Bonjour, Hallo und schön, daß Ihr wieder hier seid.
Weiter geht´s auf unserer Reise im Loiretal. Solltet ihr die anderen Etappen verpasst haben - auf der Startseite rechts könnt ihr sie anklicken.
Hier mal die zwei Tage dieses Posts:
Wie schon erwähnt, war uns das Wetter im Loiretal nicht ganz so hold wie in der Bretagne. Aber wir ließen uns dadurch nicht von unseren Unternehmungen abhalten - auch nicht von Radtouren. Nach dem verregneten Tag beim Château Chenonceau sattelten wir wieder unsere Räder und wollten nach Amboise radeln (rosa). Es war wieder wolkig und recht kühl - also haben wir eine Jacke mehr mitgenommen und sind von Chaumont etwas hinauf Richtung Rilly-sur-Loire gefahren.Man sieht: Wetter mässig. Und hier überall Weinreben, soweit das Auge reicht. Diese Sorte (Côt) haben wir am Abend im Restaurant verkostet - ein gehaltvoller Roter - sehr zu empfehlen.
Es wollte nicht so recht auftun, obwohl hin und wieder ein blauer Fleck am Himmel erschien.
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| und auch hier nisten sich überall die Misteln ein. |
Überall viele landwirtschaftlich genutze Felder - bei diesem blieben wir stehen und fragten uns, was diese maisähnliche Pflanze sei. Ich habe es erst nach unserer Rückkehr in Erfahrung gebracht. Ich lasse Euch mal raten und schreibe die Lösung weiter unten:
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| An diesem schönen Weinfass kamen wir auch vorbei. |
Dann schlug das Wetter um. Dunkle Wolken kamen vom Westen. Deshalb mussten wir unseren Radlplan ändern und machten kehrt - und kamen gerade mit den ersten Regentropfen bei unserem Appartement an. War aber gerade mal kurz nach Mittag, und wir wollten den Tag nicht ungenützt zu Ende gehen lassen.
Unser Ziel war ein anderes Schloß. Das Château Clos Lucé - noch nie gehört?. Ich vorher auch nicht - aber das ist das Schloß in dem der geniale Maestro Leonardo da Vinci seine letzten Jahre von 1516 - 1519 verbrachte.
....aber vorher wollte ich Euch noch die Auflösung des Getreiderätsels mitteilen.
| Das ist Sorghumhirsen |
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| diese enge Treppe führt zur Ausstellung |
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| Il Maestro |
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| nicht Leonardo - das ist Kaiser Maximilian I. - wird Albrecht -Dürer zugeschrieben- wieso der hier hängt konnte ich nicht eruieren |
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| Leonardos Wohn- und Schlafstube |
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| der Maestro vertritt sich nur mal eben die Füße..... |
Allzuviele Bilder hat er nicht gemalt - aber er war ein genialer Denker, Erfinder und Architekt, obwohl viele seiner Ideen unerfüllt blieben. Für seine Erfingungen fehlte zu jener Zeit einfach noch eine effiziente Kraftquelle.
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| die ist natürlich auf vertreten - allerdings nicht im Original |
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| die Idee eines Schaufelradschiffes |
Ein AutomobilEin MotorradEin Schleußensystem und ein Mühlwerk. Und noch einiges mehr - neben vielen architektonischen Plänen von einer perfekten Stadt, die allerdings nicht realisiert wurden.
Leider hatten wir für einen ausführlichen Besuch des Gartens Leonardos nicht mehr genug Zeit. Da Vinci hat zwar wenige Gemälde, dafür 10.000 Zeichnungen und Skizzen und 8000 Blätter hinterlassen als er 1519 sein Leben beendete.Und beendet hatten wir diesen Tag in einem wirklich guten, feinen kleinen Restaurant in unserem Dorf, das wir uns zu meinem Geburtstagsessen gegönnt hatten. Solltet ihr mal in die Gegend kommen - unbedingt beim Restaurant La Madleine de Proust in Chaumont-sur-Loire reservieren.
Tags darauf hatten wir mit alten Freunden, die sich in Tour niedergelassen haben ausgemacht. Wetter war wieder mal ziemlich mässig, aber wir hatten ein paar sehr feine Stunden. Danach machte Charles noch eine Tour durch Tours mit uns. Einige kennen den Namen aus der Geschichtsstunde. Bei der Schlacht bei Tours und Poitiers soll Karl Matell die muslimischen Araber geschlagen haben.
Tours hat einige schöne Kirchen und Plätze. Der Place Plumereau z.B. auf dem sich bei schönem Wetter alle treffen.
Angrenzend das dem Vernehmen nach älteste Haus Tours
Und auch hier viel Fachwerkbauten
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| und nebenbei ziemlich windschief. |
Und die Eglises und Cathedrales
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| Der Tour Charlesmagne war Teil einer großen Kirche, die aber zerstört wurde. |
Aber lest selber nach:
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| St.Martin de Tours - der heilige Martin auf der Spitze |
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| Cathédrale Saint-Gatien |
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| Auch die Notre-Dame-La-Riche hat schon bessere Zeiten erlebt. |
Und der Elefant "Fritz", der restauriert in einer großen Vitrine steht:
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Der starb während des Gastspiels seines Zirkus 1902 hier in Tours
Ganz interessant auch die schnurgerade Rue Nationale
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| die führt über die Loirebrücke |
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| altes |
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| und neues |
Fuhrwerk tummeln.
Ein letzer trüber Blick auf die Loire bei Tours
beendet diese Etappe. Schön, daß ihr dabei gewesen seid. Eine habe ich noch, bevor es wieder zurück in die Heimat geht. Eine gute Zeit und alles Liebe
Violetta
wird wieder verlinkt mit:

















































