Freitag, 6. Juni 2025

Amsterdam - Teil 2, Zandvoort/ Amsterdam - part 2- Zandvoort

 

Herzlich Willkommen liebe Besucher-innen auf meiner Reise nach Amsterdam,

A warm welcome dear visitors to my journey to Amsterdam

 Translation button on the right side.

 

Bevor es zur nächsten Etappe unserer Reise geht fahren wir mit dem Fahrstuhl noch vom A`DAM Outlook wieder hinunter.

 Da wir schon in der Vorplanung der Reise und dann beim Landeanflug die kilometerlangen Sandstrände mit den Dünen gesehen hatten, planten wir für den Dienstag eine Zugfahrt von der Centraal Station nach Zandvoort. Die dauert nur ca. 30 Minuten, und der Zug geht zweimal pro Stunde bis in die Nachtstunden. Die Kosten sind auch recht moderat und die Fahrt kann über die App der nationalen Eisenbahngesellschaft NS gebucht werden. Ich übersah bei der Buchung einen logistischen Fehler der App und buchte irrtümlich für den Tag davor. Da man einen QR-Code erhält, mit der man die Absperrung passieren kann, funktionierte der dann natürlich nicht und ich mußte schnell nochmals buchen. Dann ging´s pünktlich Richtung Meer.
Man passiert Haarlem, das dem New Yorker Stadtteil wohl seinen Namen gegeben hat, denn New York hieß ja früher einmal New Amsterdam. Nach einer guten halben Stunden fuhr der Zug in Zandvoort ein, und wir machten uns auf die Suche nach einem Fahrradverleih, denn wir wollten durch die Dünen fahren. Den fanden wir auch gleich und buchten für den restlichen Tag bis 18h. Und günstiger als in Amsterdam. Bevor wir uns auf den Weg machten noch ein Abstecher an den Strand, der zur Hauptfereienzeit wohl ziemlich überlaufen sein dürfte, denn er ist sozusagen der Hauptstrand der Amsterdamer.
Wie man sieht, war uns das Wetter wieder hold. Wirklich beeindruckend der kilometerlange Sandstrand in beide Richtungen.

Eine Qualle wurde auch angespült. Und die Möve hatte mit dem Fisch ihre Mühe.
...und dann flog sie weg.
Bevor wir unsere Radltour starteten gönnten wir uns in der Ubuntu Strandbar noch eine Erfrischung
Obwohl alles ziemlich flach erscheint, geht es in den Dünen doch ziemlich auf und ab...und mit den Dreigangrädern auch nicht ganz unanstrengend.


Ein paar Impressionen auf der Fahrt Richtung Süden.
Zandvoort, bei dem Namen werden sich wohl einige denken: Da gibt es doch.....ja, da gibt es die Rennstrecke in den Dünen, auf der auch heuer im August ein Formel 1 Autorennen stattfinden wird. Wir führen dann vom Ort Richtung Norden. Da hörte ich in den Dünen schon das Dröhnen von Motoren. Scheinbar wurden dort gerade ein paar Showrunden gedreht. Da musste ich unbedingt näher ran.
Der Parcour ist eingezäunt. Und man kommt wohl ohne Ticket nicht näher an den Kurs. Aber einen Rennwagen konnte ich doch einfangen.

Ich habe noch nie ein Formel 1 Rennen in natura gesehen...muß gewaltig laut sein. Der Circuit liegt mitten in einem Nationalpark, durch das wir dann auch noch geradelt sind.
hier hat man keine Zelte sondern Strandhütten.


Seltsame Sträucher säumten den Weg, die aussahen, als ob sie mit Spinnweben überzogen wären. Das sind sie aber nicht.Wenn ich richtig recherchiert habe, sind die von Gespinnstmotten befallen.
Nachdem wir die Fahrräder zurückgegeben hatten, gingen wir nochmals an den Strand zum Lokal. Und die Füße noch in den Sand stecken.
Seltsame Parkplätze und bunt bemalte Bänke fielen uns auch noch auf.
Wir wollten den Sonnenuntergang im Meer noch erleben. Aber vorher noch etwas essen. Auf dem Weg zum Pizzeria-Restaurant fanden wir auf einer Art Lagergebäude diese Murals vor.
Hier sind die Preise in den Lokalen noch etwas gemäßigter als in Amsterdam. Der Italiener war auch keiner sondern ein vermutlich arabischer, aber die Pizza war tadellos.

Und dann den Abend am Strand genossen. Als die Sonne sich dann Richtung Horizont aufmachte, suchten wir uns eine Bar mit Meerblick und genossen noch einen Sundowner.
Ich liebe ja Sonnenuntergänge im Meer, wie regelmässige Besucher-innen sicher mitbekommen haben. Und diesmal hatten wir wieder das Glück, daß die Sonne direkt im Meer versank. Um 21h 28. Und, daß gerade da ein Schiff unter der Sonne vorbeifuhr war auch noch ein Highlight.

Der Zug ging wieder pünktlich zurück und wir genossen noch im Appartement ein gutes Gläschen Wein zum Ausklang eines schönen Tages.

Der nächste Post wird dann kulturell - denn wir besuchten das Rjiksmuseum und das Van Gogh Museum.

Schön, daß ihr da ward...ich freue mich, wenn ihr das nächste Mal auch wieder dabei seid. 

Und über Kommentare und neue Follower freue ich mich auch immer sehr.

Alles Liebe

Violetta

Verlinke ich wieder wo passend:

 

Sonntag, 1. Juni 2025

Amsterdam - Teil 1/ part 1

 

Hallo liebe Besucher-innen,
Welcome dear visitors
 
Translation button on the right side.
 
Nach einer längeren Pause geht es hier nun weiter. Es war viel los in letzter Zeit, sodaß ich einfach nicht zum posten gekommen bin. Einer der Gründe war unsere Reise nach Amsterdam, von der ich so viele Eindrücke und Bilder mitgenommen habe, die erst verarbeitet werden müssen. 
Nun gibt´s ma den ersten Teil unserer Reise.
 
Einen Städtetrip hatten wir uns schon länger vorgenommen. Zuerst hatten wir Wien oder eine italienische Stadt im Auge. Doch dann kam der Sommerflugplan unserers Flughafens Innsbruck heraus, und dort war ein Direktflug zweimal die Woche nach Amsterdam mit Transavia angeführt. Ein Grund, daß wir uns schlußendlich für dieses Ziel entschieden haben war auch der, daß mir meine Liebste einen Violettatag dort gegönnt hat. Davon gibt´s auch schon einen Bericht in meinem Violettablog .
 
Wir entschieden uns, für eine Woche von Sonntag auf Sonntag dort die Stadt zu erkunden. Flug und Appartement waren bald gebucht und so ging´s am  11. Mai los. Wir hatten auch schon die Iamsterdam Card erworben, mit der man alle öffentlichen Verkehrsmittel in Amsterdam nützen, zahlriche Museen besuchen, eine Grachtenfahrt machen, den A`DAM Outlook besuchen und für einen Tag Fahrräder ausleihen kann. Nicht ganz billig für 5 Tage, im nachhinein gerechnet war es dann nur marginal günstiger als hätten wir die ganzen Unternehmungen seperat gebucht. 
 

 Bei herrlichem Wetter startete der Flug, und wir hatten dann die ganze Woche Glück mit dem Wetter und konnten alle Vorhaben bei schönem Wetter genießen. Über die Berge, beim Bodensee vorbei, ging´s über Deutschland und Belgien Richtung Holland.
am Bild unten überfliegen wir gerade Brüssel.
Dann entlang der Küste mit kilometerlangen Sandstränden.
Bei Rotterdam überfliegen wir die imposante Hafenanlage und sind im Landeanflug auf den Flughafen Schiphol. Alles lief nach Plan, auch das gebuchte Taxi fand sich bald, das uns zum Appartement im neuen Stadtteil Houthavens brachte.
Hier bekamen wir schon den ersten Eindruck, mit wieviel Wasser Amsterdam umgeben ist.
Ca. 900.000 Einwohner zählt die Haupstadt der Niederlanden - und es wird berichtet, daß es ungefähr gleich viele Fahrräder dort geben solle. Da das Appartement noch nicht ganz bezugsfertig war, machten wir eine Runde durch das Viertel. Dabei fiel uns sofort das Gebäude links auf, das frappant an den Grand Arch in Paris erinnert. Das Gebäude heißt Pontsteigerbouw. Dort befindet sich auch ein Hotel. Soviel ich in Erfahrung bringen konnte  dient es aber auch als Wohngebäude.

Die inkludierten Fahrräder wollten wir auch gleich ausleihen und machten uns auf den Weg zur Centraal Station, wo sich ein Partnerbetrieb befinden sollte.
Auf den Turm rechts unten sind wir dann auch am folgenden Tag hinauf - der A`DAM Outlook.
Da wir eine 120 Stunden Card gebucht hatten, waren wir der Meinung, wir könnten die Fahrräder auch für diesen Zeitraum ausleihen...aber man sollte das in den Bedingungen irgendwo klein Angeführte auch lesen. Das ging nur einmal und für 24 Stunden. Und die wollten wir am nächsten Tag auch ausnutzen. Fahrräder und Fahrradweg dominieren hier - aber wir mussten auch feststellen, daß die Radfahrer ziemlich rücksichtslos sein können....
Unser Appartment war sehr geräumig und küchenmaßig sehr gut ausgestattet...und auch eine Filiale der größten holländischen Supermarktkette - Albert Hejn - befand sich in der Nähe. Am ersten Abend wollten wir aber doch essen gehen....und waren gleich vom ziemlich hohen Preisniveau überrascht.

Die Fisch and Chips gibt´s leider nur am Mittwoch.
Herrliches Wetter am Montag - ideal für die geplante Stadtour mit dem Rad. Kurz die Karte studiert..und los ging´s. 
Zuerst zum Westerpark - ganz nett, aber nichts Außergewöhnliches bis auf diese Statue.

Viel weitläufiger und berühmter...und auch ziemlich frequentiert ist der Vondel Park. Der wurde 1865 eröffnet, hieß früher Nieuwe Park und wurde später zu Ehren des Dramatikers aus dem 17. Jahrhundert - Joost van den Vondel umbenannt. Ich habe noch nie von diesem gehört. Mit einer Statue ist er auch prominent vertreten.
Natürlich gibt es dort auch Radwege...und einen Springbrunnen.

Und Storchennester auf Pfählen. Als wir denn über eine Brücke der Singelgracht (im Deutschen spricht man das g als ch aus...)fuhren sahen wir bei einer Bootsanlegestelle in der Nähe des Rijksmuseums ein Boot der Blue Boat Canal Gesellschaft, für die eine Grachtenfahrt in der Amsterdam Card enthalten war. Das wollten wir auch gleich mitnehmen und stellten die Räder ab. Ein Hard Rock Café gibt es auch gleich daneben...da habe ich dann später auch ein T-Shirt gekauft.

 

Es ist schon beeindruckend, die Stadt vom Wasser aus zu entdecken.

Hier fahren wir beim Bahnhof, der Centraal Station vorbei.


Das Gebäude links diente als Parkhaus für 10.000 Fahrräder. Nun wird - so berichtet es der Kapitän des Bootes - ein neues für 30.000 errichtet. Rechts der ehemalige Wartturm bei der mittelalterlichen Stadtmauer, genannt Montelbaanstoren.
Vorbei am alten Schleusenwärterhäuschen, das nun ein beliebtes Café beherbergt. Unten der Waterlooplein, wo sich früher ein blühender jüdischer Markt befand. Nun ist auf dem Platz ein großer Ramsch- und Flohmarkt (den wir am letzten Tag auch noch besuchten).
Über das Gebäude der De Nationale Opera - das nationale Opernhaus - sind die Amsterdamer geteilter Meinung. Unten die Magere Brug über die Amstel. Da sie nachts beleuchtet ist, ein beliebtes touristisches Fotomotiv. Nähere Infos in diesem Link. Zwei berühmte Amsterdamer Gebäude werden bei der Fahrt auch noch passiert. Das renommierte (und teure) Amstelhotel und das ehemalige Braugebäude der Heineken Brauerei.
Nach ungefähr 1 1/2 Stunden kehrt das Boot wieder zum Ausgangspunkt zurück. In der Nähe das Rijksmuseum, das wir denn am Mittwoch besuchten. 
 
Wir fuhren dann weiter in die Innenstadt zum Dam, wo sich auch ein Ableger der Madame Tussauds befindet, das wir allerdings nicht besuchten. Die Statue unten links befindet sich auch dort. Weiter ging´s zum Leidseplein, wo sich dieses imposante Gebäude, die  Stadsschouwburg, ein Theater, befindet. 
Die blau-grünen Hände ebendort sind ein Memorial für den ermordeten Journalisten Peter de Vries.
Wieder Richtung Centraal Station, wo wir unsere Räder zurückgeben mussten, passierten wir den Nieuwmarket mit diesem Gebäude, Waaggebouw, ursprünglich ein Stadttor. Daß die Häuser hier meist schief nach vorne angelegt sind hat den Grund, daß früher über eine Winde die Güter leichter nach oben gehoben werden konnten. Die Fähren über den/die IJ können kostenlos benutzt werden. Von der Centraal Station führt auch eine gerade hinüber nach Amsterdam Noord, wo sich der Aussichtsturm A`DAM Outlook befindet, dessen Besuch auch in der Card enthalten ist. Es gibt dort oben auch eine Schaukel, die über den Rand hinausführt....aber das haben wir uns gespart.
Auf jeden Fall ist die Aussicht grandios. Zuerstmal geht´s mit diesem Abenteuerlift nach oben.



Die drei Kreuze sind kein Sponsoring vom XXX Lutz (österreische Möbelkette) sondern sollen die drei Plagen, die Amsterdam bedrohten darstellen: Flut, Feuer und Pest. 

Ein Modell des Turms gibt es auch noch zu sehen. Und einen Blick auf ein Wohnhaus, das wie fast alle Wohnungen hier direkten Einblick in diese gewähren. 


 So, das wär´s für´s erste. Zwei volle Tage....und es folgen noch mehr.

Als Vorgriff für die Monday Murals ein Ausflug ins STRAAT Museum:


 

Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und freue mich, daß ihr hier ward...genauso wie auf Eure Kommentare und vielleicht neue Follower.

 

Alles Liebe Violetta

Verlinke ich wieder wo passend:

 

Freitag, 23. Mai 2025

Unterwegs

 Hallo meine Lieben

Hello everybody.

Ich entschuldige mich für die fehlenden Antworten. Aber ich war in Amsterdam und nun in Deutschland auf einem Treffen. 

Berichte und Antworten folgen

Alles Liebe Violetta 

Freitag, 9. Mai 2025

Volkskunstmuseum....und ein bißchen mehr / People´s Art (Volkskunst) Museum...and a bit more

 

Hallo meine lieben Besucher-innen
Hello dear visitors
 
Translation button on the right side. 

Diesmal wird´s ungewöhnlich kurz. Und viel Natur gibt´s auch nicht zu sehen. Aber der Titel heißt ja auch....nicht nur.
 
Nach über zwei Jahren war an diesem trüben Tag mal wieder das Volkskunstmuseum in Innsbruck dran. Vielleicht können sich einige noch daran erinnern. Da es nicht sehr viele sein werden, berichte ich wieder von diesem Besuch. Wen´s interessiert . Hier habe ich einen Link zum Museum eingefügt 

Da ich das Auto beim Hofgarten, der in der Nähe des Museums ist, parkte, ging ich zuerst dort durch. Alles strahlt in herrlichem Grün  - auch wenn die Sonne nicht schien.
 
Das Museum bietet, wie der Name schon sagt, einen Streifzug durch Tiroler Lebensart der vergangenen Jahrhunderte. Leider ist die Sonderausstellung gerade in Arbeit und daher nicht zugänglich. Kirchliche Belange, Trachten, Fasnachtsoutfits, Einblick in die Stuben des 16. und 17. Jahrhunderts und einiges mehr ist hier zu betrachten. Und dann noch der Besuch der angrenzenden Kaiserlichen Hofkirche, der sogenannten Schwarzmanderkirche.
Fasnacht


Auch wenn es nicht zur Jahreszeit passt - schöne Krippen sind auch zu bewundern.
Ein Blick in die alten Stuben. Ohne elektrisches Licht muß es dort ziemlich düster zugegangen sein.
Und auch ein Blick ins Familienleben wird gemacht.
Das obige Bild nennt sich Vogel Selbsterkenntnis. Bei den Trachten darf Violetta auch ins Bild.
Im Innenhof befindet sich ein schöner Garten mit einem Brunnen in der Mitte, der von einem schönen Kreuzgang umrandet wird. Dort kommt man dann auch zur Kaiserlichen Hofkirche und der Maximilianausstellung mit Showroom. Den habe ich das letzte Mal besucht und davon berichtet und habe ihn diesmal ausgelassen. Im Vorzimmer einige Bilder, die mit dem Kaiser Maximilian zu tun haben.

Die Hofkirche wird auch Schwarzmanderkirche (church of the black men) genannt. Dort sind 28 überlebensgroße Bronzestatuen aufgestellt...und natürlich sind auch Damen darunter. Ursprünglich waren 40 geplant, es kam dann nicht dazu. Ebenso kam es nicht dazu, daß der Kaiser Max im eigens dafür errichteten Sarkophag, der in der Mitte der Kirche thront, seine letzte Ruhestätte dort finden sollte. Der liegt in Wiener Neustadt begraben.


Auf die Empore kommt man nur über das Museum.

Zwischen dem Zusammenpacken für den anstehenden Besuch in Amsterdam ab kommenden Sonntag blieb noch ein wenig Zeit für einen Abstecher zum Inn.


Der hat durch die Regenfälle der letzten Tage wieder mehr Wasser. Und ein kleines Video hab ich auch noch für Euch.
Und auf Kaffee und Radler darf ich Euch als Einstieg für den T-day bei Elizabeth auch noch einladen.
Und für die Monday Murals habe ich diesmal von einem Besuch in einem asiatischen Restaurant die Wandbemalung - oder ist des doch eine Tapete- mitgebracht.
Nun gibt es zumindest eine Woche Blogpause. Von Amsterdam und Umgebung werde ich dann berichten.

Alles Liebe und eine gute Zeit

Violetta

Ich freue mich über jeden Besuch hier und danke recht herzlich dafür. Und genauso freue ich mich über jeden Kommentar und auch über neue Follower. Klickt doch einfach auf den Button. Vielen Dank. 

Verlinke ich wieder wo passend: