TRANSLATION BUTTON ON THE RIGHT SIDE
Ich bin also nach unserer Turmbesteigung noch weiter mit dem e-Bike gefahren, als die Liebste wegen der Hitze lieber ins Agriturismo zurückgefahren ist. Ich wollte den gegenüberliegenden Hügel, auf dem sich auch ein Dorf befindet, entdecken und nahm den asphaltierten Weg dorthin. Ohne Stromunterstützung wäre es auch mir zu heiß und anstrengend geworden. Aber ich wollte da rauf. Und genoß dabei wieder mal die tolle Aussicht.Da geht´s rauf.Am Ortseigang steht auf dem Schild: IL PAESE DELLE ROSE - Das Dorf der Rosen. Und wirklich, wenn man den Weg hinauf auf den Felsen - das ist das Rocca im Namen - geht, sieht man links und rechts unzählige Rosen und Schildchen, die auf die verschiedenen Arten hinweisen. Nur - da waren wir zu spät dran. Die meisten Rosen sind schon verblüht bis auf die weißen. Es muß ein prachtvoller Anblick sein.
![]() |
| Die Hochzeitsgäste waren wohl alle in der Kirche...oder abseits eine rauchen. |
Vor dem Abendessen hatten wir schon einiges unserer Sachen gepackt, damit es am nächsten Tag nicht zu spät losgehen konnte. Das Essen war wieder köstlich auf der Terrasse an einem erneut sehr lauen Abend.
Die Katzen schauten interessiert zu.
Es waren wunderbare Tage hier in diesem Agriturismo. Selten war ich von einer Unterkunft vom ersten Augenblick an angetan. Und die Landschaft rundherum mit Orvieto tat ihr übriges für ein wunderbares Urlaubsgefühl. Etwas wehmütig traten wir am nächsten Tag die Weiterreise an. Das Ziel war Bellaria bei Rimini an der Adriaküste. Wir hatten einen Abstecher nach Perugia, das auf dem Weg lag, geplant....aber es kam anders.
Addio schöner Platz. Wir waren zeitmässig gut im Plan und fuhren gemütlich die Bundesstraßen. Zuerst am schönen Corbarastausee vorbei. Dann tauchte nach ca. 40 km auf einem Hügel diese Stadt auf. (Bild ist aus dem Netz kopiert)Kurzer Blick auf die Karte am Handy...das war oder ist Todi. Wir änderten unseren Plan und fuhren von der Strade Statale ab und auf den Hügel hinauf. Und es hat sich wahrlich gelohnt. Eine nette alte Stadt mit viel Kultur. Die Stadt ist sehr alt und geht auf das 8. Jhd v. Chr. zurück. Ca. 15.000 Einwohner leben dort. Näheres hier im Wikilink. Die Info gibt´s auch auf Englisch.
Beim Parkplatz führt eine kostenlose Standseilbahn hinauf auf die Stadt.
Wir stellten im Laufe des Besuches fest...Todi hätte sich einen längeren Aufenthalt verdient. Bei der Bergstation empfing uns ein Markt mit netten Verkaufsständen.
Ähnlich wie Orvieto auch auf einem Hügel errichtet ist die Aussicht auf die und von der Stadt sehr beeindruckend.Aufstiegshilfen gibt es einige.Schöne Innenhöfe und originelle Aufbauten....und einige Kirchen, hier kamen wir bei San Fortunato vorbei, die im 13. Jhd. erbaut wurde. Innen mit zahlreichen Fresken, die noch teilweise im Originalzustand verblieben sind.
In der Krypta das Grab Jacopone da Todi.
Diese Kirche hat natürlich auch einen Turm. Den Campanile, den man gegen geringes Entgelt auch besteigen kann. Es war zwar heiß, aber da mußten wir dennoch hinauf.
Das Geläut war zum Glück nicht in Betrieb als wir dort ankamen. Dafür lag der Taubendreck teilweise zentimeterdick....Und die Aussicht....wieder grandios.Am Platz neben der Kirche steht dieser Turm, von dem ich leider keine näheren Informationen finden konnte. Besteigen kann man ihn auch nicht.
Dann kam das nächste Highlight auf uns zu. Schon vom Campanile aus hörten wir immer wieder Musik.
Wieder auf der Straße angekommen, hörten wir auch einem Innenhof Akkordeonmusik. Da musste ich hineinschauen.Es stellte sich heraus, daß in Todi gerade das Festa Della Musice - La Voce dei Luoghi stattfand.An verschiedenen Plätzen und Spielorten wurde Musik und Gesang dargeboten. Schon gerade deshalb wäre ein längerer Aufenthalt willkommen gewesen. Aber zumindest bekamen wir ein bisschen mit. Eine Gesangsstimme weckte unsere Aufmerksamkeit als wir eine Erfrischung in einem schattigen Café am Piazza del Popolo genossen, die aufgrund der Temperaturen dringend notwendig war.
Eine schöne alte Stadt mit sicher noch mehr tollen Plätzen. Aber die Temperatur stieg ständig, und wir hatten auch noch eine größere Fahrstrecke vor uns. Ganz so heiß wie auf der Temperaturanzeige dürfte es aber doch nicht gewesen sein.Mit der Standseilbahn wieder zum Parkplatz....und weiter ging die Reise.Auf der Fahrt kamen wir seit langem wieder etwas Feuchtigkeit von oben. Der Gewittersturm war allerdings nicht von allzu langer Dauer. In Bellaria begrüßte uns wieder ein sonnendurchfluteter Himmel. Und die alte Villa Furia.
Leider war das uns zugewiesene Zimmer viel zu klein...aber gleich am nächsten Tag bekamen wir im obersten Stock ein größeres mit herrlichem Balkon und direktem Meerblick. Davon aber in den nächsten Beiträgen.
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Bleibt mir gewogen. Bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe
Violetta
Verlinke ich wieder:








































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich über jeden Kommentar.Bezüglich der neuen DSGVO , gilt in meinem Blog folgendes: Mit dem Absenden eines Kommentars an mich erklärst Du Dich einverstanden, dass die Daten auf dieser Seite gespeichert werden und der Kommentar ersichtlich ist. Danke und alles Liebe