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Und als ich dieses Markierungszeichen sah, war ich mir fast sicher, daß es der richtige Weg war.
Ja, das war es. Und kein Mensch da. Sehr schön, Total mystisch diese überwucherte Ruine mit den alten Turbinen.Dieser Bach hat die Turbinen angetrieben. Ich habe bei Wikipedia einen Eintrag gefunden. Allerdings in Italienisch. Hier derLink.
Die Decke im Hinterraum absolut einsturzgefährdet.
Hier sieht man wieder: Nichts ist von ewiger Dauer. Die Natur holt sich ihren Raum immer wieder zurück.Es war auch angenehm kühl in dies Busch- und Baumwerk.
Wir hatten auf unserer Fahrt hierher einen Bus mit französichem Kennzeichen gesehen. Als wir den Weg zu unserern Fahrrädern zurückgingen, kam uns das Paar, bewaffnet mit Kameras und Stativen, entgegen. Die hatten wohl auch von diesem geheimnisvollen Ort gelesen.
Nun galt es auch noch, das zweite Ziel zu finden. Den Lago di Sugano. Infos und Fotos, die man im Netz finden konnte, gaben unterschiedliche Infos. Vom netten Badesee bis zu einem Platz, der es nicht wert sei, besucht zu werden. Aber unsere Neugier war geweckt...und es fehlte wieder eine Wegbeschreibung. Nur Bilder von Google Earth und Maps.
Auch dieser Platz war nicht einfach zu finden. Als wir endlich den See zwischen Bäumen erkennen konnten, war alles mit einem Zaun abgesperrt. Wir nahmen dann die andere Richtung und ich fand wieder einen Pfad, der dann auch ans Seeufer führte.In der Senke hinter diesem Weinberg liegt der Lago di Sugano.Es stellte sich schnell heraus, daß er wirklich als Badesee nicht geeignet ist.Nett gelegen, aber keine Liegemöglichkeit und das Wasser auch nicht gerade einladend. Der größte Teil des Ufers scheint Privatbesitz zu sein.
Der Liebsten war es dann zu warm, und sie fuhr ins Quartier zurück. Ich war noch entdeckungslustig und außerdem noch nicht erschöpft und erkundete die Gegend weiter. Dieses Baum-Lianengebilde beeindruckte mich.

Etwas weiter erweckte ein Schrei meine Aufmerksamkeit. Ein Raubvogel, war es ein Adler, ich bin kein Vogelexperte zog ober mir seine Kreise.
Als ich den Fahrweg weiter folgte, kam ich an die Ausfahrt zur Landstraße, die auch zum Lago di Bolsena führt. Ich erinnerte mich, daß wir etwas weiter durch eine schöne Allee fuhren, und wollte dorthin. Zum Glück hatte ich ein e-Bike, denn es ging einige Zeit bergauf. Da machte sich die Hitze schon etwas bemerkbar. Ein schöner Blick wieder auf Orvieto bis ich nach einigen Kilometern, die sich länger als mit dem Auto anfühlten, die Allee zu sehen war.Ich glaube es sind Pinien - ohne Garantie auf Richtigkeit. Hier meine Strecke:
Zurück wieder über Sugano und den Weg am geheimnisvollen Anwesen vorbei.
Sehr geheimnisvoll, denn dieses Anwesen ist nirgends in den Karten verzeichnet und auch nicht in der Internetsuche erscheinend. Aber da es einen Pool hat, muß es doch genutzt werden. Die Hitze war inzwischen bei weit über 30 Grad angekommen - genauer: es waren 35. Da tat eine Erholung am Pool gut.Für Abends hatten wir in einem typischen italienischen Restaurant in der Nähe reserviert. Vorher wollte meine Liebste allerdings, inspiriert von meinen Fotos, auch noch zu der Allee hinfahren. Schöne Stimmung im Abendlicht auf dem Weg dorthin.
Der Anblick Orvietos von der Restaurantterrasse...zum wirklich vorzüglichem Essen auch eine tolle Aussicht. Das Restaurant ist offenbar sehr beliebt, denn bald waren fast alle Tische besetzt. Daß die Bierflasche in einem Kübel mit Eis gekühlt wird, habe ich noch nicht erlebt.
Ein Vorspeisenteller mit einigen Köstlichkeiten.......und für mich dann hausgemachte Nudeln mit Kanninchenragout....mmmmhhhh.
Am nächsten Morgen- wie immer zeitig- holten wir dann den Ausflug mit den e-Bikes nach Orvieto nach. Denn auf den Torre del Moro wollte ich unbedingt hinauf. Der macht um 10h auf...wir waren die ersten Besucher.
Und, da wir etwas vor der Öffnungszeit da waren vorher ein Blick in den Innenhof. Künstlerisch gestaltet.Für Kunst und Kultur haben sie hier überhaupt viel übrig. Auf einem Plakat,ebenfalls im Innenhof fand ich den Hinweis auf das Jazzfestival, das leider schon im Winter stattgefunden hat.Endlich öffneten sich die Pforten....und das Stiegensteigen begann. Man kann wählen - alle ca. 250 Stufen per pedes oder mit dem Lift in den ersten Stock....und nur noch 170. Wir wählten die zweite Variante.
Das rechts ist der Blick auf die Turmuhr .
Endlich geschafft. Und so sieht man den Torre normalerweise nicht. Ich habe dieses Bild aus dem Internet kopiert.Ein wunderbarer Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Wir waren einiges Zeit alleine auf der Aussichtsplattform ganz oben....der Turm ist 47 Meter hoch und steht seit dem 13. Jahrhundert.
Oben der Palazzo del Popolo und unten der Dom zu Orvieto...einfach toll.
Die knapp 4 Euro Eintritt sind jeden Cent wert.
Es gesellten sich dann immer mehr Besucher dazu. Wir hatten die beste ungestörte Aussicht schon genossen und stiegen wieder hinunter.Auch diesmal war es der Liebsten zu heiß für weitere Aktivitäten. Ich machte noch eine Runde mit dem e-Bike, um auch den anderen, unserem Agriturismo gegenüberliegenden Hügel zu entdecken. Doch das ist dann eine Geschichte für den nächsten Beitrag.Ich hoffe, es hat Euch gefallen, und Ihr seid beim nächsten Beitrag wieder mit dabei.
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Bleibt mir gewogen. Bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe
Violetta
Verlinke ich wieder:







































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