Regen noch ausblieb, nutzten wir den Besuch dort auch noch für eine Runde um den Wildsee. Immer wieder eine andere Stimmung, diesmal ohne Sonne.


 Das Hinweisschild sollte man unbedingt beachten. (forbidden to enter the ice surface)


 Hier waren Spechte am Werk, und der Riesenfrosch quakt nicht. Wir hielten Ausschau nach Eichhörnchen, da ich extra ein paar Haselnüsse mitgenommen hatte. Aber es war keines zu sehen. Wahrscheinlich waren sie, da ja in den letzten Wochen Ferienzeit war, von den vielen Wanderern mit Kindern völlig überfressen. 


 ....aber Enten und Gänse waren hier.

Gestrandet:.


Und hier ging alles in die Binsen:
Im Restaurant-Cafe Strandperle haben wir dann einen Spezialpunsch genossen. Leider habe ich vergessen, ein Foto davon zu machen. Daher ein Ersatzfoto von der Homepage...das Restaurant bietet sich für viele Veranstaltungen an.
Mit dem Blick zu den Kalkkögeln möchte ich diesen Bericht beschließen.

Schön, daß ihr mit dabei ward. Ich freue mich immer über jeden Besuch. Natürlich auch über jeden Kommentar.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal.

Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder wo passend:

 

Samstag, 8. März 2025

Allerlei / Various excursions


 Hallo meine Lieben,
Hello dear visitors
 
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Es freut mich sehr, daß Du (wieder oder zum ersten Mal) hier bist. Ich freue mich über jeden Besuch und natürlich auch über jeden Kommentar, den ich auch gerne beantworte. Nur kann es ein bisschen dauern, denn ich lasse mehrere zusammenkommen.
 
Diesmal war wieder viel los. Der Fasching ging zu Ende. Den Faschingsdienstag haben wir mit einem Besuch in St.Nikolaus bei der dortigen Faschingsgilde gefeiert. Auf die Berge bei Traumwetter ging´s auch hinauf. Und zwei Spaziergänge sind auch noch im Paket.
 
Eine Runde durch die Götzener Felder Richtung Natterer See stand als erstes am Programm. Der Schnee hier schon geschmolzen, die Felder noch eher braun statt grün. Und die Wolken spielten sich am Himmel.
Vorbei an Dodge-City. Diese Western-Lager hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Trotz der Trockenheit sind einige kleine Lacken zu sehen. Wir nahmen dann einen Weg, den wir bisher noch nie gegangen sind. Nach dem Motto: Lerne Deine nächste Umgebung näher kennen. Ein wildromantischer Weg durch den Wald der uns wieder zurück Richtung Natterer See führte.

Teilweise führte der Weg über die Äste der Nadelbäume.
Und mitten im Wald ein rauschendes Bächlein:

 Am letzten Februartag machte ich wieder mal einen Ausflug zum Kalvarienberg in Arzl, einem Innsbrucker Stadtteil am Fuße der Nordkette. Wenn die Sonne scheint eine wunderbare Aussicht auf die Berge und Innsbruck. Allerdings ist der Höhenunterschied nicht sehr groß. Knapp 50 Höhenmeter sind nicht besonders anstrengend. Die Kreuzwegstationen sind mit neueren Sprüchen verfeinert worden.



Auch hier befindet sich ein Kriegerdenkmal in Erinnerung an die toten Soldaten der Weltkriege. Und die Aussicht.....traumhaft. Aber seht selbst.

Und die Sonne konnte ich auf den Bänken vor dem Kirchlein auch genießen.


Unten am Hügel steht dieser bunt bemalte Anhänger, der auf eine Snowboardschule hinweist.

Dann kam der Faschingsausklang am Faschingsdienstag. Wir gingen wie letztes Jahr wieder nach St.Nikolaus -dort ist es immer sehr nett. Mit dem sogenannten Aperschnalzen (das wird wohl kein Translator übersetzten können) wird der Winter ausgetrieben....und das geht so:


Eine Kinderhexengruppe trat auf, die großen Hexen auch. Auch einen Haufen Scheiße hat man herumgeführt. Ich weiß nicht inwieweit ihr österreichische Politik verfolgt. Aber Signa und René Benko dürften bekannt sein. Auf den ehemaligen Tiroler Landeshauptmannstellvertreter ist der Hinweis auf dem Hut und die Jagdgesellschaft gemünzt.
Am nächsten Tag folgte ein wunderbarer Ausflug mit den Schiern in die Axamer Lizum.


Abseits der Pisten auch herrliche Verhältnisse:


 
Nockspitze und Kalkkögel

auch mit diesen Schiern würde es gut gegangen sein

Blick in die Berge und auf Innsbruck.
Und auf der Sunnalm noch eine kleine Stärkung in der Sonne genossen:

Tags darauf mit den Tourenschiern die Götzener Abfahrt hinauf auf die Mutteralm....wieder Traumwetter.




Oben angekommen auf knapp über 1800 Meter. Und einen Radler genossen. 
              
Anstrengender Aufstieg....und nach der Talabfahrt noch die Sonne genossen.

Die Sonne schien auch am nächsten Tag. Und das gab´s eine Runde durch den Rapoldipark und einen Spaziergang durch das neugestaltete Tivoliareal, das rund um das alte Tivoli Fußballstadion errichtet wurde. Das war dann mal wieder etwas, wo ich Euch noch nie hingeführt habe.
Dies pinke Dinofigur steht glaube ich vor einem Kindergarten.

 
Überraschenderweise gibt es auch in der Stadt noch Äcker und unbebaute Grünflächen. Das Mural an der Stelle des alten Stadions erinnert an die besseren Zeiten des mehrmaligen österreichischen Fußballmeisters FC Wacker Innsbruck. Die spielen leider momentan nur mehr in der Regionalliga.

Diese Konstruktion oben gehört zum Freischwimmbad Tivoli. Auf der anderen Seite sind Betonstufen, auf denen ich in der Jugend im Sommer viel Zeit verbracht habe. Wenn die Schwimmsaison wieder eröffnet ist sind die Fahrradständer nicht mehr leer. Innsbruck wandelt sich langsam auch zu einer Stadt für Fahrräder. Und von dem Sprungturm bin ich ich auch in der Jugend öfters mal hinuntergesprungen. Allerdings sehr selten vom 10 Meter Brett.
 
Auf dem großzügig gestalteten Areal mit Park und Spielplatz findet sich auch dieses Windspiel:

Noch ein Blick auf das Olympiaeisstadion und das neue Tivolistadion, dann ging´s der Sill entlang wieder Richtung Sillpark. Vorbei auch an diesem Haus mit den vor jeder Wohnung installierten Blumenkästen.


Schön, daß ihr wieder mit dabei ward. Ich wünsche Euch eine gute Zeit und würde mich freuen, wenn ihr wieder bei mir vorbeischaut.

Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder wo passend:

 

Samstag, 1. März 2025

Hungerburg und Stams

 

Ein herzliches Willkommen an alle,
A warm wellcome everybody,
 
Translation button on the right side...as usual.
 
Man möchte eigentlich keinen Fernseher oder Radio aufdrehen....jeden Tag noch mehr Unsinniges von der geföhnten Blondlocke...
Da wende ich mich gerne Schönerem zu....Ausflüge in die Natur.
Heute nehme ich Euch wieder mit nach Stams...ja da waren wir im Jänner, wo es noch eisig war und der Weg zum Locherboden nicht begehbar. Das haben wir diesmal nachgeholt. Und dann geht es noch auf die Höhen nördlich von Innsbruck auf die Hungerburg und den Weg zum Gramartboden.
Beide Male leider nicht bei schönem Wetter. Beginnen wir mal mit der Hungerburg.  Der Blick gegen Norden auf die Nordkette - nomen est omen - leider auch nicht sehr viel Schnee, wie man beim Blick auf die Seegrube erkennen kann. Der Winter bisher viel zu trocken. Nach Süden hin über den Tennisplatz des TSV Hungerburg auf Glungezer und Patscherkofel.
In den letzten Jahrzehnten ist auf der Hungerburg ziemlich viel gebaut worden. Ein bevorzugtes Wohngebiet für eher Betuchte. Obwohl - die es hier fast keine Infrastruktur gibt. Ein Supermarkt hat auch schon vor Jahren geschlossen... Man sieht ziemlich viele schmucke Villen. Ein ziemlich teures Pflaster....

 Aber auch noch älter Häuschen aus vergangenen Zeiten haben überdauert.

Dieser Baum hatte wohl einen Windsturm oder Schnee nicht überstanden. An diesem Garten kommt man auf dem Weg immer vorbei. Die Tiere sind, wie ihr sicher erkannt habt, nicht lebendig. Schnee gibt es keinen mehr , aber auch der Frühling läßt noch auf sich warten. Die Wiesen noch ziemlich braun.

Diese Wiese mit Liegen, Fußballplatz, Spielplatz und Grillplätzen ist bei wärmeren Wetter und Wochenenden ziemlich beliebt und belebt.

Wieder zurück bei der Hungerburg habe ich wieder bei der Theresienkirche vorbeibeschaut. Dort haben sich zwei Tiroler Künstler verewigt. Ernst Nepo und Max Weiler. Wobei bei Nepo in letzterer Zeit dessen Nähe zur NS-Ideologie aufgekommen ist und er daher etwas in Ungnade gefallen ist.

(das läßt sich wohl leider nicht übersetzen)

das sind die Wandgemälde von Nepo

 Und hier die Fresken des weit berühmteren Max Weiler:

Der nächste Ausflug führte wieder nach Stams. Dort wollten wir auch den Weg der Extreme zum Locherboden nehmen. Und vorher noch über die Hängebrücke und zum Wasserfall. Der hat zu dieser Zeit natürlich weniger Wasser als im Sommer.

Die Warnungen auf dem Pfeiler sollten nicht verunsichern. Einige von Euch hatten bemerkt, daß sie diese Brücke nicht überschreiten würden. Sie ist aber sicher verankert:

Der Baumstamm allerdings wurde schon ziemlich angeknabbert. Ein schönes Plätzchen hier am Wasserfall. Scheinbar sehr beliebt an heißen Sommertagen.

Auch nett Bemahltes findet man hier:
Und die Weiden blühen auch schon.
Wir haben zu diesen gelben Anhängseln zu Jugendzeiten Würstel gesagt. 

Scheinbar gibt es hier viele dieser Blumen....noch sind sie aber nicht zu sehen:


 Auch diesmal füge ich ein paar Videos ein. (das vom Wasserfall musste ich nachträglich dazufügen, die Brücke war doppelt)



Und auf die Brücke....nicht gefährlich.....
Nun war der Weg eisfrei. Leider versteckete sich die Sonne im Laufe der Zeit immer mehr hinter den Wolken. So extrem wie der Weg heißt, ist der Pfad aber nicht. Hier sieht man auch den Weg von der Hängebrücke zum Locherboden.
Dieser Landschaftsteil ist naturbelassen. Natürlich wurden die auf den Weg gefallenen Stämme umgeschnitten, um den Weg freizuhalten. Aber sie wurden liegengelassen.

Der Weg oberhalb des Inns läßt immer wieder einen Blick auf den Fluß frei. Eine Info zum Fluß ist auch angebracht. Eigentlich müßte ja die Donau Inn heißen, denn beim Zusammenfluß der Gewässer ist der Inn mächtiger. Aber die Römer nannten den Fluß weiter Danubius.
am Bild rechts sieht man die zwei Sprungschanzen für das Schigymnasium in Stams.

Sehr romantisch dieser Weg.
Die Hängebrücke ist schon einiges entfernt. Am unteren Bild sieht man einen See...allerdings ist das kein Badesee, wie wir beim späteren Besuch dort festgestellt haben. Wir freuten uns auf einen Radler beim Kiosk in der Nähe der Wallfahrtskirche. Doch leider:

Closed, Ciuso, Fermé......

Daher muß ich Euch diese feine Tasse Kaffee für den T-Day von Elizabeth ablichten.

Als wir wieder zurück bei der Hängebrücke waren fiel mir dieses Rohr auf. Als ich es näher begutachtete, stellte ich fest, daß dies wohl der Eingang zur Hölle sein muß.

Wir fuhren dann noch zum See, den wir von oben entdeckt hatten. Wir stellten fest, daß dies ein Schwallausgeichsbecken für Innhochwasser ist.

Das war es wieder für diesmal. Ich hoffe, es hat Euch gefallen und ihr schaut wieder mal vorbei.

Alles Liebe und eine gute Zeit

Violetta

Verlinke ich wieder wo passend: