Sonntag, 26. Oktober 2025

Mauritius Teil 3/ Mauritius part 3

 


 

Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
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Gleich zu Beginn etwas für die Monday Murals...wieder die bemalte Verkleidung rund um die Baustelle am Strand.

Und für Elizabeth´s T-day auch noch ein Gang des Hochzeitstagsessens:

 
 
 
Nach dem Ausflug mit dem Speedkatamaran gönnten wir uns mal einen entspannten Tag in unsererm Ressort.

 Das Meer war wieder ruhig und fast spiegelglatt....und man könnte meinen, das Wetter wäre auch traumhaft....leider nein, denn auch an diesem, wie an den meisten Tagen, kam später Wind auf und die Wolken wurden dichter. Aber man macht ja die Fotos meistens wenn´s schön ist.
Die meisten Kokospalmen haben noch ihre Nüsse oben am Stamm. Das kann auch ziemlich gefährlich sein, wenn so eine Kokosnuss herunter fällt. Deshalb sind auch Warnhinweistafeln aufgestellt. Da aber die meisten Gäste durch den Elefantengrasrasen gehen, müssen die Nüsse immer mal entfernt werden.
Nicht ganz ungefährlich.
Was hier oben nach Mondlandschaft aussieht, ist der Strand in der tiefen Nachmittagssonne.

Der Tag neigt sich 18 Uhr entgegen....und die Sonne ist mal wieder hinter den Wolken.....aber sie hat dann doch noch das Meer geküsst.
Die tollsten Stimmungen ergeben sich immer dann, wenn die Wolken auch noch am Himmel mitspielen.
Vor 10 Jahren hatten wir einiges von Mauritius nicht gesehen, das wir diesmal nachholen wollten. So auch eine Fahrt mit dem Bus in die Hauptstadt Port Louis, die auch die größte Stadt der Republik mit ca. 140 TAD Einwohnern ist. Wir erwischten einen etwas moderneren Bus, aber die meisten, die hier fahren sind schon ziemlich älter und da klappert es ziemlich. Aber auch ein schönes Abenteuer, finde ich. Das öffentliche Busnetzt ist gut ausgebaut und erstaunlich günstig. 
Anfangs war der Bus noch ziemlich leer.

44 Rupien pro Person, das sind ca. 0,9 EUR. Echt günstig.



Ca. 30 Kilolmeter sind es von Flic en Flac nach Port Louis....aber mit den unvermeidlichen Staus, die sich, je näher man der Hauptstadt kommt, verdichten braucht man fast 1,5 Stunden. Gut, der Bus hält auch fast überall. In jedem Bus fährt neben dem Fahrer auch noch ein Schaffner mit, der die Beträge kassiert.

Vorbei an den überall präsenten Zuckerrohrplantagen, Palmen und in der Nähe des Ortes Pamplemousse in der Nähe von Port Louis vorbei am Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden, der zu den Sehenswürdigkeiten Mauritius zählt. Haben wir allerdings nicht besucht.
In Port Louis herrscht ziemliches Verkehrschaos und auch sonst viel Menschen auf den Straßen. Der Busbahnhof mit unzähligen Bussen erfüllt....

Und man merkte gleich - Port Louis ist einer der wärmsten Orte der Insel...es war auch schon ziemlich schwül. Moderne Archiketur mischt sich mit alten Häusern aus der Kolonialzeit. Wir wollten als erstes zum Odysseo Oceanarium und die Meeresbewohner besuchen. 
Hier ein Link zur Homepage 

 Hier unser Weg. Das Oceanarium liegt außerhalb des Plans in Pfeilrichtung. Man geht durch die Port Louis Waterfront am Hafenbecken vorbei,
..dann durch die- ebenfalls als Sehenswürdigkeit gepriesene - Caudan Waterfront mit den bunten Schirmen, die über die Straße gespannt sind.


Im Hafenbecken sieht man auch ein paar tolle Luxuskatamerane
Über den Steg rechts unten kommt man zum Odysseo. Der Eintrittspreis ist moderat. Und entgegen einigen Rezessionen im Internet hat uns dieses Großaquarium doch sehr gefallen. Und los geht´s.
hier sind die Korallen noch bunt.

links die Treppe, die zum großen Aquarium mit Haien und Rochen führt.


Die Namen der meisten Fische habe ich leider vergessen, aber eine Moräne und einen Rochen kann ich benennen.

Diesen Nesseltieren möchte man im Meer eher nicht begegnen.

Und dann auch noch die "Könige" des Aquariums.

 Und geputzt muß das Aquarium auch werden....
Und ein paar Videos habe ich natürlich auch gemacht:



Auf dem Weg durch den Bau geht´s auch mal an ein ein paar Pools im Freien vorbei....die schwarzen Egel sind auch keine Freunde von mir...
Wir sind dann wieder zurück in die Innenstadt gegangen und übelegten kurz, ob wir auch auf die Zitadelle hinaufsteigen oder noch ein anderes Museum (es gäbe ja auch das der blauen Mauritius) besuchen sollten. Es war dann der Liebsten aber doch etwas zu schwül, mir etwas zuviel Wirbel in der Stadt. Aber einen Abstecher zum Central Market haben wir noch gemacht. Aber auch das war ziemlich anstrengend, wenn man eigentlich nichts kaufen will. Bei jedem Stand wird man darauf angeredet und fast schon in diesen gedrängt....

Aber wenn man hier etwas sucht, vor allem Obst und Gemüse, ist man hier wahrscheinlich richtig.

Wir machten uns doch wieder auf den Rückweg.

auf den ersten Blick war der Torso oben links etwas verschreckend.

 

Wir gönnten uns denn in einem kühlen Café noch eine Erfrischung und suchten dann die nächstgelegene Haltestelle . Busfahrplan gibt´s dort nicht...die Busse haben an der Frontscheibe die Tafeln mit ihren Zielen angebracht. Allzulange mußten wir auch nicht auf den Bus nach Flic en Flac warten...allerdings war der dann ein altes Gefährt und ziemlich voll.

Und so fährt man hier:

So, das war´s für diesmal. Danke, daß ihr mir gefolgt seid. Noch gibt es einiges zu berichten. Ich hoffe, ihr seid auch das nächste Mal wieder dabei.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder wo passend:

 

Samstag, 18. Oktober 2025

Mauritius Teil 2/ Mauritius part 2

 


Hallo meine lieben Besucher/innen

Hello my dear visitors

Willkommen zum zweiten Teil unserer Reise /Welcome to part two of our travel

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Von unserem ersten Ausflug mit dem Scooter habe ich Euch letzes Mal berichtet. Noch fehlt der letzte Abschnitt hinunter von den Höhen bei Chamarel zur Küste bei Tamarin. Dort oben gibt es einen schönen Aussichtspunkt, bei dem fast alle stehenbleiben obwohl es keinen Parkplatz gibt. Aber das ist hier ziemlich egal.


 Um diesen Berg, den La Tourelle Tamarin, mußten wir noch herumfahren, um wieder nach Flic en Flac zu kommen....wieder mit ziemlich viel Stau auf den Straßen. In Mauritius herrscht ja noch von der britischen Kolonialzeit her Linksverkehr. Das ist zuerst schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Kilometern ging es wie selbstverständlich die Straßen entlang. Ein toller Ausflug, und wir beschlossen, später nochmals einen Scooter auszuleihen, um noch andere Sehenswürdikeiten zu besuchen. Zuerst aber wieder ein schöner Sundowner am Abend. Um diese Zeit geht die Sonne kurz nach 18h unter...und innerhalb einer halben Stunde ist alles dunkel.

Vom Hotel gab es dann auch noch eine nette Aufmerksamkeit zu unserem 10 jährigen Hochzeitsjubiläum. Eine Flasche Prosecco am Zimmer und eine Einladung zu einem Abendessen.

 


der Prosecco
Diese Crepes habe ich mir als süßen Abschluss des Frühstücks gegönnt.

 


Der Strand besteht aus Korallensand, der fein zum gehen ist. Herrlich, die Füße in den warmen Sand zu stecken. Man könnte den Eindruck bekommen, es herrschte die ganze Zeit prächtiges Wetter. Leider nein. Fast jeden Tag wehte am Strand ein Wind und fast ebenso regelmässig kamen gegen späteren Vormittag Wolken, die die Sonne verdeckten. Ich habe die meisten Fotos halt dann gemacht, als die Sonne schien.😀

Den ganzen Tag nur am Strand liegen...ein paar Auflockerungen waren da willkommen. Ich bin meistens entweder mit einem Kajak gepaddelt oder mit einem Segelboot gefahren. Und auch am Strand machten wir ein paar Spaziergänge. Das Partnerhotel nebenan hat auch einen schönen Pool.


 Da die Insel vulkanischen Ursprungs ist, findet man überall Lavasteine.
Am Strand versammelten sich um 18h immer wieder einige Leute mit ihren Mobiles und Kameras, um gegen Westen zur untergehenden Sonne zu blicken und das festzuhalten. Als Sundownerfan ich natürlich auch.
An einem Tag, als es gleich am Vormittag schon zuzog, machten wir eine längere Strandwanderung bis zum Ende von Flic en Flac zum Hotel Sun.
Erstaunlich wie sch dieser Baum im Sand festhält. Unten rechts sieht man einen Hochzeitspavillion. Vor zehn Jahren waren am Strand noch einige Hochzeiten in diesen Pavillions zu sehen. Das hat -wohl sein der Covid-Zeit- stark abgenommen. Wir haben in der ganzen Zeit nur eine solche Hochzeit gesehen. Vielleicht ist es aber auch inzwischen zu teuer geworden.... 

Auch hier wieder Lavasteine. Rechts oben die Bucht von Tamarin. Dort kann man einen Ausflug zum Delphinschwimmen machen. Das haben wir vor 10 Jahren schon gemacht und diesmal darauf verzichtet. Die quasi Amtssprache ist Englisch. Aber die meisten Mauritier sprechen Französisch oder untereinander Morisyen creole. Mit den Briten haben sie´s nicht so....deshalb auch nur die Flagge von Mauritius, Frankreich und der Hotelkette rechts unten.

Mal ein Video von einer Tretbootfahrt. 


 Einen Ausflug über das Reisebüro wollten wir auch wieder buchen. Die Fahrt mit einem Speedkatameran zu 4 Inseln und einem Wasserfall. Vor 10 Jahren ging das noch mit einem Segelkatameran, der war diesmal leider nicht mehr im Programm. Und leider hatten wir für diesen Tag auch kein optimales Wetter. So fiel der zweite geplante Abstecher zu einem schönen Schnorchelplatz leider aus. Dem Kapitän des Bootes war es zu windig und wellig...und Sicherheit geht vor.

Wir wurden mit einem Bus abgeholt (sehr pünktlich) und quer durch die Insel (wieder mit viel Verkehr und Staus) in die Nähe des Flughafens zur Ab- und Anlegestelle der Boote gebracht. Unser Boot wurde dann auch ziemlich voll. Gute Laune ist programm, Kapitän und die beiden Begleiter machten Stimmung und schenkten großzügig Cocktails und Bier aus.


 Und damit ihr seht, wo wir hinfuhren, die Karte mit der Route, blau eingezeichnet.
In der Nähe der Ile aux Aigrettes, die ein Naturschutzreservat ist und nur nach Genehmigung und Voranmeldung betreten werden darf gab´s die erste Schnorchelmöglichkeit. Ein paar bunte Fische und ein paar eher farblose Korallen....also nichts Großartiges, aber ganz nett.



Nach diesem nassen Vergnügen ging´s weiter zur Ile aux Fouquets mit dem ausgedienten Leuchtturm. Vorher noch vorbei an einem Schiffswrack am Point d´Esny, wo 1902 die Dalblair in einen Sturm kam und auf das Riff auflief und dabei sank.
 

Der Leuchtturm ist schon lange außer Betrieb. Betriebsamkeit herrscht aber trotzdem, den die Insel ist ein Ziel von fast allen Bootsfahrten, die man hier buchen kann. 


Tolle Rundumsicht auf Meer und Küste.


Dann ging´s weiter zum Grand River South-East mit dem Wasserfall....auch ein Fixpunkt bei den Ausflügen.
Wieder nichts Großartiges, aber ein Wasserfall lockt viele Auflugsboote an.
Und dann gibt´s dort auch etwas Besonderes zu sehen. Affen in freier Wildbahn. Auf Madagaskar sind die Langschwanzmakaken oder Javaneraffen beheimatet. Keine endemische Art, sie wurden vor ungefähr 400 Jahren von Seefahrern mitgenommen und haben sich seither ziemlich vermehrt. 
Ebenso kann man die Flughunde, eine große Fledermausart hier beim Schlafen beobachten. Aber die Affen wissen natürlich genau, daß man ihnen auch etwas Gutes zuwerfen wird.

Ebenso in fast jedem Programm die Ils aux Cerfs. Eine an sich wunderschöne Insel mit tollen Sandstränden....aber mit einem exklusiven Golfplatz, den man als Besucher nicht betreten darf.


Nachdem reichlich Flüssigkeiten --ohne und vor allem mit Alkohol am Boot ausgeschenkt wurde, gab es auf der benachbarten Insel Ilot Mangenie ein im Ausflugspreis inbegriffenen recht reichhaltige Verpflegung.
Von dort hat man auch eine gute Aussicht auf die Nobelresidenzen der Golfer auf der Insel.

Der etwas müde Hund ist mein Beitrag für die Saturday Critters bei Eileen.

Rumverkostung war auch noch inklusive....aber alles nicht ganz mein Geschmack. Es wurde dann Zeit für die Rückfahrt, wo wir wieder bei der Ile aux Aigrettes Halt machten.

Dort wurden auch Riesenschildkröten angesiedelt. Wenn man genau hinsieht, kann man den Panzer von einer der Tiere im Bild rechts unten erkennen.

Leider fing es dann auch noch zu regnen an.


 Das war allerdings zum Glück nur von kurzer Dauer. 

Das Wetter hätte besser sein können, aber es war doch ein sehr schöner Ausflug.

Das war Teil 2.....und es geht noch weiter.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen,und ihr seid auch beim nächsten Mal dabei. Bleibt mir gewogen. Über Eure Kommentare freue ich mich immer sehr....und auch über neue Follower.

Alles Liebe

Violetta

und hier noch ein weiteres Mural vom Strand:


 

verlinke ich wieder wo passend: