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Ein herzliches Willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
Ich entschuldige mich mal vorab, wenn ich auf Eure Kommentare nicht gleich antworte(n) (kann). Mit dem Handy ist das Tippen einfach mühsam und nicht meins. Lesen tue ich sie auf jeden Fall.
Nun sind wir also am Meer in Bellaria bei Rimini angekommen. Und, um es gleich vorwegzunehmen: Das ist ein Kontrastprogramm zu den bisherigen Tagen rund um Orvieto.
Die Liebste hatte vor Jahrzehnten mit ihren Eltern dort Urlaub gemacht. Im gleichen Hotel - der Villa Furia. Und nach so langer Zeit wieder dorthin zu fahren, war ihr Wunsch. Nun sind wir beide keine Liebhaber von Stränden mit Zehnerreihen (....und auch mehr) an Sonnenschirmen. Aber es ist halt Nostalgie. Der erste Blick aus unserem - leider viel zu kleinen Zimmer- ließ mich im ersten Augenblick ans sofortige Abreisen denken. Wir haben am nächsten Morgen nach dem Frühstück nachgefragt und ein größeres Zimmer mit schönem Balkon bekommen. Und da das Hotel einen eigenen kleinen Platz mit Sand und Büschen und auch einen Pool hat, haben wir uns dann doch schnell eingewöhnt. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir gleich einen ersten Spaziergang. Dabei fiel uns dieses Plakat auf.
Die NOTTE ROSA ist ein Fest in das größte Sommer- und Strandfest an der Adriaküste in Italien und fand in diesem Juni vom 19. bis 21. Juni an der Riviera der Emilia Romagna zu der auch die Umgebung von Bellaria gehört statt. Dieser Sonntag war also der letzte Tag. Als wir am Strand entlangspazierten fiel mein Blick auf dieses Ankündigung.Gleichzeitig hörte ich in der Luft ein donnerndes Geräusch. Es waren Flugzeuge der italienischen Kunsflugstaffel Frecce Tricolore, die exklusiv in Bellaria eine Flugshow abzogen. Laut, mit viel Rauch, aber es war einfach toll, was die Piloten in den Himmel zauberten. So hatten wir an einem Tag zweimal ungeplante, tolle Erlebnisse: Die Musik in Todi und die Flugshow Sonntag Abend.
Da es im Hotel kein Abendessen gab, suchten wir uns ein Restaurant, das wir auch in der Nähe fanden, und mit dem wir sehr zufrieden waren. Wir kehrten dort noch mehrmals ein.
Die erste Abendstimmung am Meer:
Das Hotel hat einen besonderen Charme...von der Einrichtung her erinnert es an frühere Zeiten.
Das Hotel hat einen besonderen Charme...von der Einrichtung her erinnert es an frühere Zeiten.
Das Wetter, wie schon die Tage zuvor wieder heiß und sonnig. Das Meer überraschend sauber und ziemlich warm. Man merkte, daß in Italien schon Ferien sind, denn der Ort war sehr gut besucht und die vorherrschende Sprache auch italienisch.
Ausflüge mit dem Ausflugsboot kann man auch buchen - wir verzichteten darauf.
Kleiner Exkurs: Ich habe gerade festgestellt, daß die Schriftart und Größe nach Einfügen eines Fotos geändert wurde. Und ich kann keine Einstellung finden, es wieder auf die ursprüngliche zurückzustellen. Wenn ich nicht schon so lange dabei wäre, hätte ich sofort auf einen anderen Blogdienst gewechselt. Bei Blogger gibt es immer wieder solche Unannehmlickeiten. Ich hoffe, ihr könnt den Beitrag lesen.
Ich kann nicht übers Wasser gehen....aber an dieser Stelle konnte ich noch stehen.
Nach dem Baden und vor dem Abendessen sind wir noch mit dem Rad nach Bellaria hineingefahren. Diese Bahn gab es beim damaligen Besuch auch schon.Die Hollywoodschaukeln vor dem Hotel übrigens auch schon. Wir besuchten das gleiche Restaurant und haben wieder gut gespeist.
Auch die Fußgänger müssen beim Bahnschranken warten bis der Abendzug vorbeigefahren ist.
Nachdem ich zum Starten meines Wagens wieder die Starthilfe benötigte, ging´s mit den Rädern auf dem Träger los. Wir wollten die offensichtlich ziemlich steilen Wege nicht zu Fuß gehen bei der Hitze, die immer noch herrschte. Es war eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Auf den letzten Metern bis zum Stadttor trafen wir auf eine Gruppe Vespafahrer aus Salzburg, die mit ihren teils ziemlich alten Maschinen auf dem Weg zum großen Vespatreffen in Rom unterwegs waren. Dort wurden 80 Jahre dieses Kultmotorrades gefeiert.
Beim Bummeln danach begegneten wir zwei- und vierrädrigen Oldtimer. Der Renault 4 ist ein Klassiker und hat immer noch das alte Kennzeichen FO...aus Forli.Ab 20 Uhr wird die Innenstadtallee gesperrt. Dann tummeln sich dort viele große und kleine Besucher. Viele nette Verkaufsstände und Kinderattraktionen.
Auch die Fußgänger müssen beim Bahnschranken warten bis der Abendzug vorbeigefahren ist.
Einen Optiker mit stylischen Brillen gibt´s auch. Die Läden haben natürlich auch offen. Ich fand eine tolle Brillenfassung für die Liebste...die habe ich auch gekauft. Die Gläser hat sie sich dann in Innsbruck einsetzten lassen. Die Bademeister sind zu Abendbeginn fleißig beim Auftäumen und Platzieren von Liegen und Schirmen. Damit der nächste Badetag wieder ordnungsgemäß beginnen kann. Die Miete für Liegen und Schirm sind aber auch nicht billig. Hier haben, im Gegensatz zu anderen Stränden an der oberen Adria die Hotels keine eigenen Liegezonen.Da der Horizont der Adria auf der italienischen Seite im Osten liegt, gibt´s hier auch keinen Sonnenuntergang. Um einen Sonnenaufgang zu sehen, muß man früh aufstehen. Das machten wir - bevor wir uns wieder niederlegten- am nächten Morgen. Um 5h27 ging die Sonne auf.Noch ein bisschen Schlaf tat gut, denn wir hatten für den Tag einen Ausflug geplant. Ins Landesinnere. Zum fünftkleinsten anerkannten Staat der Welt. Mit nur ca. 30.000 Einwohnern. Und seit einiger Zeit spielt eine Fußballmannschaft auch in der Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften mit. Allerdings, wie zu erwarten, ohne großen Erfolg.
San Marino gilt als die älteste Republik der Welt , die Geschichte geht bis ins 4. Jahrhundert zurück. ![]() |
| oben Blick Richtung Meer, Mitte eine Festung auf dem Weg nach Bild unten. Dort oben liegt der alte Teil von San Marino. |
San Marino blieb lange wegen der Klein- und auch Unbekanntheit unbehelligt. Ab dem 10. Jahrhundert wurde allerding begonnen, Befestigungsanlagen anzulegen. Wer´s genau wissen will. Bei Wikipedia hier nachzulesen.
Die Verkehrspolizei hier mit gelbem Hemd.
Ein beliebtes Ausflugsziel wohl wegen der tollen Burganlagen am Berghang und der wunderbaren Aussicht. Es tummelten sich ziemlich viele Menschen in den teilweise engen Gassen und bei den Burgen. Der Eintritt ist dort auch nicht kostenlos.
Ein beliebtes Ausflugsziel wohl wegen der tollen Burganlagen am Berghang und der wunderbaren Aussicht. Es tummelten sich ziemlich viele Menschen in den teilweise engen Gassen und bei den Burgen. Der Eintritt ist dort auch nicht kostenlos.
Auf den Turm 1 links unten muß man zu Fuß hinaufsteigen. Auch auf 700 Metern Seehöhe war es heiß, daher etwas anstrengend. Aber auf jeden Fall lohnend.
Um auf die oberste Aussichtsplattform zu gelangen, muß man diese schmale und steile Treppe hinaufsteigen.
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| mit Blick auf Turm 2 |
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| ziemlich alt, das Gemäuer |
Von der Turmbalustrade geht´s ganz schön nach unten. Und der Blick auf Turm 1 auch toll.
Und bei der Hitze im schattigen Café ein kühles Getränk, das tat not.
Und bei der Hitze im schattigen Café ein kühles Getränk, das tat not.
Diese Straße wird von diesen Figuren gesäumt.
Daß hier drei Religionen friedlich zusammenleben können zeigt dieses Bild mit den drei Symbolen.
Ach ja, für die Bequemen gibt´s auch eine Seilbahn....aber wir hatten ja unsere e-Bikes mit dabei. Ein schöner Ausflug in ein kleines Land, in dem ich vorher noch nie war.
Vor dem Abendessen, infolge Ruhetags bei unserem "Stammlokals" in einem auch in der Nähe liegenden und ebenfalls ausgezeichneten Restaurants, noch ein Blick auf die bunten Sonnenschirme am Strand. Und danach wieder einen Stadtbummel durch Bellaria. Diesen "Bruco" gab es schon damals in Jesolo, als meine Kinder noch klein waren. Und die Pantoffel sind wohl etwas überbezahlt...und daher auch weiter in der Auslage.
Und spät Abends auf unserem Balkon sahen wir das Ausflugsschiff am Steg anlegen.
Und nun fällt mir auf, daß diesmal keine Murals dabei waren....also wieder aus dem Fundus:allerdings ist das ein Vorgriff auf einen kommenden Post, der ganz den Murals gewidmet sein wird. Der Besuch des Künstlerdorfes Dozza auf unserer Rückfahrt.
Daß hier drei Religionen friedlich zusammenleben können zeigt dieses Bild mit den drei Symbolen.
Ach ja, für die Bequemen gibt´s auch eine Seilbahn....aber wir hatten ja unsere e-Bikes mit dabei. Ein schöner Ausflug in ein kleines Land, in dem ich vorher noch nie war.
Vor dem Abendessen, infolge Ruhetags bei unserem "Stammlokals" in einem auch in der Nähe liegenden und ebenfalls ausgezeichneten Restaurants, noch ein Blick auf die bunten Sonnenschirme am Strand. Und danach wieder einen Stadtbummel durch Bellaria. Diesen "Bruco" gab es schon damals in Jesolo, als meine Kinder noch klein waren. Und die Pantoffel sind wohl etwas überbezahlt...und daher auch weiter in der Auslage.
Und spät Abends auf unserem Balkon sahen wir das Ausflugsschiff am Steg anlegen.
Und nun fällt mir auf, daß diesmal keine Murals dabei waren....also wieder aus dem Fundus:allerdings ist das ein Vorgriff auf einen kommenden Post, der ganz den Murals gewidmet sein wird. Der Besuch des Künstlerdorfes Dozza auf unserer Rückfahrt.
Ach wie gemütlich kann doch ein Katzenleben sein:
Langsam neigt sich der Urlaub seinem Ende zu....aber noch gibt´s etwas zu sehen. Ich hoffe, es hat Euch bisher gefallen.
Langsam neigt sich der Urlaub seinem Ende zu....aber noch gibt´s etwas zu sehen. Ich hoffe, es hat Euch bisher gefallen.
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar . Bleibt mir gewogen - bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe
Violetta
Verlinke ich wieder:





































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